Frage von xyzxyzbla, 75

Wie formuliere ich den Einleitungssatz, nach einem sehr knappen aber freundlichen Telefonat, originell und genauso knapp?

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich letzten Monat auf ein Stellenangebot beworben und mich nun bei der Firma gemeldet, um mich nach dem Stand meiner Bewerbung zu erkundigen. Die E-Mail ist nie angekommen, da die Firma ein neues E-Mailsystem eingerichtet hat und jeder Mitarbeiter eine neue E-Mailadresse hat.

Das heißt, dass das Telefonat in etwa so verlief:

Ich: Hallo Frau XYZ hier - aus ABC, ich habe mich vor einiger Zeit bei Ihnen beworben und würde mich auf diesem Wege gerne über den aktuellen Stand meiner Bewerbung in Ihrem Unternehmen informieren.

Er: Hallo Frau XYZ, ich habe keine Mail von Ihnen erhalten, wir haben ein neues E-Mailsystem, schicken Sie mir bitte eine neue E-Mail an XYZ@ABCDE.de

Ich: Ok, dann mach ich das.

Er: Danke, dass sie angerufen haben, ich werde es sofort aktualisieren. Sie können sich im Anschreiben auf unser Telefonat beziehen.

Ich: Ok, danke.

Er: Also gut, dann bis dann.

Ich: Bis dann.

Wir hatten also kein informatives oder langes Gespräch, welches mich darin hätte bestärken können mich für die Firma zu bewerben, oder so....

Allerdings möchte ich auch nicht so etwas schreiben:

Sehr geehrter Herr BLABLABLA,

ich möchte mich für das freundliche Telefonat sehr herzlich bei Ihnen bedanken. Wie besprochen sende ich Ihnen anbei meine Bewerbungsunterlagen.

Ich würde gerne etwas pfiffiges, frisches - aber knappes schreiben. Etwas das Neugier erweckt und Lust zum Weiterlesen, etwas dass dem Herrn im Kopf bleibt und ein bisschen Farbe in seinen tristen Arbeitsalltag bringt. Ich übertreibe.... Etwas originelles eben.

Hab mich schon durch das Internet getippt, meistens sind die Einleitungen nicht zutreffend, übertrieben, zu lang oder langweilig und Standard.

Was fällt euch ein? Jemand eine Idee?

Gruß, XYZ

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Setna, Community-Experte für Bewerbung, 31

Um was für einen Job, welche Branche, welche Art von Arbeitgeber ginge es denn? Davon hängt nicht unwesentlich die mögliche Pfiffigkeit ab. Als Fachinformatiker bspw. könntest du auf das neue E-Mail-System eingehen und deine Kompetenzen in den Vordergrund rücken. Die Schwierigkeit bestünde wohl darin, den verantwortlichen Mitarbeitern mit einer Formulierung nicht vor den Kopf zu stoßen. Das käme bei deinem Ansprechpartner sicherlich auch schlecht an. Nur so als Beispiel...

Der Grund für deine Bewerbung ist ja nicht das Telefonat an sich, denn vorher hattest du ja auch schon Gründe für deine Bewerbung dort. Insofern finde ich die derzeitige Einleitung unpassend.

So allgemein würde ich in diese Richtung denken: In jedem Job gehören Veränderungen zum Alltag. Planung und gute Organisation sind dabei wichtig, damit Probleme vorher analysiert und behoben werden können.


Antwort
von Mikkey, 24

Denn ersten Satz würde ich schon so beibehalten, danach

Zwei Varianten...

Hoffentlich haben sich die anderen Bewerber nicht ebenfalls bei Ihnen gemeldet.

oder

Hoffentlich haben sich einige weitere Bewerber bei Ihnen gemeldet.

Je nachdem, wie viel Humor Du dem Herrn zutraust.

Kommentar von xyzxyzbla ,

Danke für deinen Kommentar...

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