Wir überlegen, ob wr einen Komposthaufen im Garten anlegen. Ist viel Arbeit damit verbunden? Auf was ist zu achten?
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Auch ich habe drei Abteilungen wie demosthenes, ich habe letzte Woche den "Ruhenden" vom letzten Jahr, auf den "Aktiven" umgesetzt, das unterste, was inzwischen schon zwei Jahre alt war durchgesiebt. Nach dem ersten Rasenmähen verteile ich es auf meinen Rasen, ist der beste natürliche Dünger. Beschleuniger habe ich noch nie benutzt. Wenn der gemähte Rasen rauf kommt, streue ich allerdings Kalk drüber, so verrottet er besser. Nicht vergessen, auch der Kompost braucht Wasser, regelmäßig gießen. Wenn Du mal Deine Hand reinsteckst, wirst Du feststellen, dass es richtig heiß wird. Wenn Du einen Neuen ansetzt, ist es besser, wenn Du schon gut verrotteten als Ansatz auf den Baum- oder Strauchschnitt verteilst.
Einige Antworten sind ja schon da. Ich gebrauche zwischendurch immer etwas Schnellkompostierer aus dem Baumarkt oder Gartenhandel. Ich habe allerdings einen gechlossenen Komposter, da verrottet alles etwas schneller. Damit möglichst viele Würmer im Komposter leben können, immer mal einen Eierkarton zerreißen und einweichen im Wasser, dann in den Komposter. Abwechselnde Schichten sind ebenfalls wichtig. Küchenabfälle, keine gekochten, Rasenschnitt, kleine Sträucher, Sand, Erde. Das gibt guten Humus für den Garten.

hallo goldbaer1970, ein komposthaufen im garten ist äußerst wichtig, dient er doch dazu, die humusversorgung, zumal kostenlos, zu gewährleisten. indem jegliche gartenabfälle wie rasenschnitt, laub, erntereste, rückschnitt von blumen, gehölzen (letztere etwas zerkleinert)in gewissem umfang auch küchenabfälle, aufgesetzt werden, verrotten diese. rotte ist nur mit ausreichend sauerstoff möglich, ansonsten entsteht fäulnis. unterstützt wird der rotteprozess durch microorganismen und regenwürmer. diese siedeln sich aber nur an, wenn ausreichend sauerstoff da ist. deshalb den kompost nie festtreten, locker abwechselnd die schichten der verschiedensten materialien aufbringen, gleichmäßig feucht halten, schattenlage. breite mind. 1 m, trapezförmig anlegen. verbindung zum erdboden muss sein, also nicht auf betonflächen etc. anlegen. regelmäßig umsetzen, ca. aller drei monate. dabei das äußere nach innen bringen. in garten- und baumärkten gibt es zusätze für die beschleinigung des rotteprozesses.
Am billigsten ist ein Lattenverschlag den man kaufen kann.Standplatz,in einer Ecke wo er nicht stört.Unten muß Verbindung zum Boden sein,wegen den Würmern.Unten kommt eine Lage ca 20 cm hoch mit groben Geäst,wegen der Durchlüftung.Jetzt immer beim befüllen achten einmal etwas trockenes,dann wieder etwas nesses,Küchenabfälle,alles immer schön eben verteilen.Nicht zu viel Grasschnitt auf einmal,sonst fault der Kompost.Wenn der Komposter voll ist,einen Zweiten anfangen und auf die gleiche Weise füllen.Im Sommer,bei starker Hitze abdecken.Im nächsten Frühjahr kann dann der erste Komposter entleert und der Inhalt durch einen Wurfsieb geschüttet werden.Dies ist dann allerbeste Komposterde.Das übrigbleibende Grobzeug wird dann wieder unten reingefüllt.Kompostbeschleuniger sind da nicht notwendig.Gebraucht wird nur 2 Lattenverschläge,1 grobmaschiges Wurfsieb. Also viel Spass Kaktuspink.
Ich habe einen selbergebauten Kompost. Mein Mann hat mir 4 Rohre in die Erde gerammt und die haben wir mit dem Metalldraht, wo man KLeintierkäfige bauen kann umspannt. Davon habe ich 2 Stück, so das ich einmal im Jahr umschaufeln kann. Wir haben beide mit Deckel gemacht, damit es besser abtrocknet. Durch das Gitter gibt es auch eine gute Belüftung.Ich werfe von Rasenschnitt (aber nicht zu viel auf einmal), Kartoffelschalen, Obstreste, Eierschalen, Filtertüten mit Kafferesten bis hin zur Heimtierstreu von unseren Hamstern alles drauf. Was ich nicht nehme sind der schnitt von Rosen, die verrotten so schlecht und stechen dann. Aber sonnst alles, nur keine gekochten sachen, die ziehen das Viehzeug an. Ich lasse auch beim umschaufeln immer einen Rest Erde übrig, damit noch Regenwürmer da sind und der neue Haufen schneller in schwung kommt. Ich habe auch noch nie was chemisches verwendet, wie schnellkomposter oder sowas, es geht auch ohne ganz gut.
Der Komposthaufen ist ein Paradies fuer Mikroben, die Garten-, Gemueseabfaelle, Kaffefiltertueten elfen zu verrotten, in Erde zu verwandeln. Wuermer, Kaefer helfen auch mit. Gut durchlueften, so alle drei Monate umschichten, es darf keine Faeulnis aufkommen, wegen Geruch und gestoertem Umwandlungsprozess. Viel Erfolg.
Ich habe gute Erfahrungen mit geschlossenen Kompostbehältern gemacht. Wenn man beim Einfüllen darauf achtet immer abwechselnd Küchenabfälle, Laub und sonstiges kleingehäckseltes Gartenmaterial einzubringen, verottet alles ohne weiteres Zutun.
Hilfreich ist ab und zu etwas Kompoststarter unterzumischen.

Man kann sich natürlich beliebig viel Arbeit damit machen, muss das aber nicht.
Ich habe immer drei Komposthaufen:
Auf einem landet aller "frische" Abfall aus dem Garten und dem Haushalt.
Nummer zwei entsteht einfach durch Umsetzen von Nummer eins - normalerweise nach etwa zwei Jahren.
Nummer drei entsteht durch Umsetzen von Nummer zwei und enthält den "fertigen" Humus, den man überall im Garten einsetzen kann.
Irgendwelche Beschleuniger oder Kalk benutze ich nicht, nur landen alle Regenwürmer, die ich irgendwo im Garten finde, auf Nummer eins.
Ausserdem habe ich festgestellt, dass Grapefruitschalen ideale Kinderstuben für Regenwürmer sind - in jeder einzelnen habe ich schon -zig Jungwürmer gefunden.