Frage von chrischroschras, 46

Wie findet ihr mein neues Gedicht?

Ich habe zum ersten Mal ein eigenes Gedicht geschrieben und möchte eure ehrliche Meinung hören. Ich habe es stark übertrieben geschrieben, was meine Gefühle angeht!

Warum soll man Leben, jemand wird es doch wieder nehmen. Für was die Angst erleben, später wird niemand für dich beten.

Freude hat man selten, Schmerz kann jedoch ewig gelten. Vergangenheit war ich, Zukunft gibt es ohne mich.

Immer nur zocken und weinen, so möchte ich nicht verweilen. Ich habe Angst vor Kritik, und bin empfindlich gegenüber Mimik.

So würde es für immer bleiben, doch ich möchte nicht mehr leiden. Ich werde die Welt nicht mehr belasten, denn ich werde mich heute verlassen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von rumbastler, 11

Du brauchst nur jemanden, der dich schleift, prägt, poliert, der deine Gestalt und Struktur bearbeitet. So, wie der Diamantschleifer den Rohdiamanten bearbeitet. Aber das kann nicht jeder.Außerdem brauchst du im Moment einen lieben Menschen, dem du dich anvertrauen kannst.

Nicht jene Menschen sind dafür die besten, die immer lächeln und so tun, als könnten sie kein Wässerchen trüben.

Das gilt auch beim Coachen eines jungen Menschen, der deutlich poetisches Talent zeigt.

Antwort
von danitom, 21

Ich finde es - wenn auch etwas übertrieben - nicht schlecht.

Nur beim letzten Absatz, ist der letzte Abschnitt nicht ganz richtig.

Es sollte heißen: ......die Welt nicht mehr belasten, denn ich werde sie heute verlassen.

Antwort
von mychrissie, 13

Dein Gedicht ist eigentlich kein Gedicht sondern lediglich eine Aneinanderreihung von abgegriffenen pubertätsbelasteten Phrasen. Keine Bilder, keine Metaphern, keine sprachliche Umsetzung.

Lediglich eine Kette von banalen Sprüchen, die auch im "Wachturm " stehen könnten.

Du bist "empfindlich gegen Mimik" und ich gegen die Vergewaltigung der Poesie.

Warum bist Du übrigens empfindlich gegen Gesichtsausdrücke? Lächeln ist auch Mimik.

Sei mir nicht böse, Du sagst, es ist Dein erstes Gedicht, ich sage "Wehret den Anfängen!"


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