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Wie funktionieren eigentlich Schiffsbeteiligungen?

gefragt von Iwanowitsch am 12.01.2009 um 10:24 Uhr

Und lohnen die sich? Ich habe gelesen, da fiele keine Abgeltungssteuer an? Hat jemand von Euch Erfahrungen damit?


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Benjy
beantwortet von Benjy am 12. Januar 2009 10:28
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Keine Abgeltungssteuer stimmt. ABER es entscheidet immer der Schiffskurs und der wird üblicherweise in USD angegeben. Der Profit unterligt dann den Kursschwankungen und kann deutlich niedriger ausfallen, als vorher angegeben.

Schiffsbeteiligungen rechnen sich erst ab einem Investitionsvolumen von ca. EUR 50.000,00. Die Laufzeit ist meistens sehr lang...

Kommentar von 115165cd23a7cd847211dd7a58ebaa36smallakademikus am 12. Januar 2009 10:29

da habe ich auch mal wieder was gelernt. DH!

Kommentar von Iwanowitsch am 12. Januar 2009 10:44

Danke und DH (habe ich schon geclickt) jetzt weiß ich mehr Bescheid


anonym
beantwortet von schiffchen am 13. Januar 2009 18:18
1x
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Hallo Iwanowitsch, bei ernsthaftem Interesse an einer Schiffsbeteiligung ist Halbwissen gefährlich.

Die Mindestbeteiligung beginnt bei ca.15.000 Euro. Ab welchem Investitionsvolumen sich eine Beteiligung lohnt hängt doch ganz von der eigenen finanziellen Situation ab.

Die Laufzeiten beginnen bei ca.15-20 Jahren. Das Schiff wird am Ende der Laufzeit oder manchmal auch schon früher verkauft. Der Anleger ist auch am Verkauf des Schiffes beteiligt.

Die Schiffsbeteiligung ist ein internationales Geschäft und wird meist in USD abgerechnet.Damit muss man leben können. Hier gibt es immer wieder Kursschwankungen. Natürlich nach unten sowie nach unten.

(RISIKEN und CHANCEN)

Das A und O einer Schiffsbeteiligung ist die Vermietung(Vercharterung) der Schiffe. Hier ist es wichtig eine Beteiligung zu wählen mit einem festen Chartervertrag(am besten 5 Jahre fest).Dieses Merkmal der SB lässt sich vergleichen mit der Vermietung von Immobilien.

Sie sind am Verlust/Erfolg des Unternehmens Schiff beteiligt. Die Chancen auf Erfolg sind bei weitem größer.

Schiffsbeteiligungen gibt es schon seit mehr als 700 Jahre. Die haben also schon eine menge Erfahrung gesammelt. Trotzdem ist es sehr wichtig sich vorher über seine Partner genau zu informieren(Emissionshaus,Reeder usw.) Beraten sollte man sich auch über die einzelnen Schiffssegmente(Bulker,Container usw.)wo liegen jetzt und in Zukunft die besten Aussichten auf Erfolg und warum. Die Auschüttungen beginnen in der Regel bei 7-8% und steigen.

Die Ausschüttungen werden mit der Tonnagesteuer belegt. Sie ist eine pauschale Steuer-abhänging von der Größe des Schiffes-.Durchschnittlich 0,2%. Verankert im §5a Einkommensteuergesetz seit 1999.

Beispiel: SB 100.000 Euro - 0,2% Tonnagesteuer sind 200 Euro im Jahr egal ob Sie eine Ausschüttung von 8.000,10.000 oder 12.000 Euro haben.

Sie zahlen hier 200Euro im Jahr - persönlicher Steuersatz(bei 50% sind das ca.100 EURO). Und das ganze ist Abgeltungssteuerfrei.

Sie sehen alles sehr Umfangreich.

Es gibt noch weit mehr über SB zu sagen,doch das würde hier den Rahmen sprengen.

Bei weiteren Fragen unter Telefon 0591-9777833 Bitte erst ab 17:30

Gruß Schiffchen

Kommentar von Iwanowitsch am 14. Januar 2009 06:57

Vielen Dank, Schiffchen, aber das klingt mir doch sehr kompliziert. Da bleibe ich doch bei meinen bisherigen Anlageformen. Auf jeden Fall weiß ich jetzt mehr darüber :-)


LittleArrow
beantwortet von LittleArrow am 12. Januar 2009 16:09
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Google und lies auch mal unter "Tonnagesteuer".


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