boriswulff am 01.10.2007 um 15:43 Uhr
Das neuste Album von Radiohead wird auf deren Homepage ab dem 10. Oktober angeboten.
Dabei können die Käufer erstmals selber bestimmen, wie viel Geld sie für das Album ausgeben wollen.
Was haltet Ihr von so einer Vermarktung? Sollten Käufer den Preis eines Produktes selber bestimmen können? Wird die Masse aller Käufer einen wirklich fairen Preis wählen? Oder ist so ein vorgehen dank der vielen "Geiz ist geiI"-Kunden zum Scheitern verurteilt?

So funktioniert unser System nicht! Gruss Solf

glaube nicht das es auf Dauer funktioniert.

Käme auf einen Versuch an - vielleicht funktioniert es in der einen oder anderen Sparte!


Ich finde die Idee gut, mal sehen ob es sich bewährt....

Das kann in unserem Wirtschaftssystem nicht funktionieren, ohne den Verkäufer in den Ruin zu treiben.
Solf am 1. Oktober 2007 16:12 Hoi Heeeschen..! Schön, dass du wieder da bist...

Ich war mal auf einem Konzert von Barbara Clear. Kostenloser Eintritt und am Ende konnte man selbst entscheiden was einem die Künstlerin und ihre Musik wert war. Ob die Unkosten wirklich gedeckt wurden weiß ich allerdings nicht.
Ich glaub nicht, daß so was funktioniert. Aber wäre toll.

Totales Chaos!

Finde ich Klasse!
Schwer zu sagen ob das funktioniert. Bei manchen Sachen wäre es angebracht so ein System zu haben bei anderen hingegen wäre es zu scheidern verurteilt.

Einerseits ist die "Geiz ist g..l"-Mentalität derzeit zu ausgeprägt, andererseits gibt es immer mehr Leute mit knappen Kassen, so dass ich mir nicht vorstellen kann, dass das auf Dauer rentabel ist.
Kann nicht gutgehen

Das klappt nicht.

Das dürfte nur mit ehrlichen (und sachkundigen) Käufern funktionieren.

Das kann ich mir nicht vorstellen das es funktionieren soll....
Wenn kein Mindestpreis als Untergrenze festgelegt ist, kann ein solches Geschäftsmodell keine ausreichende Lebensgrundlage für die berufliche Existenz der Anbieter sein. Vielleicht wird durch viele treue Anhänger eine Umsatzsteigerung erhofft. Für Interessierte, die nicht über viel Geld verfügen, wäre die Möglichkeit natürlich eine gute Sache. Aller Voraussicht nach würden aber sehr viele sehr wenig bezahlen und andere weniger dreiste wären benachteiligt.
Der Schriftsteller Steven King hat 2000 Teile des unvollendeten Romans "The Plant" (Die Pflanze" auf seiner Internetseite zum Herunterladen angebieten. Wenn anschließend mindestens 75 % 1 Dollar (ab Kapitel 2 2 Dollar, Kapitel 6 umsonst) überwiesen, sollte der nächste Teil erscheinen. Nach einem anfänglichen Erfolg soll tatsächlich der Anteil der Zahlenden auf unter 50 % gesunken sein.


einen Versuch wäre es mal Wert, muß aber realistisch bleiben, nur bei Musik vielleicht nicht gerade angebracht, denn Geschmäcker sind verschieden
Also grundsätzlich ist das bestimmen des Preises vom Käufer ein Problem für den Handel! Der Preis ist ein gut durchkalkuliertes Ergebnis von Einkaufspreis, Boni, und Aufwendungen. Wenn diese Kriterien nicht mehr eingehalten werden können, bekommen die Verkäufer ein Problem und werden nicht mehr Kostendeckend handeln können. Wenn ich allerdings die Preise für Musik sehe, wundere ich mich dass immernoch soviel Musik gekauft wird. Wenn die Musikindustrie ihre Preise senken würde, würde sie das illegale downloaden von Musik verringern - denn keiner will eine Strafe zahlen wenn sie preiswert verhinderbar ist.
Gruß Bruno

Am Ende verschenken wir alles...
