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Wie fordert man deutsche Handwerker zur Abgabe von Angeboten auf???

gefragt von jdehning am 23.10.2009 um 12:47 Uhr

Eigentlich eine vollkommen schwachsinnige Frage in Zeiten der angeblichen Krise!! Saniere gerade mein Haus und bekomme nur über wochenlange Nachfragen und Bitten sehr spärliche Rückmeldungen zu meinen Gewerkeanfragen. Via Handwerker-Homepage ist der Response nahezu null. Telefonisch wird i.d.R. nur verschoben und vertröstet---ohne Inhalte!, trotz guter Grundlagen ! Was tun um diese Quotte zu verbessern???!!!


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anonym
beantwortet von Annaberg am 23. Oktober 2009 12:51
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Weißt Du wieviel Zeit ein Handwerker damit verbringt, Angebote zu erstellen, die total für die Katz sind? Ich würde für jedes Angebot eine Pauschale erheben! Bei Auftragserteilung würde ich diese dann bei der Rechnung abziehen. Dann würden sich die Leute nämlich überlegen, wieviel Angebote sie einholen.

Kommentar von anjanni am 23. Oktober 2009 12:53

Das ist auch Unfug, da ich als Auftraggeber auch nicht bereit bin, den ersten besten Preis zu zahlen.

Einer, der Geld für sein Angebot haben will, würde von mir auch nicht mehr angefragt - könnte auf diese Weise aber auch nie mit einem Auftrag von mir rechnen.

Kommentar von jdehning am 23. Oktober 2009 12:55

mal ehrlich...das hat doch längst jeder des rechnens mächtige Handwerksbetrieb eingepreist !!

Kommentar von Af880937666f9e1d96b4ad2e3fd729cesmallcoloredhorse am 25. Oktober 2009 01:36

Ohne Fleiß kein Preis, wer verdienen will muss was dafür tun! Heutzutage geht doch alles mit PC und sämtliche Gewerke haben Programme die automatisch alles ausrechnen, ausdrucken, zur Post und weg damit!

Kommentar von StromFranz am 2. November 2009 09:59

Da braucht sich dann auch kein AG = Kunde über die stolzen Preise wundern. Mit der Einstellung arbeiten hoffentlich dann auch alle angesprochenen Handwerker. Denn selbst wenn es eingepreist ist, zahlt das dann wohl der andere Kunde, der mit dem nicht erhaltenen Auftrag gar nichts zu tun hatte. Und wer ein Angebot haben will, das Nichts kosten darf, sollte sich im Klaren sein, daß er damit eine Leistung beauftragt, die jedem Ersteller des Angbotes eine gewisse Arbeit macht. Egal ob am PC (0815 Angebot) oder alles persönlich vor Ort und dann händisch im Büro. Den AG möchte ich sehen, der dann eine Angabe mit X Std. nach Std.-Lohn plus Materialpreis nach Tabelle akzeptiert. Und das Angebot ist eine Leistung zur Entscheidungsfindung des AG, bei anderen Gewerken / Bereichen nennt sich das Gutachten, und ist horrend teuer. Also bitte mal Nachdenken über eure dominate Geizhaltung. In der Kfz-Werkstatt gibt es keinen 0,-EUR verbindlichen Kostenvoranschlag, bei anderen Handwerkern die bei euch vor Ort, also nicht in der heimischen Werkstatt tätig werden sollen, meint Ihr, das mit dem Hebel dirigieren zu können. Und wundert euch wenn alles so teuer ist, oder keiner ein Angebot für solche Art zukünftigen Kd. macht.


anonym
beantwortet von anjanni am 23. Oktober 2009 12:51
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Das kenne ich.

Wir wollten vor ein paar Jahren einen Anbau machen und bekamen wenn überhaupt Angebote mit "Mondpreisen". Die wollen alle lieber größere Aufträge von "Großgrundbesitzern" haben als einen, wo im Verhältnis zum Verdienst sehr viel Arbeit drin steckt.

Wir haben dann in der Nachbarschaft rumgefragt und auf diese Weise einen Ein-Mann-Betrieb gefunden, mit dem wir seither prima zusammenarbeiten. Wir haben immer mal einen kleineren Auftrag, der (auf Rechnung) in ausgezeichneter Qualität erledigt wird.

Aber Handwerker-Homepage, Firmen anschreiben usw. sind alles keine geeigneten Wege, um als kleiner Mini-Haus-Besitzer einen Handwerker zu finden. Wenn Du über die Nachbarschaft keine Kontakte bekommst, hilft nur das ausgiebige Studium von Kleinanzeigen.


zj1000
beantwortet von zj1000 am 23. Oktober 2009 12:55
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Der durchschnittliche, selbständige deutsche Handwerksmeister hat Ca. 3 - 5 Mitarbeiter. Das bedeutet er muss Angebote machen, Aufmaße und Rechnungen schreiben, Termine wahrnehmen, Arbeitsvorberitung und Materialbeschaffung organisieren sowie eine Vielzahl an Bürkratiemonstern bedienen. Aus diesm Grund sind für einen selbständigen Handwerker 80 - 100 Arbeitsstunden / Woche und 7- Tage Woche völlig normal. Das führt in Spitzenzeiten einfach dazu, dass nur noch das notwendigste bearbeitet werden kann. Der Handwerker sollte aber so ehrlich sein und die lange Bearbeitungszeit mitteilen.

Kommentar von jdehning am 23. Oktober 2009 12:59

genau--und er sollte auch so ehrlich sein und die allgemeine Krisenstimmung nicht auf seine Branche beziehen. Denn Personalkürzung in diesem Branche sind bei der tollen Auslastung wohl ausschließlich Gewinnoptimierungen für den Firmeninhaber -oder ?!

Kommentar von Ea35a73f3e3cf8fd4ab2d59fb2a9dd93smallzj1000 am 23. Oktober 2009 13:00

? muss man das verstehen ?

Kommentar von jdehning am 23. Oktober 2009 13:10

zur Erklärung: Handwerksbetriebe die wegen Überlastung keine Angebote schreiben können sind eigentlich überlastet und müßten dementsprechend Personal einstellen. Das Gegenteil ist der Fall Personalabbau und üppiges Abgreifen von Kurzarbeitergeld sind aktuell. Wie geht das wohl zusammen??

Kommentar von Ea35a73f3e3cf8fd4ab2d59fb2a9dd93smallzj1000 am 23. Oktober 2009 13:18

Das ist ja wohl nur Schwachsinn. Als Handwerker in der oben beschriebenen Größenordnung kann man einen unproduktiven Mitarbeiter nicht finanzieren. So ein Betrieb kann nur durch den übderdimensionalen Einsatz des Inhabers existieren. Das Preisniveau z.B. im Bauhandwerk ist so am Boden, dass selbst schon Witterungseinflüsse darüber entscheiden können ob überhaupt noch was übrig bleibt. Diese Risiken werden allein den Unternehmen aufgebürdet genauso wie die Lohnfortzahlung für erkrankte Mitarbeiter - das kann einen oftmals fast an den Rand bringen. Aber das will ja niemand wissen.

Kommentar von jdehning am 23. Oktober 2009 16:22

unrühmliches Abgetue ganz objektiver Wahrheiten, aber die will in unserem Land ja keiner hören!
Ich war auch lange Jahre selbständig und verstehe die Probleme von Kleinbetrieben sehr gut- allerdings habe ich niemals Interessenten von meinen Dienstleistungen unkommentiert im Regen stehen lassen !!! Weiß nicht was daran schwachsinnig ist bei Arbeitsüberlastung ( mit gesunden, effizient arbeitenden Mitarbeitern)zusätzliches Personal einzustellen--eigentlich nur logisch !!! Genau dafür wird z.B. das Thema Arbeitszeitkonto, Leiharbeitsfirmen etc. hochgehalten.

Kommentar von jdehning am 23. Oktober 2009 16:27

im übrigen sind diese sog. "unproduktien Kosten" notwenidger Bestandteil einer zukunftsorientierten Firma- und sollten in der Kalkulation auch so berücksichtigt werden!

Kommentar von Ea35a73f3e3cf8fd4ab2d59fb2a9dd93smallzj1000 am 23. Oktober 2009 16:45

Schlauberger ! Natürlich sind die Kosten berücksichtigt. Aber sie lassen sich nunmal nicht verdoppeln - oder willst Du das bezahlen ?

Du warst selbständig ? und hast nichts verstanden ? - daher das Wort "war".

Kommentar von jdehning am 24. Oktober 2009 04:19

im Gegensatz zu Dir war ich wohl eher erfolgreich und gut informiert selbständig als miesepetrig und stur ! Jedem Menschen steht es wohl zu seinen Job nach Karriere und Gratifikation auszusuchen und ggf. zu wechseln -oder?!

Kommentar von Ea35a73f3e3cf8fd4ab2d59fb2a9dd93smallzj1000 am 23. Oktober 2009 17:01

Übrigens kostet Kurzarbeit einen Betrieb sehr viel Geld - informier Dich erst mal bevor Du so einen Stuß verbreitest.

Kommentar von jdehning am 24. Oktober 2009 04:24

..soweit ich weiß bezahlt immer noch die Arbeitsagentur das Kurzarbeitergeld !- von wegen Stuß, scheinst total verblendet zu sein--mach mal Urlaub oder eine Kur !! Mit unqualifiziertem und schwachsinnigen Abgetue kommst du hier jedenfalls auch nicht weiter !!

Kommentar von Af880937666f9e1d96b4ad2e3fd729cesmallcoloredhorse am 25. Oktober 2009 01:45

Prima! Genauso muß es sein! Zankerei! Wer keine Zeit hat Angebote zu schreiben, hat zu viel angenommen und kann seine Arbeit nicht korrekt leisten, sollte noch Leute anstellen, sie gut behandeln und dann wird prima gearbeitet, das spricht sich rum und die Firma macht super Angebote und expandiert!!! War auch mal selbstständig und nun nicht mehr!! Bin ich nun auch verblödet? Nachdem ich meinen Superschlauen Mann entsorgt habe, habe ich das Gewerbe abgemeldet (sonst hätte ich dem f...Hund noch jede Menge Unterhalt zahlen müssen)und nun kann ich ganz toll meinen Job erledigen, habe viel weniger Verantwortung und mein chef respektiert mich, da ich weiß wie schwer es für ihn ist! Aber das wichtigste - bitte weiter zanken!

Kommentar von jdehning am 26. Oktober 2009 10:46

dem pseudo-Arbeitgebervertreter von oben sind wohl die spärlichen und falschen Argumente ausgegangen ! So what.


chrissy2201
beantwortet von chrissy2201 am 23. Oktober 2009 12:49
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gescheiten Handwerksbetrieb wählen...

Kommentar von jdehning am 23. Oktober 2009 12:50

ach...woran erkennt man die, wenn man neu in der Gegend ist---wohl nicht am Brancheneintrag in den gelben seiten!!

Kommentar von A69e915f111c74a4caedf2775737bf6bsmallchrissy2201 am 23. Oktober 2009 12:54

selbst hinfahren und persönlich mit dem meister/chef sprechen was man vorhat

Kommentar von jdehning am 23. Oktober 2009 13:04

habe ich auch schon gemacht- dann kommen weitere Vertröstungen bzw. Phase 2 des Handwerker -Almanachs "unverschähmte Mondpreise" !


anonym
beantwortet von Kellerassel am 23. Oktober 2009 12:50
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Mind., 5 anschreiben, da alle jetzt in Abschlußarbeiten stecken ist ihre zögerliche Reaktion zu verstehen.


Kommentar von jdehning am 23. Oktober 2009 12:51

welche Abschlußarbeiten?? Innenausbau ist ganzjährig vakant??


anonym
beantwortet von alphonso am 23. Oktober 2009 12:51
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vielleicht solltest du einfach auch mal nicht-deutsche Handwerker ansprechen.

Kommentar von jdehning am 23. Oktober 2009 12:56

kein Problem--auch das täte ich unvoreingenommen, allerdings muß man die erst mal kennen!!


anonym
beantwortet von Nichtdiebohne am 23. Oktober 2009 12:53
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Ging mir auch schon so. Völlig unverständlich. Wenn einer für das Angebot schon ewig braucht, wie ist es dann erst mit der Arbeit? Vielleicht über myhammer.de!?

Kommentar von jdehning am 23. Oktober 2009 13:00

habe ich auch schon dran gedacht...wobei ich eher ein Freund und Förderer der lokalen Wirtschaft bin bzw. sein will!!


anonym
beantwortet von hansjoerg1961 am 24. Oktober 2009 14:33
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Die Dialoge sind ja bisher eher kontraproduktiv. Also: Sende gleichlautende (wegen der Vergleichbarkeit) Angebotsabfragen an mehrere in offiziellen Adressverzeichnissen (kann man auch gut über die örtliche Handwerkskammer bekommen) gelisteten Handwerksfirmen mit Angabe Deiner vollständigen Adresse und Erreichbarkeit. Nenne kurz den geplanten Rahmen / Gesamtumfang der Arbeiten und den gewünschten Ausführungszeitraum. Ich kann mir nicht vorstellen, dass keine Antworten kommen (habe auf dem Weg gerade 7 Tischeler angefragt bei 6 ordentlichen ANgeboten). Internet oder Postweg ist eigentlich egal. Zudem solltest Du mindestens 2 Wochenenden Zeit zur Erstellung des Angebots Zeit lassen.

Kommentar von jdehning am 26. Oktober 2009 10:48

zugegeben -deinen Gesamtumfang an Anfragen habe ich noch nicht erreicht. Aber die Rücklaufquotte liegt momentan unter 10%- da darf mich sich ja wohl wundern!!


coloredhorse
beantwortet von coloredhorse am 25. Oktober 2009 01:34
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Hallo! Ich organisiere grade die Sanierung des Hauses meiner Mutter!(72) Ich weiß wieviel zur Verfügung steht und telefoniere den ganzen Tag mit unterschiedlichen firmen. Habe 4 Dachdeckerangebote, 5 preise für Fenster, 4 Angebote für je Trockenlegung des Kellers und Fassadendämmung! Habe alle Angebote umgesetzt in Excel und so verglichen, aber um Angebote hereinzubekommen musst du reden und nicht schreiben! Nett und freundlich und auch ruhig sagen, das du mehrere einholst. Was ist mit MY HAMMER? Frag Freunde und Nachbarn!

Kommentar von jdehning am 26. Oktober 2009 09:56

kannst mir glauben, genau das tue ich auch den lieben langen tag--dennoch danke für den Hinweis

Kommentar von Af880937666f9e1d96b4ad2e3fd729cesmallcoloredhorse am 27. Oktober 2009 00:07

Schickst mir ein Kompliment: schreib mehr! und schreibst mir da unten rein:"wie bist Du denn drauf? Magst Du Streitereien? Dabei strahlt dein Bild (äh, wohl eher das deines Hundes?!) soviel Gelassenheit und Zufriedenheit aus." Du,... das versteh ich nicht! Wieso streite ich? Wieso fragst du eigentlich: wie fordert man DEUTSCHE... aber , danke für dein Kompliment!!!!!!Danke,danke,danke!!!

Kommentar von jdehning am 27. Oktober 2009 08:06

woher kommst Du ?? BaWü??


anonym
beantwortet von jdehning am 27. Oktober 2009 08:04
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hatte den Eindruck dir gefällt es andere beim streiten zu beobachten?! Stimmt das ?

Den Rest habe ich aber ernst gemeint.Smile

Eigentlich ist es mir egal welcher Herkunft die Handwerker sind solange das Ergebnis stimmt. "Deutsche" habe ich etwas provokant gewählt, weil die immer behaupten besonders fleißig , gewissenhaft und kompetent zu sein--ein Irrglaube ich weiß !!

Freundschaft??


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