Wie funktioniert ein Durchlauferhitzer, unterschiedliche Stufen?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

also, in einem hydroulisch geregelten duchlauferhitzer befindet sich ein so genannter differenzdruckschalter.

ist der druck am auslass niedriger als am einlass, dann schaltet er in bis zu 3 stufen eine nach der anderen heizwicklung zu...

bei einem elektronisch geregelten gerät ist es so, dass eine kleine turbine im wasserrohr erfasst, wie viel wasser duch den erhizer fließt. ein theromfühler misst, wie kalt das wasser ist. dem entsprechend kann die leistungselektronik die leistung so anpassen, dass die ausgangstemperatur auf ein gleichbleibend hohes maß gehoben wird.

ein einfaches beispeil. das wasser kommt mit 12 grad in das gerät und der sensor registriert 6 Liter pro Minute. das sind 0,1 LIter Pro Sekunde. sollausgangstemperatur ist 52 Grad...

um einen Liter Wasser um ein Grad zu erwärmen sind 4200 Wattsekunden erforderlich. also sind um 0,1 Liter Wasser um 40 Grad zu erwärmen, 16800 Wattsekunden erfoderlich.und da es sich bei den 0,1 Litern um die Menge handelt, die in einer sekunde fließt, kürzen sich die Sekuden bei den Wattsekuden weg. sprich die Patrone muss zum halten der ausgangstemperatur eine Leistung von 16800 Watt bringen.

lg, Anna

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was Du unter "gleichartiger Arbeitsweise" verstehst, erschließt sich uns nicht. Und welcher Knopf an Deinem Gerät was bewirkt, könnte ich Dir sagen, wenn ich davor stünde. Aber darauf kommt es ohnehin gar nicht an.

Zunächst gilt völlig unabhängig von jeder Einstellung: Du erhältst für jede abgerechnete Kilowattstunde die Temperaturerhöhung um 43°C für 20 Liter Wasser (oder z.B. 86°C für 10 Liter u.s.w.).  Nun kommt es nur darauf an, nutzlose Erwärmungen zu vermeiden, v.a. durch unnötige Aufheizungen von Wasserrohren, Wänden und dergl.

Wenn Du z.B. das Wasser von 10°C auf 90°C aufheizt, um es dann 10 Meter weit durch ein Rohr in der Wand bis zur Zapfstelle zu leiten und erst dort mit kaltem Wasser auf 30°C herunter zu mischen, dann heizt Du das lange Wasserrohr samt Wand sinnlos auf, die erzeugte Wärme geht nutzlos verloren. Da ist es weitaus wirtschaftlicher, das Heizgerät - soweit möglich - auf 30°C einzustellen. 

Ansonsten kommt es bei langen Warmwasserrohren darauf an, möglichst selten zu zapfen, aber dann mit großen Wassermengen, anstatt oft wenig Wassermengen zu zapfen. Denn mit mit jedem Zapfvorgang wird das ganze Rohr einmal aufgeheizt. Wenn die Zapfstelle ganz nah am Durchlauferhitzer ist, lässt sich praktisch keine Wärme verschwenden. Dann sind alle Grübeleien über Sparmaßnahmen überflüssig.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung