Frage von LineLineLine,

Wie funktioniert ein CT?

Ich versuche mir gerade vorzustellen wie eine Computertomographie funktioniert. Man nimmt ja mittels Röntgen viele Bilder von allen Seiten des Patienten auf, und fügt diese dann mit der gefilterten Rückprojektion zusammen, das Prinzip wär so weit mathematisch schon klar, aber wie kommt man denn bitte beim Kopf zum Beispiel, durch den Schädelknochen? Die einzelnen Bilder sind ja nur die Schwächung der Röntgenstrahlen, also müsste doch beim Kopf der Strahl komplett abgeschwächt werden, oder? Wo liegt denn mein Denkfehler?

Antwort von hourriyah29,

Hallo LineLineLine,

Knochen ist tatsächlich das am wenigsten durchlässige Material im Körper (außer man hat Gallen-, Nieren-, oder sonstige Steine ;).

Aber auch Knochen läßt noch etwas durch und die Schädelknochen sind ja recht dünn.

Dicke Knochen wie z.B. der Oberschenkelknochen lassen tatsächlich fast nichts mehr durch.

Mein Tip: Schau Dir mal ein paar Bilder von Schädelröntgen an, dann bekommst Du ein Verständis dafür. Auf denen sieht man z.B. auch die Nebenhöhlen oder die gesammten Zahnreihen überlagert. Wenn etwas ganz dicht ist (wie z.B. Blei) ist es im Bild schneeweiß (siehst Du z.B. auf Bauchaufnahmen mit Bleischutz auf dem Unterbauch).

LG, Hourriyah

Antwort von Annemaus85,

Beim Schädelknochen erfolgt keine komplette Schwächung der Strahlung, der ist ja nicht aus Metall.

P.S.: Zufällig hatte ich heute die Schädel-CT-Aufnahme eines Freundes in der Hand. ^^

Kommentar von LineLineLine,

Danke für deine Antwort. Aber was ich noch nicht ganz verstehe, wenn der Knochen das am stärksten schwächende Gewebe im Körper ist, aber doch noch was von der Strahlung durchlässt, dann kann Gewebe hinter dem Knochen doch nicht mehr für seine typische Schwächung sorgen weil schon davor das meiste abgeschirmt worden ist. Ich steh da irgendwie auf der Leitung...

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