Wie fragen sie Namensänderung bis als Erwachsenen?

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3 Antworten

Guten Tag,

Das wird meist nicht klappen. Hier gilt nicht mehr das Namensrecht des BGB zu Familiensachen. Das Problem ist, dass die Namensänderung nur nach dem Namensänderungsgesetz möglich ist. Danach ist eine Namensänderung aber nur zulässig, wenn es hierfür einen wichtigen Grund gibt; letzeres ist aber nur ganz selten der Fall.

Der mangelnde Kontakt zum Vater oder Mutter oder Verärgerung über ihn, weil er keinen Unterhalt zahlt, wird als wichtiger Grund keine Anerkennung finden. Familiäre Gründe scheiden bei Volljährigen regelmäßig aus. Der wichtige Grund müßte mit der Führung des aktuellen Namens einhergehen, also an dem Namen selbst liegen. Für Volljährige aus geschiedenen Ehen gelten keinen anderen Regeln, als für alle anderen, die ihren Namen ändern möchten.

Wenn der Namen unaussprechlich ist (Przwllcoscza), zu Wortspielen Anlass gibt (Bratwurst), auf Verbrecher hinweist  kommt eine Änderung in Betracht. Wenn der Vater also ein berühmter Verbrecher ist, wird die Namensänderung leichter klappen. Die Hürden stehen aber hoch. Die Kosten belaufen sich m.W. auf ca. 1.000,00 EUR, bei Ablehnung auf ca. 500,00 EUR.

Informationen: ehescheidung24.de

Ich denke, dass du keinen Erfolg damit haben wirst.

Ich hoffe ich konnte helfen.

Wissensdurst84

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ich empfehle beim einwohnermeldeamt nachzufragen.

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Kommentar von Tatoeage
28.12.2015, 15:57

Und was ist es und wo kann ich ihn finden?

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Die Kosten sind überall unterschiedlich. Für Namensänderungen ist das Standesamt zuständig. Da musst du nachfragen.

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