wie funktioniert die drei-finger-regel bei der induktion in der physik?

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2 Antworten

Induktion ist auf die Lorentzkraft zurückzuführen. Bewegt sich ein Körper mit der elektrischen Ladung Q mit der Geschwindigkeit v durch ein Magnetfeld B, so wirkt auf ihn die Lorentzkraft
F_L = Q•v×B,
was wegen der Proportionalität von F_L und Q auch als elektrisches Feld
E_L = v×B
zu verstehen ist. So geschieht es auch mit den Ladungsträgern (nämlich den Elektronen) in einem Leiter, der senkrecht zu einem Magnetfeld bewegt wird, natürlich gegen dieses elektrische Feld.
Dadurch laden sich die Enden des Leiters auf wie ein Kondensator, bis sie ein eigenes elektrisches Feld entgegengesetzter Stärke erzeugen.

Das Kreuzprodukt zweier Vektoren steht senkrecht auf beiden anderen und sein Betrag ist proportional der Fläche des von den beiden Vektoren gebildeten Parallelogramms.
Seine Richtung ist so, dass es mit dem Aushangsvektoren ein rechtshändiges System bildet. Dabei zeigt der Daumen die Richtung des ersten, der Zeigefinger die des zweiten und der Mittelfinger, senkrecht zu den anderen gestellt, die Richtung des Kreuzprodukts.
Anhand dieser Regel kann sich die Richtung des induzierten elektrischen Feldes klarmachen.

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