sitze hier mit einem Freund und wir fragen uns, wie die Dinger eigentlich funktionieren??

In der Messkammer des Rauchmelders werden regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet, die im Normalzustand nicht auf die vorhandene Fotolinse treffen. Werden diese Lichtstrahlen durch Russpartikel im Rauch auf die Fotolinse geleitet, wird Alarm ausgelöst. Dieses einfache Prinzip ermöglicht es, dass ein Rauchmelder zuverlässig im Brandfall warnen kann, ohne bei leichtem Rauch (Zigaretten oder Ähnliches) Fehlalarm auszulösen.

ich will raten...darf ich? Ich würde es mit Hilfe einer Lichtschranke machen. Wenn der Stromkreis unterbrochen wird, da der Rauch den Lichtstrahl behindert, wird Alarm geschlagen.
gri1su am 10. September 2007 13:48 Wie soll das denn mit einer Lichtschranke funktionieren? Dafür wären zwei Geräteteile (Sender/Empfänger) erforderlich, um den Lichtstrahl einrichten zu können. Und jede Fliege, die durch diesen Lichtstrahl kommt, löst Alarm aus......

Eine gute Beschreibung mit Abbildungen ist auf http://www.rauchmelder-fuer-nrw.de/50.html .

Wie fast immer im Lexikon zu finden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rauchmelder#Rauchmelder
Dort steht:
Die zur Zeit (2007) gängigsten Brandmelder sind die optischen bzw. photoelektrischen Rauchmelder. Diese arbeiten nach dem Streulichtverfahren (Tyndall-Effekt): Klare Luft reflektiert praktisch kein Licht. Befinden sich aber Rauchpartikel in der Luft und somit in der optischen Kammer des Rauchmelders, so wird ein von einer Infrarot- Leuchtdiode (LED) ausgesandter Prüf-Lichtstrahl an den Rauchpartikeln gestreut. Ein Teil dieses Streulichtes fällt dann auf einen lichtempfindlichen Sensor (Fotodiode), der nicht direkt vom Lichtstrahl beleuchtet wird, und der Rauchmelder spricht an. Ohne (Rauch-) Partikel in der Luft kann der Prüf-Lichtstrahl die Fotodiode nicht erreichen, die Beleuchtung des Sensors durch von den Gehäusewänden reflektiertes Licht der Leuchtdiode oder von außen eindringendes Fremdlicht wird durch das Labyrinth aus schwarzem, nicht reflektierendem Material verhindert. Optische Rauchmelder werden bevorzugt angewendet, wenn mit vorwiegend kaltem Rauch bei Brandausbruch (Schwelbrand) zu rechnen ist. Bei einem Lasermelder wird statt einer einfachen Leuchtdiode (LED) mit einer sehr hellen Laserdiode gearbeitet. Dieses System erkennt schon geringste Partikel-Einstreuungen.