Bin doch immer etwas enttäuscht von der Subjektivität der einzelnen Berater. Wie kann man einen unabhänigen Berater finden, der auch die nötige Kompetenz hat?
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Auf jeden Fall sollte das Erstgespräch kostenlos sein. Dann ist zu prüfen wie der Berater sein Geld verdient. Ob per Honorar oder durch Provision. Es ist auch entscheidend, wie lange er schon in seinem Beruf arbeitet. Fragen die auf alle Fälle bei der Auswahl helfen.
a) Erkundigt er sich nach deinen Zielen
b) Informiert er sich über die familiäre, finanzielle und steuerliche Situation.
c) Findet er heraus, welche Risiken du bei einer Anlage eingehen willst.
d) Entwirft er daraufhin ein persönliches individuelles Konzept oder Portfolio.
e) Spricht er offen über Kosten
f) Hast du den Eindruck er hat einen Überblick über den Gesamtmarkt.
g) Kann er Referenzen nachweisen.
h) Ist der Berater unabhängig und kann er dir das ganze Produktuniversum anbieten- oder ist es ein gebundener Handelsvertreter der nur die Produkte eines Unternehmens anbietet. Welchen Status § 84 (Vertreter) oder § 93 HGB (Makler).
i) Kann er rechnen? Lass dir einen Sparplan mit 125 € pro Monat ausrechnen mit einer Laufzeit von 13 Jahren und einem Zinssatz von 6,3 % p.a.
also ein einziger ist tatsächlich nicht besonders gut. habe hier einen sehr guten artikel gefunden, der dir weiterhelfen wird http://www.swr.de/ratgeber/geld/finanzberater/-/id=1788/nid=1788/did=2765222/nd3ivc/index.html viele grüße!
Niklaus am 28. November 2007 18:38 Gute Beschreibung.
justii am 29. November 2007 06:45 Hallo.
In diesem Artikel wird die Aussage getroffen, daß man bei jedem Vertrag 14 Tage Zeit zum Widerruf hat.
Diese Aussage ist im Privatbereich sicherlich richtig, im Gewerbebereich in einigen Fällen allerdings falsch.
So haben bei uns einige Zeit die "Vereinigten Versicherungen von Amerika" mit einer Unfallversicherung für Selbständige von sich reden gemacht, weil hier der Interessent bei Unterschrift die Versicherungsbedingungen ausgehändigt bekommen und damit auf sein Widerrufsrecht verzichtet hat.
Meines Wissens gibt es solche Konstrukte noch immer. Also immer erst lesen, und dann erst unterschreiben.
Wenn Du viel Geld hast, empfehle ich Dir die Qurin Bank. Dort wird man unabhängig beraten. Aber sie nehmen eine monatliche Pauschale von 75 €. Damit ist alles abgegolten! Es gibt keine Ausgabeaufschläge und keine weiteren versteckten Gebühren. Die Beratung lohnt sich aber nur, wenn Du entsprechend viel Anlage / Finanzberatungsbedarf hast. Ansonsten empfehle ich Dir Cortalconsors. Die haben aber viele versteckte Gebühren; sind aber ziemlich unabhängig.
Niklaus am 28. November 2007 18:38 Keine Bank berät unabhängig.
In diesem Fall schon, da es zum Konzept gehört. Lies einfach mal nach!
Ich persönlich würde mich nie von einem einzigen Finanzberater abhängig machen. Die sind nämlich alle nicht unabhängig, sondern sollen bestimmte Produkte verkaufen.
Ich hole mir immer aus verschiedenen Quellen rat, informiere mich über die Medien usw.
Niklaus am 28. November 2007 18:34 Deine Aussage ist schlichtweg falsch.
Daß ich mich nie von einem einzigen Finanzberater abhängig machen würde ist falsch? Daß ich mir Infos aus verschiedenen Quellen hole ist falsch?
Kannst DU doch gar nicht beurteilen...
Ich habe noch keinen wirklich unabhängigen Finanzberater getroffen...
Offen und aufrichtig: ich habe es aufgeben! Selbst bei unabhängigen Honorarberatern gab es soviele Haare in der Suppe, dass ich mittlerweile davon ausgehe, dass erst ab Liga 500k Euro + ein Finanzberater sinnhaft ist. Daher habe ich mich selbst dran gemacht und mir im Selbststudium alle Grundlagen erarbeitet und baue nun darauf auf. Treu nach der Devise: Alles was ich nicht verstehe mache ich erst mal nicht.
Viel ERfolg beim Nachmachen! yggde
Gott sei Dank trennt sich so langsam durch die neue Gesetzeslage die Spreu vom Weizen.
Ich empfehle einen unabhängien Finanzplaner, hier die victus finanzplaner AG in Riegelsberg. Schauen Sie mal unter www.victus-ag.de .
Ich hoffe doch, daß eine solche Rechnung jeder Finanzberater ausrechnen kann (sollte eigentlich auch jeder Laie können).
Ein Finanzberater sollte auch rechnen können:
Lieber Finanzberater. Ich bin 26 Jahre alt und möchte zu meinem Ruhestand (65tes Lebensjahr) eine "ewige" mtl. Rente in Höhe von 1500.-Euro heutiger Kaufkraft aus meinen privaten Anlagen zur Verfügung haben (ohne Kapitalverzehr).
Hierfür möchte ich zunächst mtl. 200.-Euro aufbringen.
Zwischen meinem 30ten und 35ten Lebensjahr habe ich ein Kind geplant (incl. Erziehungsurlaub/Elternzeit).
Bitte sagen Sie mir, welchen Betrag ich für die restliche Laufzeit mtl. aufbringen muß, um mein Ziel trotzdem zu erreichen.
Die Sparplanberechnung ist sicherlich mit einem Notebook und einem entsprechenden Programm ganz einfach. Aber am Tisch des Kunden mit einem Taschenrechner wird es für die meisten Finanzberater zu einem unlösbaren Problem. Laien können es sicherlich auch ausrechnen, allerdings nur, wenn sie Kenntnisse über die Reihenlehre in der Mathematik haben. Deine Aufgabe sollte allerdings auch jeder gute Finanzberater lösen können.
Hat jeder Finanzberater die Zinseszinsformel parat. Oder jeder Banker. Wir rechnen nicht selbst, die Software tut das. Deshalb würde ich denken, dass max. 50% aller Finanzberater diese Aufgabe lösen können (Spannend wäre auch die Frage, ob der Berater bei der Rechnung auch die KapSt berücksichtigen soll).
Für diese Kleinigkeit den Laptop anwerfen??