Frage von GtaVClips, 94

Wie findet ihr meine Einleitung zu einem Buch, welches ich eventuell schreibe?

Danke für jedes Feedback!

"Hast du sie gesehen?" Der Mann schaute verdutzt. "Was meinen Sie? Wen soll ich gesehen haben?", begegnete er der fremden Person, welche perfekt von der Dunkelheit umhüllt und somit sozusagen unsichtbar war. "Sie wissen genau wen ich meine!", entgegente sie dem Mann in einem aufdringlichen Ton. "Jeden Tag schauen Sie durch das Fenster, wie ein Stalker, sie wollen wissen, was vorgeht, Angst strömt durch ihren Körper, sie hassen das Ungewisse, sie können damit nicht leben, alles was sie nicht wissen, macht sie fertig, darum verbringen sie ihr Leben in dauernder Beobachtung. Der Mann kratzte sich am Arm und schaute mit einem kindlichen, eingeschüchternden Blick zu der Person, welche sich langsam aus den Schatten wagte. "Können Sie mir bitte erst einmal erzählen, welche Person Sie meinen?" Eine Frau kam aus den Schatten hervor, vom Äußerlichen her nicht's, was man als ungewöhnlich empfinden würde. Blonde Haare, zusammen gebunden, Lippen geschminkt und ein Halsband mit einem Jing Jang-Anhänger. Die Frau begann erneut zu sprechen: "Bedeutet das etwa ... das ... Sie mehrere Personen beobachten, weil ... Sie fragen mich ja, welche Person ich meine ... somit ist das für mich die einzige Erklärung." Dem Mann fiel nicht's ein, mit dem er sich aus der Situation helfen könnte, ohne die Wahrheit auszusprechen der komplett zu schweigen. Er entschied sich für ersteres. "Ja ... Sie haben Recht! Ich beobachte mehrere Personen..! Man weiß nie, was sie im Schilde führen... vielleicht ja nicht's gutes! Wie gesagt, man kann sich nie sicher sein!". Der Mann atmete tief ein und sprach weiter. "Das alles begann vor zwei Jahren, plötzlich war diese Angst in mir ... ich konnte nicht mehr ruhig schlafen, alles drehte sich darum wer mir etwas antun könnte und ... ich muss mir einfach sicher sein, dass niemand einen Plan ausheckt .." Die Frau zündete sich eine Zigarette an, blieb ganz ruhig. Es schien so als ob sie dem Mann mehr beistehen als im Weg stehen wollte. "Sie wissen genau, das wird nirgendwo hinführen! Ihr Leben ist momentan nicht lebenswert, ich würde ihnen allerdings gerne helfen. Natürlich kostet sie das nicht's. Kranke Leute noch auszubeuten, zu so jemandem gehöre ich nicht!" Der Mann war verwundert und wusste nicht was er sagen sollte. Seine Augen wanderten auf die Frau, welche anfing in Schritttempo wegzulaufen. "Aber ... ich weiß doch gar nicht, wo ich hinmuss!", entgegente er ihr. Die Frau drehte sich um. "Schauen sie in ihre Jackentasche, dort finden Sie alle Daten, die sie brauchen. Anscheinend beobachten sie nicht gut genug, wenn ich ihnen meine Karte ohne ihr Bemerkten zustellen konnte! Ich denke, wir werden uns sehen!" Der Mann grübelte und kam zu eimem Entschluss... er wollte die Hilfe und nahm sie an. Allerdings wusste er noch nicht, in welcher Art die Frau ihm helfen will.

Antwort
von Ansegisel, 43

Klingt wirklich spannend.

Achte aber unbedingt auf deine Rechtschreibung (nichts statt nicht's, dass mit ss, eingeschüchterten), die Zeichensetzung und darauf, dass der Leser zwischen den Personen noch durchsieht.
Im ersten Satz wird übrigens gedutzt, danach nicht mehr, das ist etwas ungewöhnlich.

Vielleicht noch zur Sprache - das ist aber alles sehr subjektiv, d.h. ich sehe die folgenden Sachen so, dem muss man aber nicht zustimmen:

Besorg' dir ein Synonym-Wörterbuch (oder schau im Netz danach) und verwende mehr Sorgfalt auf die Wahl deiner Worte. "perfekt von der Dunkelheit umhüllt" "im Schrittempo weglaufen", "der Mann grübelte", das sind drei Beispiele von etwas ungeschickt wirkenden Konstruktionen, die man mit anderer Wortwahl etwas schöner und flüssiger gestalten könnte.

Auch an der wörtlichen Rede kannst du noch etwas feilen. Niemand sagt tatsächlich "Angst strömt durch Ihren Körper" oder "Können Sie mir bitte erst einmal erzählen". In den Dialogen fehlt einfach noch etwas die Natürlichkeit.

Aber wie gesagt, das sind nur Sachen, die ich für wichtig finde, damit der Lesefluss möglichst ungestört ist und der Text nicht zu künstlich wirkt. Insgesamt aber auf jeden Fall ein guter Anfang!

Kommentar von GtaVClips ,

Dass mit der Rechtschreibung stimmt.

Ich krieg' da immer kleine Fehler rein, weil ich nicht ordentlich d'rüberlese ^^

Danke für die Tipps und dem guten Feedback!

Ich bin etwas eingerostet, ich habe schon ewig nicht's mehr geschrieben, muss erst mal wieder reinkommen ^^

Antwort
von shadowSkyla, 34

Der Anfang klingt schon sehr gut.

Ich finde auch wie Chichibi, dass der Mann zu schnell so offen ist. Vor allem wenn er Angst hat, dass ihm jemand was antuen könnte.
Falls du dir ein Synonym-Lexikon anlegst (wie von Ansegisel geraten), ... es gibt auch zwei kostenlose Synonym Appps für unterwegs:
"Offline Thesaurus" und "anderes Word!"

Dann noch eines. Ich würde in der 2. Zeile ein anderes Word für "begegnete" verwenden. Wobei das natürlich jeder nach seinem Gefühl anders entscheiden würde. Mache Änderungen nur dann, wenn sie dich auch ansprechen.

Nur weiter so. Bin auf die weitere Entwicklung der Geschichte gespannt.

LG Skyla

Kommentar von PatrickLassan ,

ich würde in der 2. Zeile ein anderes Word für "begegnete" verwenden.

Ich auch. Gemeint ist wahrscheinlich 'entgegnen', 'begegnen' hat eine völlig anderen Sinn.

Kommentar von shadowSkyla ,

Hast recht.
Das Problem wäre nur, dass "entgegnet" kurz darauf schon benutz wird. Möglich wäre auch das Wort "erwidert", oder die beiden Worte zu tauschen. Je nach Lust und Autor ^^.

Antwort
von HansH41, 12

Kennst du das Deutsche Schriftsteller Forum?

Da findest du gute Resonanz auf deinen Text.

Antwort
von Chichibi, 35

Grundsätzlich nicht schlecht.

Bitte pass aber in Zukunft besser auf Rechtschreibung auf. z.B. "Sie" und "Ihr" als Anrede bitte immer groß schreiben. Absätze wären auch extrem hilfreich beim Lesen. Sonst liest es sich aber ganz gut. Das man zur Form.

Zum Inhalt: Ich frage mich, warum "der Mann" keinen Namen hat? Wenn immernur von "dem Mann", "der Person" und "der Frau" die Rede ist, führt das zwischendurch zu ziemlicher Verwirrung. Und das stört den Lesefluss.

Ich finde es auch recht unglaubwürdig, dass "der Mann" so schnell gesteht und sein Stalken brgründet. Wieso hat er so ein starkes Vertrauen zu der wildfremden Frau? An der Stelle wären ein paar Begründungen hilfreich. Und sei es nur, dass sich der Mann selber nicht erklären kann, woher das kommt. Es muss aber definitiv angesprochen werden. Überhaupt könnten hie und da noch ein paar Emotionen des Mannes beschrieben werden.

Ansonsten: Weiter so! :)

Antwort
von 2001Jasmin, 63

Hallo

Hört sich echt spannend an😄 Schreibe auf jeden Fall daran weiter.!! Ich bin schon gespannt auf das fertige Buch 😄

Alles gute 🍀🍀

Kommentar von GtaVClips ,

Danke! :)

Kommentar von 2001Jasmin ,

Gerne ^^

Antwort
von Kitharea, 32

http://www.leselupe.de/
Hier kann man alles was man so schreibt reinstellen und es wird von mehreren Menschen gelesen und beurteilt. Mitunter sind auch Lektoren dabei.
Mir selbst ist das etwas zu verworren wenn ich ehrlich bin. Aber ich bin weder Lektor noch prädestiniert mir da ein Urteil zu bilden. Ich mag auch nicht jedem Bestseller^^

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