Alex247 am 18.05.2009 um 19:56 Uhr
die nicht ihre Muttersprache ist, nur weil sie die Kinder per se zweisprachig erziehen wollen? Ich kenne da so einen Fall wo die Mutter mehr schlecht als recht englisch mit ihrer kleinen Tochter spricht. Ich finde das daneben, ihr?
wenn die Eltern oder ein Elternteil die andere Sprache gut kann ist das durchaus positiv zu sehen! Ansonsten wäre es eher kontraproduktiv
Eigentlich finde ich es ganz gut wenn die Kinder zu hause auch englisch lernen aber wenn die Eltern das auch nicht können bringt das nicht wirklich viel

Man sollte es nur seinen Kindern beibringen, wenn man es selber 1 A sprechen kann, wenn nicht, dann lieber bleiben lassen oder es den Lehrern überlassen.

Generell ist es natürlich positiv zu bewerten, wenn Eltern ihren Kindern eine zweite Sprache mit in die Wiege legen wollen. Wenn sie dadurch aber eine Sprache komplett falsch lernen ist das später schwieriger umzulernen als wenn man wirklich von 0 lernen müßte.

das ist relativ sinnlos, wenn man kein native Speaker ist, sie wird es irgendwann selber merken, die Mutti., nämlich dann, wenn ihre Kinder es besser können als sie...

Allerdings sollte die Mom schon einigermaßen gut Englisch können, damit sie den Kleinen nichts falsches beibringt. Das ist schwer wieder raus zu bekommen.
Wenn die Eltern die Fremdsprache wirklich gut beherrschen und sie konsequent mit ihren Kindern sprechen, finde ich das gut. Denn ein zweisprachiges Hirn ist oftmals später zu sehr viel mehr Leistung in der Lage, auch wenn die meisten zweisprachigen Kinder die ersten 10 Jahre ihres Lebens gerne hin- und herswitchen. Falls die Eltern die Fremdsprache selbst aber nicht gut beherrschen und sie auch nur hin- und wieder mit dem Kind sprechen, dann macht das ganze keinen Sinn. Dann lieber einen fremdsprachigen Babysitter einstellen, Kinder müssen bestimmte Menschen immer mit einer bestimmten Sprache kombinieren, sonst wird's zu kompliziert.
Gegen zweisprachig ist nichts einzuwenden, aber nur, wenn ein Elternteil eine andere Muttersprache als deutsch hat, d.h., es perfekt spricht.
Alex247 am 18. Mai 2009 20:04 sehe ich auch so

...wenn zweisprachige Erziehung etwas "Konstruiertes" hat, so wie in deiner Beschreibung, halt´ich das für sehr verkrampft. Und wahrscheinlich auch eher kontraproduktiv, was den gewünschten (Lern-)Effekt angeht.
Ansonsten, wenn es mit einer Selbstverständlichkeit praktiziert wird: allerbest!

Wenn man die Sprache gut beherscht!!! wie zb. Englisch
Kommt auf den bezug zur Sprache an. Mir fehlt z.B. der Kontakt zu Mitmenschen, die russisch sprechen, was ich mal gelernt hab. Werd mit meinem Kind auf jeden Fall auch Russisch sprechen. Mir machts Spaß und das Kind profitiert davon.
Alex247 am 18. Mai 2009 20:05 Ja, aber das ist ja auch Deine Muttersprache! Oder eine Deiner Muttersprachen. Ich würde aber nie mit meinem Kind beispielsweise Französisch reden, nur weil ich das in der Schule gelernt habe
Nee, is nicht meine Muttersprache. War Austauschschüler.

Es ist aber gut wenn die Eltern die Kinder zweisprachig erziehen,wenn sie aber die Sprache beherrschen,ansonsten lernt das Kind ja dieselben Fehler wie die Mutter die nicht gut englisch kann!

nur Muttersprachler oder gute Fremdsprachler sollten das tun, alles andere ist dem Kind gegenüber unfair
es ist sehr sinnvoll für zweisprachige elternpaare. ansonsten alles gekünstelte bitte lassen.

Bayerisch 4ever :-)
Naja auch wenn das Kind nicht sehr weit kommen wird, mit dem Englisch was seine Mutter ihm/ihr beibringt, halte ich das jedoch für keine schlechte Idee. Erstmal.... Dazu sollte die Mutter jedoch eine klare Struktur durchhalten wann und wo sie Englisch spricht, nicht dass das Kind verwirrt wird. Und vor allem wenn sie unsicher mit der Sprache ist, vermittelt sie eventuell dem Kind eine Unsicherheit (Kinder spüren so was), die sie in der deutschen SPrache nicht hat.
Vielleicht wäre es eine gute Idee für sie, wenn sie dafür sorgt dass jemand anderes mit dem Kind englisch redet - vielleicht ein englischer Kindergarten oder so.
Ich kenne Paare die ihre Kinder dreisprachig erziehen, einfach weil die Partner eine unterschiedliche Muttersprache haben und eben Englisch auch für eine gute Idee halten.
Das Kind wird verwirrt, wenn - was in der Regel der Fall ist - nicht konsequent an einer Sprache festgehalten wird. Wenn ein Elternteil Muttersprachler ist, ist nichts dagegen zu sagen - dann ist es authentisch. Die Motivation für ein solches voreiliges Handeln rein deutscher Eltern sind Angst und Gier. Angst, etwas zu verpassen usw... - Ich erkenne darin ein neues psychologisches Krankheitsbild: den Globalisierungsrappel !
ich finde es so oder so seltsam