Frage von AnDi1905, 24

Wie findet Ihr diese Unterteilung?

Von der Römischen Mythologie zum Christentum

Römische Bauernreligion(8. bis 6. Jahrhundert vor Christus)

Einfluss der Etrusker und der Griechen(6. bis 4.Jahrhundert vor Christus)

Gefährdung der Staatsreligion durch Krisen (4. bis 1. Jahrhundert vor Christus)

Stabilisation der römischen Religion durch Augustus (1.Jahrhundert vor Christus)

Entstehung des Christentums(30 nach Christus)

Kaiserkult(100. Jahrhundert vor bis 300.Jahrhundert nach Christus)

Christenverfolgung(100.Jahrhundert bis 400.Jahrhundert nach Christus)

Konstantinische Wende(300.Jahrhundert nach Christus) -> Gleichstellung des Christentums

Christianisierung(400.Jahrhundert nach Christus)

Endgültiges Ende der römischen Myhologie( 700.Jahrhundert nach Christus)

Christentum als Staatsreligion (ab 400.Jahrhundert nach Christus

Christentum Heute

Antwort
von SoerenRB, 16

Lieber AnDi1905,

erst einmal finde ich es schwierig, das heutige Christentum direkt von der römischen Reichskirche abzuleiten. Das ist eine ziemlich absurde Verkürzung, die völlig übersieht, dass dazwischen nochmal 1500 Jahre Geschichte liegen.

Davon abgesehen sind die Ursprünge der römischen Religion deutlich anders gelagert, als du sie hier zusammenfasst. Die Römische Religion speist sich zunächst aus der Etruskischen, da ja auch Rom ursprünglich mal eine etruskische Gründung war. In dieser Periode haben die Götter noch deutlich andere Aufgaben als später und sind mehr Erd- und Naturgottheiten.

Erst im 2. und 1. Jahrhundert vor Christus wird der römische Staatskult dann umfassend hellenisiert und die bis heute weit verbreitete Gleichsetzung der römischen und der griechischen Götter eingebaut. Jupiter wird zum römischen Zeus, Mars zum römischen Ares usw. Das passiert aber alles erst viel später als in deiner Auflistung. Davon abgesehen: bei der breiten Masse der Römer ist dieser Staatskult ohnehin nie richtig angekommen. Man verehrte weiterhin vor allem Hausgötter, wie Laren und Penaten oder Janus, für den  es kein griechisches Pendant gibt.

Was du völlig ausgelassen hast sind die Veränderungen im Staatskult zwischen dem 3. und 4. Jahrhundert. Denn dort gab es Bestrebungen, das ganze römische Götterpantheon durch den Sonnengott Sol zu verdrängen und somit gewissermaßen einen "römischen Monotheismus" zu schaffen, auch wenn das die tatsächlichen Anläufe natürlich grob vereinfacht.

Die Reformation des Kaisers Julian in den 360er Jahren war dann der Versuch, den alten römischen Polytheismus in der Form einer "heidnischen Kirche" neu zu organisieren und sowohl den Sol-Kult als auch das Christentum zurückzudrängen.

Das Christentum war zunächst bis 313 immer verfolgte Minderheit, unter Konstantin wurde es dann anerkannte Religion und von ihm - obwohl er zeitlebens nie Christ geworden ist - aktiv gefördert. Von seiner Seite aus war das aber kein Glaube, sondern reine Machtpolitik, da er wusste, dass das Römische Reich langfristig nicht mehr ein Viertel seiner Einwohner verfolgen konnte.

381 wurde das Christentum dann alleinige Staatsreligion und der heidnische Tempelkult verboten. Gestört hat das die Anhänger der römischen Religion außerhalb der Großstädte nur wenig, da sich das Christentum auf dem Land ohnehin sehr viel später durchsetzte, als in den Städten. Erst im 6. Jahrhundert kann man davon sprechen, dass die Christianisierung wirklich die ganze Bevölkerung erfasst hatte.

Kommentar von AnDi1905 ,

ich will nur bis zum 700.Jahrhundert machen, ich mache nur noch mehr, wenn ich noch zu wenig habe

Kommentar von LolleFee ,

Zu wenig?? Schon die Wikipediaeinträge zu diesem Thema überstiegen 15 Seiten. Hast Du überhaupt schon mal Literatur zu Deinem Thema gesichtet? Was stellst Du Dir vor?

Expertenantwort
von LolleFee, Community-Experte für deutsch, 16

Egal, ob Uni oder Schule: Mir scheint das Thema viel zu weit. Wie viele Seiten willst Du schreiben? Bei 15 Seiten inkl. Einleitung und Fazit hast Du für jeden Punkt nur eine Seite. Und dann noch 1,5facher Zeilenabstand und größere Schrift bei den Überschriften... Grenz das Thema ein.

Kommentar von AnDi1905 ,

wie soll ich denn was eingrenzen, dann fällt was weg, man kann die sachen ja nicht zusammenfassen

Kommentar von LolleFee ,

Richtig, dann fällt was weg. Eine Seminararbeit ist nicht allumfassend, sondern beleuchtet einen Aspekt eines Themas genauer. Über Dein Thema sind ganze Buchreihen geschrieben worden, das kannst Du nicht auf 15 Seiten einstampfen, ohne dass es absolut oberflächlich wird.

Antwort
von Jerne79, 24

Über welchen Einflussbereich sprechen wir hier?

Nur das römische Kerngebiet oder das gesamte Süd- und Mitteleuropa?

Wofür ist die Arbeit? Schule? Uni? Welche Fachrichtung?

Kommentar von AnDi1905 ,

schule seminararbeit und es geht um italien/rom

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community