Frage von Mommmo23, 118

Wie friedsam war der Islam im Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert?

Hi @ll Mich würde mal interessieren, wie friedlich die Vergangenheit der Moslems war, also in der Zeit des Mittelalters bis ins 18. Jahrhundert . Die Christen haben ja eine ziemlich blutige Vergangenheit. ( Kreuzzüge , Hexenverfolgung etc ) . Gab es damals ähnliche Tendenzen im Islam?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von JBEZorg, 104

Du solltest Islam und Moslems unterscheiden. Das was Moslems tun, tun sie ja nicht immer wegen Islam. Genauso bei Christen.

Der islamische Kulturkreis hatte ganz am Anfang eben auch die Eroberungsphase. Letzendlich waren die in Kreuzzügern eroberten heiligen Stätten von Moslems auch nur besetzt und erobert worden. Sie haben eben expanidert. Im Westen bis nach Frankreich wo sie aufgehalten wurden. Im Osten auf Kosten von Byzanz, dessen Ländereine sie letzendlich vollkommen besetzt haben. Da waren die Kreuzzüge ein Zwischenspiel.  Nach den ersten Eroberungen kam die Zeit der Blüte. Kunst, Wissenschaft und Kultur waren auf höchstem Niveau für die Zeit von Anadluz bis Damaskus und Khorezm. Danach verlebten die Länder mehr oder weniger friedlich ihre Tage bis... bis die Angelsachsen auf die Idee kamen sie könnten religiöse Fanatiker gut gebrauchen als Waffe gegen das Osmanische Reich. Und so ist im 19.Jh. der Islamismus entstanden.

Wie man sieht hat das wenig mit Islam oder Christentum zu tun. Das sind politische Stossrichtungen und Instrumentalisierung von Religion in der Politik.

Antwort
von scatha, 45

Ich denke, an dieser Stelle geht es nicht um Religion, sondern um Politik. Die Religion wird jeweils nur als Propagandamittel benutzt, damit sich mehr Soldaten für die Eroberungszüge gewinnen lassen.

Antwort
von hertajess, 54

Das maurische Spanien: 800 Jahre islamische Hochkultur in Al Andalus Gebundene Ausgabe – 1. Oktober 2004

von

 

André Clo

Das wäre eine Buchempfehlung von mir. Leicht zu lesen. Du kannst auch in die nächste öffentliche Bibliothek gehen und da nach entsprechender Literatur die Fachmenschen fragen. 

Wenn ich lese dass die bösen Muslime sich auf Wanderschaft begaben und damit nun mal Aggressionen auslösten dann blendet diese Darstellung aus dass die Vorfahren von 99% der heute hier Einheimischen ebenfalls Einwanderer waren die die Neandertaler ausgerottet haben. Völkerwanderungen gibt es schon seit Jahrzehntausenden. Sie müssen nicht zwangsläufig zu Aggressionen führen. Sie werden aber sehr gerne als scheinheilige Begründung genutzt wie z.B. bezüglich der Kreuzzüge. Da gab es noch ganz andere Gründe als die Entstehung des Islam und seine Folgen. so wie heute. Politische Aggressionen wie Kriege - zu denen die Kreuzzüge gehören - sind immer Ablenkung von politischer Unfähigkeit. Zuerst. Dann folgen Machtgier und Herrschsucht. Um diese zu kaschieren werden dann alle möglichen Gründe erfunden. Heute wie damals. Das war beim zweimaligen Überfall des Irak durch die USA so, das war bei den Kreuzzügen auch nicht anders. 

Fest steht: Ohne die Muslime wäre heute Spanien eines der ärmsten Länder Europas und nicht einer unserer Haupt-Nahrungslieferanten. 

Kommentar von Weinberg ,

Spanien ist für Europa ein Hauptnahrungslieferant?

Ausser Orangen, Weintrauben, Rotwein ect. gibt´s dort nicht viel, was zur Ernährung anderer Länder beiträgt.

Antwort
von telesphorus, 65

Eine Religion welche auf absoluter Wahrheit aufgebaut ist, kann niemals im inneren friedlich sein...ganz egal um welche Religion es sich handelt.

Antwort
von 1988Ritter, 97

Äh....die Kreuzzüge waren weil der Islam die christlichen Städte angegriffen hat.

Der Islam hat sich in den letzten 1.400 Jahren nicht diplomatisch expandiert.

Kommentar von Alanbar31 ,

Die Heiligen Stätten verwaltete der Islam ab ungefähr 630 nach Christus, da lebten Christen , Juden , und Muslime , dann kamen die Kreuz Ritter und überfielen auf Anordnung eures Papstes Jerusalem und töten alles was in war Frauen Kinder alles !! Der Papst der das befiel war bestimmt der Satan in Person ! Also bitte Christen erzählt mir nicht wie lieb eure Religion ist oder war , ich kenne die Geschichte ganz gut , ihr habt so viel an den Händen kleben als je ein anderer euch übertreffen könnte und das bis heute ! Im Vatikan lagern Reichtum von Völker die ihr ausgerottet habt !
Also erzähl hier kein Unsinn

Kommentar von Hegemon ,

"ich kenne die Geschichte ganz gut"

Grober Unfug. Zwischen dem 7. Jh. und den Kreuzzügen ist über die Hälfte der christlich besiedelten Gebiete von den Moslems mit Krieg überzogen und erobert worden und wurde islamisiert. Was man den Kreuzfahrern vorwerfen kann, ist höchstens, daß sie nicht schon viel eher reagiert haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische\_Expansion

Kommentar von 1988Ritter ,

@Alanbar31

Bitte informiere Dich doch bitte über den Begriff "islamische Expansion".

Der ehrenwerte Papst Urban, der zum Kreuzzug aufgerufen hatte, tat dies nachdem der Isalm schon weit über 400 Jahre unerfreulich in Gebieten tätig war, die weder in seinem Macht, noch Glaubensbereich lag. Der Aufruf erging auch deshalb, weil der Islam Konstantinopel bedrohte und angriff. Die dann, nichteinmal als Soldaten ausgebildeten Laienkreuzfahrer, befreiten innerhalb von nur drei Jahren Konstantinopel und Jerusalem von der islamischen Besetzung.

Kommentar von Alanbar31 ,

Salahiddin Ayubi hat Jerusalem von der christlichen Tyrannerei befreit , das kann man vergleichen wie die Alliierten Nazi Deutschland befreiten

Kommentar von 1988Ritter ,

:-)))))).................Ja nee is klar......

Kommentar von Alanbar31 ,

Was los hat dir die Antwort die Stimme verschlagen, du kannst drehen und lügen solange du willst aber die Wahrheit kennen viele Menschen also kommt es auf dich nicht mehr an

Kommentar von 1988Ritter ,

Ja das ist ja das gute daran. Viele Menschen sind nicht limitiert, kennen sich mit Historie und Geographie bestens aus.

Wenn der Islam auf der islamischen Halbinsel seinen Ursprung und seine Heimat hat, wie kommen dann die Muslime nach Jerusalem und Byzanz ? Was haben Muslime vor den Toren Konstantinopels gesucht ?

Es geht also wenig um eine Stimme, als um die wissende Geisteskraft.

Kommentar von Alanbar31 ,

Schon vergessen das Jerusalem auch heilig für uns Muslime ist , unser Prophet Issa ( Jesus) Friede und Segen auf ihn und Prophet Muhammad hat seine Himmel Reise , er war in Jerusalem mit Engel Gabriel und hat dort die Himmel Reise und hat viele Propheten im Himmeln gesehen wie Abraham , Moses , Aaron , Henoch , Joseph,gesehen !! Die Gebets Richtung vor Mekka war Jerusalem genau da wo der Prophet in den Himmel stieg , heute Al Aksa Moschee in Palestina

Kommentar von Alanbar31 ,

Deswegen hat Jerusalem für Muslime diese Bedeutung

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Geschichte, 96

Überrasche deine Lehrer, deine Eltern und deine Freunde  -  und lies mal ein Buch!  :-))

Beispielsweise dieses hier:

Alfred Schlicht: Die Araber und Europa. 2000 Jahre gemeinsamer Geschichte. 2008.

MfG

Arnold

Antwort
von Hegemon, 101

"Die Christen haben ja eine ziemlich Blutige Vergangenheit."

Keine Sorge. Die Moslems auch. Die Kreuzzüge waren nur eine Reaktion auf die Islamische Expansion. Und wenn Karl Martell die Moslems nicht 732 bei Tours und Poitiers und die Wiener sie nicht 1529 und mit den Polen usw. 1683 gestoppt hätten, sähe Europa heute anders aus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische\_Expansion


Antwort
von Alanbar31, 30

Hexen Verbrennungen, Inquisition, Ausbeutung Südamerika, Ausrottung indianischer Stämme , Ausrottung australische Ur Einwohner , 50 Millionen afrikanischer Sklaven deportiert in die neue Welt , 6 Million Juden vernichtet , über 100 Millionen Tote 1 und 2 Weltkrieg! Da kommen die Muslime in ihrer Geschichte nicht mal annähernd dran !

Kommentar von scatha ,

Zustimmung ! Und das sage ich als Christ.

Kommentar von Alanbar31 ,

Ich hab es nicht geschrieben um Christen zu beleidigen aber einige hier Christen Posten wie schlimm der Islam in deren Geschichte war aber sehen weg bei ihren eigenen Fehlern das ist was mich hier aufregt und veranlasst dies zu schreiben was wiederum wahr ist !!

Antwort
von TLANprO, 118

Da gibt es extrem viel zu erzählen,aber ich zeige dir einen Krieg ,der "Lange Türkenkrieg",wo das Osmanische Reich gegen mehrere christliche Staaten kämpfte, https://de.m.wikipedia.org/wiki/Langer_T%C3%BCrkenkrieg

Antwort
von PeterKremsner, 102

"Kreuzzüge" gab es auf beiden Seiten, ich weiß leider nicht wie es bei den Moslems geheißen hat, vermutlich Jihad. Aber es war normal immer so dass es nach einer Eroberungen einer Stadt durch Christen zu einem Gegenschlag von Moslems kam.

Kommentar von hummel3 ,

Aber es war normal immer so dass es nach einer Eroberungen einer Stadt durch Christen zu einem Gegenschlag von Moslems kam.

Nur wenn du den Spieß umdrehst, stimmt die Geschichte was den historischen Ursprung in Palästina betrifft.

Kommentar von PeterKremsner ,

Stimmt. Aber ich bin der Meinung dass man aufgrund der ersten Eroberungen in dem Gebiet nicht eindeutig sagen kann, ob dort Christen oder Moslems ansässig waren. Die Bevölkerung war gemischt, teils Christen Teils Moslems. Das Gebiet wurde hald irgendwann von den Moslems erobert, aber ob die Region vorher den Christen gehörte kann ich nicht sagen, denn im Endeffekt sind diese Ständigen Eroberungen in diesen Teilen der Welt auch schon vor dem Aufkommen des Islams und Christentums gewesen.

Antwort
von voayager, 96

Der Islam war nicht friedlicher und auch nicht kriegerischer als das christliche Abendland.

Hexenverfolgungen so wie in christlichen Teilen Europas, gab es da nicht, jedenfalls nicht in dem Umfang.

Kreuzzüge erhoben Ansprüche auf sogenannte heilige Stätten. Die konnten die islamischen Staaten allerdings nicht in Europa ausdeuten, folglich gab es "nur" reine Eroberungskriege, ohne religiösen "Schnick Schnack" drumherum.

Der psychosoziale Flurschaden des Islams, genauer gesagt dessen Staaten fiel weitaus geringer aus, als der etlicher führender europäischer Staaten. Solche Horrortaten wie sie vor allem die Spanier an die Indios verübten, gab es von den Moslemstaaten nicht. Rassendiskriminierungen waren da weitaus weniger ausgeprägt als im sogenannten christlichen Abendland, wo der Rassismus nur so wucherte.

Kommentar von arevo ,

#voayager

Ich sage nur Dhimmi-Status und Hindukusch.Warum wohl heißt Hindukusch Hindukusch?.

Der Islam ist eine kultuzerstörerische Kraft, was man speziell im Nordosten der Türkei imme wieder feststellen kann.

Kommentar von voayager ,

du verallgemeinerst viel zu sehr, siehst nur die Radikal-Islamisten, die nur einen kleinen Teil des Islam ausmachen.

Antwort
von hummel3, 99

Historisch belegt war der Islam noch nie "friedsam". - Er wurde stets nur mit Gewalt und Unterdrückung weiter verbreitet.

Kommentar von Alanbar31 ,

Ja Hahaahaaaaaaaaaa also die Araber sind bis nach Indonesien gereist um zu kämpfen oder wie erklärt man sich das heute die meisten Muslime da leben , ohne Schwert nur durch Handel und Moral!

Christen und die Ausbeutung Südamerikas schon vergessen !

Kommentar von hummel3 ,

Mit "Hahaha..." kannst du dein historisches Unwissen über die Infiltration des Islam in Indonesien nicht kaschieren. 

Außerdem macht es sich nicht gut, auf die bösen Taten anderer zu verweisen - Stichwort "Südamerika und die Christen", wenn man gerade selbst am Pranger steht. - Ich habe noch keinen ordentlichen Richter erlebt, welcher ein solches Argument hätte gelten lassen.

Kommentar von Alanbar31 ,

Ja aber jetzt kennst du einen !

Hört auf mit euren lügen , ihr seit noch lange nicht besser als uns Muslime , das ist historisch belegt

Antwort
von ItsJustMe38, 85

Der Islam war schon immer friedlich, und wird es auch bis ans Ende der Welt bleiben.

Kommentar von hummel3 ,

Das ist nicht nur an der historischen Realität gemessen eine Falschauslegung, sondern auch gemessen an der reinen Leere des Islam, beginnend mit dem Inhalt des Koran.

Kommentar von ItsJustMe38 ,

Wir sprechen auch über den Islam und nicht über Muslime.

Kommentar von stine2412 ,

ItsJustMe, der IS behauptet, den reinen Islam zu leben!!! Mohamed fing schon mit ca. 27 Kriegen an und handelte auch sonst sehr "blutig". Eben der Islam!!

Das Christentum handelte leider entgegen den Geboten Jesu Christi und man kann somit eigentlich auch nicht Christen nennen.

Kommentar von Fujitora67 ,

Wie du sagst, der IS behauptet es und es bleibt eine Behauptung, da sie diese nicht richtig praktizieren so einfach. Muss man so verblendet sein um diesen Menschen zu glauben oder mit so viel Hass geprägt sein?

Kommentar von Alanbar31 ,

Fujitora @ so sehe ich es auch aber leider wollen einige das nur nicht verstehen

Kommentar von stine2412 ,

Fujitora und Alanbar, von "Wollen" kann keine Rede sein, viele können das nicht verstehen; wir Nicht-Moslems sind ja keine Dummköpfe und versuchen schon, uns über die Historie des Islams zu belesen. Und ihr könnt nicht abstreiten, dass  nicht nur der IS sich auf den Islam beruft. In den heutigen Krisengebieten herrschen multi-religiöse Interessen und oft herrscht in diesen Ländern keine Trennung von Staat und Religion.

Ich halte mich da lieber an die Worte Jesu: Sie (seine Nachfolger) sind kein Teil der Welt, so wie ich kein Teil der Welt bin. D.h. mit anderen Worten: das Weltgeschehen beobachten, aber uns nicht einmischen. Wenn die Welt nach den Worten Jesu  in der Bergpredigt leben würde, gäbe es diese blutigen Streitigkeiten und vieles mehr nicht. Deshalb warten Christen (nicht Namens-Christen) auf sein Königreich und beten, wie Jesus es uns lehrte, "Dein Wille gesche hier auf Erden!"

Alles Gute euch beiden!

Kommentar von ItsJustMe38 ,

Und was ist mit all den Muslimen, die sich auf den Islam berufen, wenn sie Frieden wollen? Das sieht leider niemand.

Kommentar von stine2412 ,

ItsJustMe, doch, das sieht man schon! Jeder normale Mensch möchte in Frieden leben. Deshalb sollte man sich vielleicht einmal Gedanken darüber machen, was und wer es ist, der den Unfrieden in der Welt sät. Machthaber begeben sich nicht selbst in Gefahr, sondern lassen ihre aufgehetzten Anhänger kämpfen. Schau dir nur die letzten beiden großen Kriege an: War der deutsche Kaiser an der Front oder lag Adolf Hitler mit seinen Genossen  in den Schützengräben? Vielleicht sogar in Stalingrad? Nein, die armen Kerle dort wurden zum Weitermachen gepeitscht, zum Verheizen von Millionen von Menschen auf beiden Seiten der Front. Das ist doch nicht normal!

Dass viele Muslime bei all dem Elend auch nur noch in Frieden leben wollen, ist nur menschlich! Die Bibel spricht jedoch davon, dass der Herrscher dieser Welt Satan ist, der weiß, dass seine Zeit dem Ende entgegengeht. Er will noch so viel Unheil wie möglich über uns bringen, bevor Gott eingreifen wird.(Offenbarung 12:12) Darum seid fröhlich, ihr Himmel und ihr, die ihr darin weilt! Wehe der Erde und dem Meer (Menschenmeer), weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er [nur] eine kurze Frist hat.“

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