Frage von robi187, 104

Wie fremgesteuert sind Menschen in den Religionen?

viele religionen scheiben viel vor und es ändert sich von zeit zu zeit die auffassungen?

wieso hören diese menschen auf das was von der kanzel so kommt?

Antwort
von Rosenblad, 50

Diese Frage ist eigentlich zu komplex in Ihrer Beantwortung denn die konventionelle und in aller Regel internalisierte Indoktrinationszustimmung beruht auf einem ganzen Webteppich von intrinsisch-psychischen und extrinsisch-sozialen (wie auch kulturellen) Inhalten, Größen und Dynamiken.
Vielleicht ganz grob einige Aspekte angesprochen: Koinzidenz (das Erleben im Glauben, der Gemeinschaft, dem Ritualen), die Präsenz (von sinnstiftenden Inklusionsgrößen wie Glaube, Hoffnung, Orientierung usw.), die Kontingenz (von Halt, Lebensversicherungen, Verankerungen, Bewältigungen und Substitution), die Exzellenz (des „Besonderen“, der Gemeinschaft, der Werte, der Auferstehung zum ewigen Leben usw.) und die Transzendenz (der „Verbindung“ zu einer supernaturalen Entität).
Das alles schafft Bindungen, Vertrauen, Identität und verdrängt gleichzeitig jeden Zweifel, Skepsis und Hinterfragen. Zudem werden kognitiven Kosten des Überlegens und Evaluierens „gespart“.
Außerdem müssten bei einer „Aufgabe“ der Religion, der Gemeinschaft und der damit verbundenen Sinnformen (wie Glauben) neue Zustandsgrößen, soziale Kollektive und Orientierungs- und Stabilisierungsformate gesucht oder selbst generiert werden – und das meist nach Jahrzehnten der Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft – wer nimmt sich schon so einer psychischen und sozialen Selbstbelastung an (oft würde ein solcher Transformationsschritt zu sozialen Konflikten innerhalb der Familie führen).

Antwort
von uncutparadise, 12

Menschen brauchen scheinbar immer jemanden, der sie an die Hand nimmt und der ihnen sagt was sie machen sollen. Je mehr Freiheit die Menschen bekommen und je mehr sie selber entscheiden müssen, desto unzufriedener und launischer werden sie.

Kommentar von robi187 ,

könnte das eine grund sein macht über die mensche haben zu wollen? als es ist besser unfrei zu sein?

Kommentar von uncutparadise ,

Ich möchte keine Macht über Menschen haben.

Das eine ist nicht schlechter als das andere. Man muss halt nur wissen, was man möchte. Möchte ich frei sein, gehören dazu auch Verantwortung und Entscheidungen, keine Ausreden. Wenn mir das zu schwer ist, dann lass ich mich eben lenken und gebe einen Teil Freiheit ab.

Kommentar von robi187 ,

leider gibt es menschen die keine wahl  haben? denn kein geld zu haben macht un-frei?

Kommentar von uncutparadise ,

Das kommt auf Gegend und soziales an. Manche sind in ihrem Land tatsächlich unzufrieden, dürfen oder können aber nicht auswandern.

Geld macht dich in manchen Dingen freier, aber wahre Freiheit kommt nicht vom Geld.

Antwort
von ludpin, 40

Wer Religion ernsthaft betreibt, ist auf jeden Fall nicht mehr er/sie selbst und natürlich komplett fremdgesteuert. In einer Sekte oder abhängig wie ein Junkie. Und Religionen sind auch meist sehr diskriminierend zu Frauen.

In einer modernen Gesellschaft sollte man aber das Mittelalter überwunden haben und wendet sich stattdessen Logik, Forschung und Wissenschaft zu.

Buddhismus, welcher keine Religion ist, eher eine Philosophie, weißt nicht die negativen Phänomene auf die die drei Weltreligion bieten.

Antwort
von voayager, 17

Wahn und Illusion wollen genährt und gepflegt sein.

Antwort
von piobar, 60

Es ist dem Mensch angeboren sich in der Spiritualität wieder finden zu wollen. Seit wir die Schriftkukturen haben können wir mit Sicherheit sagen, dass der Gedanke an Gott keine Seltenheit ist.

Spiritualität bietet Schutz vor sich und dem ungewissen. Spiritualität schafft Raum für Gemeinschaft und Gesellschaft. Spiritualität gibt Hoffnung und Seelenheil.

Religion passt sich den Umständen an - auch wen schleichend. Dieses Anpassen geschieht schleichend und wird oft bei den neuen Schäfchen angewendet. Warum Menschen grundsätzlich auf Religion abfahren, hängt mit der Bildung und dem Wohlstand zusammen sowie bereits erwähnt sich Spiritualität im Mensch verankert ist.

Kommentar von robi187 ,

ja glaube aber wieso eine organisation wie religion? jeder glaube wird in gut oder böse zerlegt duch religionen? dabei ist doch gaube was ganz intimes zwischen dem einzelen mensch und gott selbst?

wenn das so wäre gebe es keine religionskriege? und kein richtig oder falsch? es gibt keine un-gläubige?

Kommentar von piobar ,

Doch, man braucht als Mensch die Gemeinschaft - eine Religion bietet das auf einer starken Ebene. dann kommt noch die Loyalität hinzu und wir haben das beste Brot der Religion gebacken. Religionen funktionieren psychologisch mit Wirkung auf dem Seelenheil. diese sog. Gehirnwäsche zieht in der Massenpsychologie unheimlich gut. Auch der Drang dazu zu gehören ist ebenfalls dem Mensch in seiner Natur gelegt. Beispiel iPhone und der Apple Hype...

Kommentar von DerBuddha ,

Warum Menschen grundsätzlich auf Religion abfahren, hängt mit der Bildung und dem Wohlstand zusammen sowie bereits erwähnt sich Spiritualität im Mensch verankert ist.

lol............ wie jetzt, sind sie also dumm und arm?................oder reich und gut gebildet.......... deine anussage ist lächerlich, denn über 80 prozent der menschheit glaubt an ein imaginäres wesen, hat ihre religion...........schau dir indien an, total verslumt und zum grössten teil noch wie hinter dem mond............und dagegen dann amerika oder italien.............. alle diese kulturen haben ihren gott und ihre religion, also hinkt deine antwort gewaltig...........:)

Kommentar von Trashtom ,

deine anussage

Ist das ein absichtliches "Wortspiel?" :D :D

Kommentar von piobar ,

Falsch, all diese Länder haben ihre Religionen und üben diese auch aus. Jedoch nicht alle im Land sind gebildet bzw. können Religionen und Spiritualität referenziert betrachten, denn das erfordert Aufklärung und Interesse. Viele Menschen sind etwa geboren mit einer Religion und üben diese nicht aus... Immer da wo viel Wohlstand - ich rede nicht von Kreuzberg in Berlin - distanziert sich der Mensch von glauben. deine Statistik mit 80% stimmt einfach nicht - woher schmeißt du dir Zahl heraus?

Kommentar von robi187 ,

hat religion mit armut zu tun? gibt es deshalb so viel arme?

Kommentar von uncutparadise ,

"Es ist dem Mensch angeboren sich in der Spiritualität wieder finden zu wollen."

Es ist den Menschen angeboren, ständig noch einem höheren Sinn und einem höheren Wesen zu streben ?

Spiritualität bietet Schutz ? Sicher, allerdings auch nur in der Form, dass du gleich eine Begründung parat hast. Geschützt bist du nicht, das Leben haut dir so oder so die Faust manchmal voll in die gusche. Aber der eine kommt eben gleich mit Gottes Wille, Prüfung oder Schicksal ;-)

Kommentar von piobar ,

Nein, Armut begünstigt Religionen, da man dort Seelenheil findet

Antwort
von Soulwalker, 5

Sie sind nur ferngesteuert, das ist wie Politik sie lassen sich von einer höheren Person sagen was läuft. darum empfehle ich keine Relligion entscheide selber was du willst

Antwort
von DerBuddha, 26

es gibt einen guten spruch, der deine frage eigentlich auch schon wieder beantwortet:

Beim glauben hört der Verstand auf zu denken..............:)

eigentlich ist es auch genauso, zudem bedeutet glauben = nicht wissen :)

religionsführer haben schon vor 2000 jahren verstanden, dass man mit dem glauben richtig kohle machen kann, massen beeinflusst und regieren kann und nur dafür sind sie auch da........:)

Antwort
von alexander329, 20

Was verstehst du unter fremdgesteuert?

Ich denke dies hat mit Meinungsbildung und Lebensweg zu tun.

So hat doch jeder einen "Führer" oder ein Vorbild. Im Christentum ist dies Jesus oder Gott, der durch den Klerus vertreten wird. Sie legen halt die Bibel aus, die Gebote Gottes, den Weg in das Himmelreich.

In anderen Religionen gibt es andere religiöse Gelehrte die sich mit dieser Materie beschäftigen, wie Imam oder Rabbiner.

Aber auch Atheisten hören auf Vorbilder und "Führer" wenn es nicht Politiker sind, dann Wissenschaftler, Aktienmarktexperten, Sänger wie Dieter B. oder andere alternative Gruppen, oder Friedensstifter, Satanisten, Betrüger oder coole Banden, oder ganz vorn die Medien.

Daraus zieht man seinen Sinn im Leben und sucht sich seinen eigenen Weg.

Kommentar von robi187 ,

richtig? nur die frage ist wieviel macht gibt man den "Führer"? oder ist man selbst der führe wie hesse es bei seine stufen beschreibt?

http://www-stud.informatik.uni-frankfurt.de/haase/Lyrik/hesse.htm

Kommentar von alexander329 ,

Ich glaube, Gott gab uns den Verstand um zu denken und nachzudenken. Auch kann man nur "Führer" sein (auch sein eigener), wenn man weiss welcher Weg wohin führt.

Und dazu sind andere menschen da.

Antwort
von 3plus2, 15

In 1400 Jahren, von 800 vor Chr. bis 600 nach Chr., wurden 3 große Religionen, jede mit verschiedenen Ansichten gegründet. Alle Religionsgründer Buddha, Jesus, Mohammed wollen von Gottinspiriert oder erleuchtet worden sein. 

Dass ein Gott derartverschiedene Ansichten lehrt ist unlogisch. Ob die Propheten  Gott nur vorgeschoben haben und ihre eigene Religion erfunden haben ist nahe liegend um ihre eigenen Ansichten oder Wünsche zu erfüllen (zB. 4 Frauen und Kindfrau von 9 J.) oder ob sie den Herrschenden gedient haben. Die Pharaonen glaubten, sie seien Gott, auch früher gab es schon Rauschmittel, Pilze, Gase und Gräser, wie die Pythia von Delphi, die im Rausch Versionen hatte.

Gott hat den Menschen 10 Gebote gegeben. Die Religionen wollen besser sein als Gott (...) und habenaus den 10  Geboten über 1000 Verbote (haram) gemacht und alle haben das gleiche Ziel, die Leichtgläubigen in Schach zu halten, zu unterjochen, die eigene Macht einzementieren und ein möglichst schönes Leben an der Spitze führen.

Die Menschen haben Verstand und wissen selbst was gut oder böse ist, sie sollen nicht blindlings alles glauben und abwägen was glaubwürdig, zumutbar und nicht gegen die menschliche Natur ist. 

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