Frage von gerlindchen, 26

wie fühlt sich ein abhängiger (tabletten) auf entzug bzw. wenn er die erste Zeit in einer Entzugsklinik ist?

Mein Freund ist tablettenabhängig und plant in eine Entzugsklinik zu gehen. Ich würde gerne wissen, wie es ihm dann geht. Ich habe ein wenig Angst, dass er mir im Bezug auf seine Schmerzen (wenn er dann welche hat?) nicht die Wahrheit sagt. Ich möchte mich gerne ein wenig darauf vorbereiten und ein wenig nachempfinden, was er dann durch macht. Falls es hilft: das eine Mittel heißt Axura (Memantinhydrochlorid ist der enthaltene Wirkstoff) und er nimmt es jetzt seit über 6 Jahren (der Zeitraum von dem ich jedenfalls weiß.

Hat jmd von euch schon Erfahrung damit oder generell dem groben Ablauf in der Klinik?

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Antwort
von seife23, 12

Memantin ist kein abhängigkeitsentwickelnder Wirkstoff. Bist du sicher, dass er deswegen in die Klinik gehen will. Ich bezweifle nämlich, dass ihm das was bringt und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass er kaum oder vermutlich gar keine Entzugserscheinungen haben würde, wenn er das Medikament akkut absetzen würde.

Das ändert natürlich nichts daran, dass wegen dem Medikamentenmissbrauch der hier offensichtlich vorliegt eine Therapie angemessen erscheint!

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