Frage von Mistserx1, 496

Wie findet ihr das?Würd mich interessieren?

In der Schweiz gab es an einer Schule neulich einen Vorfall dass muslimische Schüler der Lehrerin aufgrund ihres Glaubens dass sie nur die eigene Frau berühren dürfen, nicht die Hand geben.Dann gab es noch an einer anderen schule in der Schweiz einen Vorfall das eine muslimische schülerin am schwimmuntericht nicht teilnehmen musste.Wie steht ihr dazu ?,Also mich regt es extrem auf das muslime ständig recht bei uns bekommen.

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Antwort
von AufderSuche2, 272

Ich finde Persönlich zwar sowohl zwar sowohl einen zwingenden Schwimmunterricht als auch ein zwingendes Händeschütteln (beides dinge die es während meiner Schulzeit nicht gab) nicht sehr sinnvoll oder zumindest diskutabel. Finde es aber trotzdem falsch Muslimen hier eine Sonderbehandlung zukommen zu lassen.

Wer in einem Fremden Land lebt hat sich auch an die dortigen Regeln zu halten, sie er Muslim, Christ, Atheist oder Hindu.

Das Verhalten der Schweizerbehörden empfinde ich hier als sehr schwach. Man scheint mit allen Mitteln zu versuchen, einen Konflikt mit dem Islam zu vermeiden, dieses Verhalten ist meiner Meinung nach aber ziemlich Kontraproduktiv.  

Ich finde Religion gehört sowieso ins Privatleben und nicht in den Unterricht 

 

Kommentar von Mistserx1 ,

bin genau deiner meinung die Schweiz hat einfach in sachen Religion zu sehr angst und will ja keinen streit.....

Antwort
von MelHan, 197

Ich denke, sich aufzuregen über die paar wenigen Leuten die stur sind, ist absolute Zeitverschwendung.

Prozentual gesehen, machen diese extremen Moslem einen sehr kleinen Teil aus.

Ich habe noch nie, aus meinem näheren Umfeld oder der Schulen meiner Kinder etwas dergleichen gehört.

Außerdem bezweifle ich dass das Kind keinen Schwimmunterricht besuchen musste.  Sondern einfach nicht den der Schule besuchte.

Natürlich wäre es besser, alle würden die gleichen Rechte und Pflichten haben, aber dieses ist  leider unrealistisch.
- Was ist denn mit dem Max der ständig krank ist und Prüfungen nachholen darf und somit mehr Zeit zum lernen hat.
- Oder die Berta die so große Panik vor dem vorsingen vor der Klasse hat, dass sie alleine vor dem Lehrer vorsingen darf.
- Was ist mit dem Livio der ein Ausnahme Fussballtalent ist und manchmal wegen dem Training früher von der Schule los geht.
- usw.

Ich denke sich zurück lehnen, sein bestes geben und nicht vergessen, leben und leben lassen.

Antwort
von mwesterhoff, 55

Es läuft nirgendwo alles optimal. 

Wie wäre es, sich mal für 1 Minute in die Lage von Menschen zu versetzen, die einer religiösen Minderheit angehören?

Antwort
von Lennister, 143

Vorfall 1: Finde ich Ordnung. Niemand sollte gezwungen werden, jemanden die Hand zu geben. Aus welchen Gründen er das nicht machen will, ist egal.

Vorfall 2: Juristisch nicht korrekt. Das Mädchen kann immer noch einen Burkini tragen; es ist ihr definitiv möglich, am Schwimmunterricht teilzunehmen, ohne die Gesetze ihrer Religion zu verletzen. 

PS: Hast du vielleicht Quellen? 


Kommentar von AskiMenzil2525 ,

Zu meiner zeit (5-6 klasse) gab es noch keine burkinis. Daher konnte man uns muslimische maedchen RECHTLİCH nicht zum schwimmuntrrricht zwingen. Da dies ein fataler verstoß gegen die religion ist, und man auch niemanden zwingen kann sich zu entblößen.
Aber heute gibt es eben diese burkinis. Daher finde ich das auch nicht in ordnung wenn immernoch muslimische maedchen vom schwimmunterricht "abhaun".
Wuenschte zu meiner zeit gaebe es diese teile.

Antwort
von furkansel, 126

Sie bekommen ständig recht? Da im Süden bei euch wurde doch der Bau von Minaretten untersagt (völlig unnötig, bei den wenigen Muslimen die da leben und als ob es dann dort so viele Minarette wie in Istanbul geben würde). Burkaverbot war glaube ich auch mal in der Diskussion, weiß nicht was daraus geworden ist. Auf jeden Fall verdeutlichen diese Beispiele, dass sie nicht immer recht kriegen. Außerdem wäre es mir neu, dass man als Schüler Lehrern zur Begrüßung die Hand gibt. Bei 20-30 Schülern würde die Begrüßung so ja ewig dauern. Und wenn jetzt paar nicht zum Schwimmunterricht gehen, ist doch egal, juckt doch keinen und keinem wird geschadet. Gibt es in der Schweiz denn keine größeren Probleme?

Kommentar von MelHan ,

Ich denke auch dass wir hier größere Problem haben.

Das ganze Theater mit den Burka ist echt lächerlich.  Wo ich wohne hat es 20'000 Einwohner und wir haben eine Frau hier welche einen Burka trägt.
Die meisten Burka Träger sondern Touristen, verstehe also dem Aufstand nicht.
Im Winter bin ich auch bis auf die Augen vermummt und das stört ja auch keinen.

Kommentar von furkansel ,

Genau!

Kommentar von Accountowner08 ,

Das Burka-Verbot bzw. Vermummungsverbot auf der Strasse wurde im Kanton Tessin verabschiedet (könnte ev. noch vom Bundesgericht gekippt werden).

Der ganze Ansatz ist ein Eigentor, weil die einzigen Frauen, die in der Schweiz mit niqqab gehen reiche Touristinnen aus den Golf-Staaten sind... Die kommen dann halt nicht mehr in die Schweiz, wo sie Wochenlang ganze Stockwerke von Luxus-Hotels mieten und regelmässig bei Cartier und wie sie alle heissen shoppen gehen...

Antwort
von charlet4ever, 200

Ich sag nur eins dazu: Tolerant sein. Und wie man das definiert, kommt ganz auf den Menschen an. Ich persönlich finde so was völlig in Ordnung, andere regen sich drüber auf. Aber eigentlich hat's keinen Sinn über so was zu diskutieren, da jeder -wie gesagt- anders ist und drüber denkt. Ich finde, das muss einfach jeder selbst entscheiden, wie er mit seinem Glauben umgeht.

Aber gut, das du drauf aufmerksam machst, in welcher Hinsicht auch immer ;)

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Recht, 173

Es gibt in der Schweiz doch sicher christliche Feiertage, an denen nicht gearbeitet wird. Arbeiten die Muslime dann durch oder genießen sie (bigott) diesen freien bezahlten Tag? 

Kommentar von Accountowner08 ,

Die Nicht-Christen wären froh, wenn sie am Sonntag und an christlichen Feiertagen einfach normal arbeiten könnten. Leider verbietet das Gesetz ihnen das.

Ein Fahrlehrer darf am Sonntag keine Fahrschüler unterrichten, ein Geschäftsmnn darf sein Geschäft von Gesetzes wegen am Sonntag nicht offen haben. Von wegen bigott den Feiertag geniessen.

Viele wären froh, wenn der Staat sie einfach ihren Ruhetag einhalten liesse, wenn sie es für richtig fänden, und nicht verordnen würde, dass an christlichen Feiertagen geruht werden MUSS. Wie war das noch mal mit der Trennung von Kirche und Staat? Bigott sind alle christlichen Feiertage auch staatlich verordnete Feiertage.

Kommentar von furbo ,

Mach da keinen Aufstand raus. Ich wollte nur verdeutlichen, dass die Muslime, auch strenggläubige, gerne die auf christlichem Boden gewachsenen Annehmlichkeiten in Anspruch nehmen. Soweit geht die Ablehnung des Christentums doch nicht. 

Kommentar von Accountowner08 ,

Du siehst das falsch. Es ist für Angehörige anderer Religionen durchaus hinderlich, dass sie gezwungen werden, sämtliche christliche Feiertage einzuhalten und dann ihre eigenen Feiertage von den Urlaubstagen nehmen zu müssen.

Dass du ihnen vorwirfst, dass sie an christlichen Feiertagen ruhen, obwohl sie in Tat und Wahrheit durch die Gesetzgebung dazu gezwungen werden zeigt eine grosse Bigotterie auf deiner Seite.

Und falls du das nicht wusstest oder nicht daran gedacht hast, ist es ebenfalls bigott von deiner Seite, Stellung zu nehmen, ohne genau zu wissen, was Sache ist.

Kommentar von AalFred2 ,

Meines Wissens nach gibt es auch in der Schweiz nur gesetzliche Feiertage.

Kommentar von furbo ,

Es war nur ein Vergleich. Ich wollte darstellen, dass zwar die "christlichen" Vorteile übernommen werden, aber ansonsten Ablehnung erfolgt, frei nach dem Motto " wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass". 

Kommentar von AalFred2 ,

Aber ein hundsmiserabler. Wahrscheinlich würden die Moslems durchaus Weihnachten und Ostern gegen Zuckerfest und Opferfest tauschen. Es ist eben grundsätzlich kein christlicher Vorteil sondern ein staatlicher, der eine christliche Ursache hat.

Kommentar von furbo ,

Aber ein hundsmiserabler.

Hmmm...fand ich nicht. Aber egal. Aber wo die Menschen auch herkommen und ihre Eigenarten ausleben wollen, sie sollen nicht nur die Rosinen rauspicken und den Rest verachten. Entweder ganz oder gar nicht.

Kommentar von AalFred2 ,

Da gebe ich dir grundsätzlich Recht, kann nur bzgl. der Feiertage keine Rosinenpickerei erkennen.

Kommentar von Accountowner08 ,

Rosinenpicken  - das machen doch die Aufnahmeländer der Migranten bzw. ihre Bürger auch: zum Arbeiten sind die Immigranten gut genug, aber den Rest der Zeit will man nichts von ihnen sehen und hören, da sollen sie sich am besten wieder in Luft auflösen. Wie Max Frisch so schön sagte: "Wir wollten Arbeitskräfte und es kamen Menschen".

Genau die Partien, die am lautesten gegen Ausländer schreien (SVP in der Schweiz) vertreten diejenigen (Kleingewerbe, Bauern, Gastgewerbe, Baugewerbe), die genau die Ausländer  ins Land holen, um sie nach Möglichkeit auszunützen, d.h. für möglichst wenig Geld möglichst viel arbeiten zu lassen.

Kommentar von AalFred2 ,

Rechtfertigt das jetzt das Verhalten der Zuwanderer?

Kommentar von Accountowner08 ,

Die Unterstellung, dass es bigott sei oder Rosinenpickerei, dass Nicht-Christen an gesetzlichen Feiertagen meist nicht arbeiten ist infam.

Kommentar von AalFred2 ,

Warum erzählst du mir das?

Kommentar von furbo ,

@account...

Na gut, von mir aus.

Nehmen eigentlich strenggläubige Muslime das in christlich geprägten Staaten gezahlte Weihnachtsgeld an? 

Kommentar von Accountowner08 ,

Wenn du mit deinem Arbeitgeber vereinbarst, dass du 13 oder 14 Monatslöhne bekommst, dann hast du auf diese 13. oder 14. Monatslöhne Anspruch.

Wenn nun der Volksmund in Deutschland zu diesem 13. oder 14. Monatslohn (oder einem Teil davon) "Weihnachtsgeld" sagt, weil der Lohnanteil im Dezember ausbezahlt wird (und die Leute ihn verwenden, um WEihnachtsgeschenke zu kaufen???), dann ist das kein Grund, dass Nicht-Christen auf diesen Lohnanteil verzichten.

Das ist einfach nur eine volkstümliche Bezeichnung... Hat in Wirklichkeit mit Weihnachten nichts zu tun...

Vielleicht wäre es für Nicht-Christen interessanter, sich diesen Lohnanteil in einer anderen Jahreszeit auszahlen zu lassen, aber ich befürchte, dass die Arbeitgeber in Deutschland nicht flexibel genug sind, um das zu tun.

Deine Fragen zeugen weder von grosser Intelligenz noch von nennenswerter Bildung.

Kommentar von furbo ,

Deine Fragen zeugen weder von grosser Intelligenz noch von nennenswerter Bildung.

Danke für deine wohlwollende Beurteilung meiner Person.✊

Schade nur, dass du offensichtlich nicht sachlich argumentieren kannst

Kommentar von Accountowner08 ,

Ich habe erst sachlich dein Argument widerlegt (du wechselst übrigens ständig das Thema) und dann festgestellt, dass eigentlich jeder wissen kann, dass diese Argument nicht stichhaltig ist, und dass man schon ziemlich ungebildet oder dumm (oder böswillig) sein muss, um so ein Argument überhaupt anzuführen.

Kommentar von furbo ,

Ersetze böswillig durch sarkastisch, dann liegst du richtig. Du weisst hoffentlich, was Sarkasmus ist. 

Kommentar von Accountowner08 ,

wenn es sarkatisch war, dann teilst du ja meine Meinung, dass Menschen, die es "bigott" finden wenn Nicht-Christen "Weihnachtsgeld" nehmen nicht besonders intelligent sind.

Dann verstehe ich nicht, worüber du dich aufregst.

Die Sache ist nur die, dass du selber durch diesen ganzen Thread oben genannte Meinung anscheinend ernsthaft vertreten hast...

Antwort
von MrHilfestellung, 171

Das mit dem Händedruck find ich auch nicht gut. 

Vom Schwimmuntericht sind Muslime nicht befreit, da bist du falsch informiert.

Kommentar von Accountowner08 ,

Stimmt. Im Gegenteil, ein Bundesgerichtsurteil hat festgehalten, dass Mädchen dazu gezwungen werden können, trotz religiöser Bedenken in den Schwimmunterricht zu gehen, sogar wenn sie die Lerninhalte des Kurses sonst anderweitig erwerben würden (in einen privat organisierten Schwimmkurs gehen würden, um die entsprechenden Fertigkeiten zu erlernen).

Kommentar von AskiMenzil2525 ,

Wieso findest du das mit dem haendedruck ein problem? Wieso zwingt ihr menschen andere menschen anzufassen? Wieso will man mir das recht nehmen selbst zu entscheiden wer mich anfassen darf und wer nicht? İst das denn nicht auch eine form der unterdrückung und des zwangs?

Kommentar von MrHilfestellung ,

Grundsätzlich darf man entscheiden, wen man anfässt und wen nicht. Wenn man das aber nach Geschlecht entscheidet, finde ich das sexistisch.

Kommentar von Accountowner08 ,

Du kannst dich dann persönlich gerne beleidigt fühlen, wenn jemand sich weigert, dir die Hand zu geben.

Professioneller wäre es, dem anderen die Wahl zu lassen und die Hand nicht in jedem Fall automatisch auszustrecken (wenn man annehmen kann, dass es sich um eine Person handelt, die aus welchen Gründen auch immer, kann ja auch ein Hygiene-Fimmel sein, die Hand nicht gibt.)

Ganz sicher ist es kontraproduktiv, Menschen zum Handgeben zu zwingen.

Da schüttelt es mich, wenn ich mir das nur vorstelle.

Auch beim Kopftuch-Verbot schüttelt es mich. Wenn man ein Kopftuch verbieten kann, kann man genauso gut einen Minirock-Zwang einführten. Beides geht gegen die persönliche Freiheit des Menschen, sich seinem Sittlichkeitsgefühl entsprechend zu bekleiden.

Antwort
von rainwave, 95

Ja, natürlich ist das für dich unverständlich und nicht erklärbar. Aber warte erst mal ab, wenn das Kopftuchgebot für Mädchen und Frauen kommt, dann geht erst richtig die Post ab.

Antwort
von Accountowner08, 174

Meiner Meinung nach gehört das alles zur Religionsfreiheit.

Wenn aus religiösen Gründen Mädchen nicht mit Buben schwimmen gehen wollen, dann sollen sie das Recht haben, in einen Schwimmunterricht nur mit Mädchen zu gehen. Noch vor 15, 20 Jahren wurden im Turnunterricht grundsätzlich die Mädchen von den Knaben getrennt.

Genauso soll niemand gezwungen werden, einen anderen Menschen zu berühren, wenn er das nicht will. 

hand geben ist eine nette Geste, wenn man daraus einen Zwang machen wollte, wäre das komplett kontra-produktiv, da es nicht mehr der Gemeinschaft und dem besseren Verständnis dienen würde.

Die Schweizer gehen mit ihrem Minarett-Verbot und Schächt-Verbot, mit der der Nicht-Einbürgerung von Ausländern aus gewissen Ländern an der Urne in der Diskriminierung von Fremden und religiösen Minderheiten schon ziemlich weit, sie sind damit eigentlich schon jenseits dessen, was die europäische Menschenrechtskonvention, die sie unterzeichnet haben, erlaubt.

Bei den diskriminierenden Einbürgerungs-Verweigerungen an der Urne ist zum Glück das Bundesgericht nach langer, langer Zeit endlich eingeschritten.

Kommentar von xo0ox ,

Schächt-Verbot: Solange das Tier betäubt wurde ist Schächten gar keine Problem.

Minarett-Verbot: Dazu kann ich leider nur sagen, das es nur Neubauten betrifft, alle Minarette die vor diesem Entscheide bewilligt wurden, konnten ohne weiteres Gebaut werden und keine bestehenden wurden abgerissen. Zudem ist die Schweiz nun mal ein Christliches-Land.

Was du mit Nicht-Einbürgerung meinst weiss ich leider nicht.

Kommentar von AalFred2 ,

Gibt es in der Schweiz keine Religionsfreiheit?

Kommentar von Accountowner08 ,

Theoretisch ja, aber eben nicht vollkommen.

Das Minarettt-Verbot verstösst ziemlich sicher gegen die Grundrechte und würde ziemlich sicher vom Bundesgericht gekippt, wenn denn ein konkreter Fall bis vor das Bundesgericht käme.

Das Problem ist, dass es in der Schweiz kein Verfassungsgericht gibt, sondern nur eine oberste Instanz der Gerichtsbarkeit. d.h. man kann keine Verfassungsbestimmung (Minarettverbot ist eine Verfassungsbestimmung) rein theoretisch in Frage stellen, sondern man muss einen konkreten Fall haben, den man dann durch alle Instanzen zieht.

Und so einen konkreten Fall wird es wahrscheinlich nie geben, weil die islamischen Gemeinschaften wahrscheinlich kein Interesse daran haben, Wellen zu schlagen, weil das immer mit grosser Volksempörung und sehr kriegerischer Stimmung (von den Schweizer Minarettgegnern her) einhergeht, und das will sich niemand antun.

Ein Beispiel dazu war die Initiative des Bundesrates Couchepin vor ein paar Jahren, für das Schächtverbot (bzw. Betäubungsgebot) Ausnahmen für gewisse Religionsgemeinden zu erlauben (was laut Religionsfreiheit getan hätte werden müssen). Die Schächtgegner, Islamfeinde, Antisemiten, Tierschützer haben sich so ins Zeug gelegt, dass man von dieser Idee wieder abgekommen ist. Die Stimmung, die damals herrschte (und auch jetzt im Zusammenhang mit dem Handgeben, siehe Frage oben, herrscht) war g'fürchig.

Es wird in der Schweiz sehr oft und sehr viel Stimmung gemacht gegen Ausländer.

Kommentar von AalFred2 ,

Mir ist das schon klar. Das war als Replik auf den Verweis auf die Schweiz als christliches Land gemeint.

Kommentar von MelouHo ,

Du redest recht, also sagt man dir auch, das du Recht redest.

Kommentar von Shinjischneider ,

Keine Sorge wegen der Menschenrechtskonvention.

Die SVP (Wählerstärkste Partei der Schweiz aber alleine am rechten Spektrum und dementsprechend zum Glück immer noch in der Minderheit) hat bereits eine Abstimmung in die Wege geleitet, dass die Schweiz sich nicht mehr an die europäische Menschenrechtskonvention halten sollen müsse. Ergo. Die Schweiz soll austreten.

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass sie damit massiv Schiffbruch erleiden werden.

Ich hoffe es zumindest.

Antwort
von Andrastor, 149

Das zeigt einen Mangel an Anpassung auf der muslimischen Seite und zu viel Angst auf der schweizer Seite.

Wer in einem fremden Land lebt hat sich an die dortigen Sitten und Regeln anzupassen.

Wenn du mit Schuhen in einen indischen Tempel gehst, verzeiht dir auch niemand, nur weil du sagst es sei gegen deinen Glauben barfuß zu gehen.

Kommentar von Leobeer ,

Dem kann ich mich (zumindest größtenteils) anschließen.

VG Leo

Kommentar von MrHilfestellung ,

Es gibt aber einen Unterschied zwischen staatlichen Einrichtungen wie einer Schule und religiösen Einrichtungen wie in einem Tempel.

Kommentar von Andrastor ,

Nein.

In beiden Einrichtungen sind gewisse Regeln und Vorschriften einzuhalten. Wer sich über diese Regeln und Vorschriften hinwegsetzt, aus welchen Gründne auch immer, zeigt sich intolerant.

Kommentar von AalFred2 ,

Eine Vorschrift zum geben der Hand dürfte es aber auch in der Schweiz nicht geben.

Kommentar von Andrastor ,

Das Reichen der Hände ist eine traditionelle Grußform. Wer diese nicht einhält zeigt sich unhöflich und intolerant oder unkultiviert.

Kommentar von AalFred2 ,

Echt? Das muss ich meinem Hausarzt sagen. Was für ein kulturloser Banause. Ich gebe im Übrigen auch nicht jedem die Hand. Das weder unhöflich noch unkultiviert.

Kommentar von Andrastor ,

Der Arzt ist dabei eine Ausnahme. Wie sagte mein Hausarzt immer: "Nehmen Sie alles wieder mit". In diesem Fall hat es hygienische Gründe dass der Arzt einem nicht die Hand schüttelt. Immerhin will er seine Praxis nicht zu einem Seuchenpfuhl machen.

Antwort
von Shinjischneider, 19

Komisch.

Ihr beschwert Euch doch immer, dass die bösen Islamisten unsere Frauen verprügeln und vergewaltigen.
Nun wollen sie sie nicht berühren und es ist auch nicht recht?

Tztztz

Antwort
von Siefraegt, 109

Das mit dem Händeschütteln ist bei weitem kein Einzelfall. Es zeigt einfach nur, dass die Person, die es aus religiösen Gründen verweigert, nicht nach Europa gehört, mehr nicht.

Schwimmunterricht sollte natürlich für jeden Schüler gleichermaßen Pflicht sein. Früher wurde es tatsächlich so gehandhabt, dass Muslimas nicht daran teilnehmen mussten. Pech gehabt würde sagen, können sie halt nicht schwimmen.

Antwort
von Animes4All, 146

Ich finde es ok aber auch nur so lange wie sie unsere Sitten respektieren. Wenn das aufhören sollte was es teilweise schon tut finde ich das nicht ok .

Kommentar von AskiMenzil2525 ,

İn wie fern respektieren wir eure sitten denn nicht?

Kommentar von Animes4All ,

wenn ich höre das wir ins in der schule anderen kleiden sollen als bisher weil das respektlos gegenüber den Flüchtlingen und ihrer Religion ist nenne ich das nicht ok

Kommentar von Accountowner08 ,

Wo hörst du das?

Es gibt in vielen Schulen Kleidervorschriften (Nabel bedeckt oder Ansatz der Po Spalte bedeckt oder so), einfach weil viele LehrerInnen nicht auf allzu freizügige Kleidung stehen. Das hat doch mit Flüchtlingen nichts zu tun.

Wenn ein Flüchtling dich blöd anmacht, gehst du zur Polizei, genauso wie du zur Polizei gehen würdest, wenn sonst jemand dich blöd anmacht.

Aber was hast du davon, wenn der andere jetzt auch kurze Ärmel tragen muss wie du?

Kommentar von Animes4All ,

darum geht es nicht die Bekleidung fällt nicht unter zu großzügig und die Lehrerin will es nicht weil wir auch Flüchtlinge auf der schule haben. Was die anziehen ist mir egal aber ich will mich so anziehen dürfen wie ich will.

Kommentar von AalFred2 ,

Und weil eine deiner Lehrerinnen nicht mehr alle Latten am Zaun hat, ist jetzt was genau?

Antwort
von xo0ox, 53

Wer sich nicht anpassen will kann in ein Land ziehen das nach diesen Regeln lebt.

Finde es Total daneben das sich die Schweizer Bevölkerung den Zuwanderern anpassen soll.

Kommentar von AalFred2 ,

Wer will, dass sich die Schweizer den Zuwanderern anpassen?

Kommentar von xo0ox ,

Niemand will das und dennoch tut man das in der Schweiz.

z.B. Das in Klassenlagern (In Deutschland Klassenfahrt) kein Schweinefleisch mehr serviert wird nur weil 1-2 Schüler dieses aus Religiösen Gründen nicht Essen kann/darf.

Kommentar von AalFred2 ,

Wie oft genau passiert das?

Kommentar von xo0ox ,

Kein Schweinefleisch im Schullager

Lilo Lätzsch vom Zürcher Lehrerverband erinnert sich an ein «schwieriges Elterngespräch» mit einem muslimischen Vater: «Er gab mir nicht die Hand und schaute mir nicht in die Augen.» Das habe sie verwirrt. Im Grossen und Ganzen seien aber religiöse Konflikte kaum ein Thema. «Beide Seiten sind um einen offenen und korrekten Umgang miteinander bemüht», sagt Lätzsch. Religiöse Affronts würden zudem präventiv vermieden. So komme in Klassenlagern kein Schweinefleisch auf den Teller – «aus Respekt gegenüber muslimischen Schülern».

Aus dem Zeitungsartikel, welcher (vermutlich) auch zu dieser Frage hier geführt hat.

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Lehrer-pochen-auf-hiesige-Umgangsformen-3...

Klar es wurde ''präventativ' gemacht, allerdings frage ich mich wieso hat man dann nicht direkt auch so umgestellt das Koscheres Fleisch für Juden zur Verfügung steht?

Kommentar von AalFred2 ,

Wo finde ich jetzt die 1-2 muslimischen Schüler?

Kommentar von xo0ox ,

Oh ja Tut mir Leid, das ich das nicht Wort für Wort entnommen habe.

Die Präventive Massnahme gilt für ganz Zürich und da gibt es Klassen in denen mehr Muslime als Christen sind und auch solche in denen fast ausschliesslich Christen und nur ca. 1-2 Muslime sind, aber es gilt ja für alle Klassen also auch für solche die z.B. nur Christen hat.

Kommentar von AalFred2 ,

Und die 5 Tage sind jetzt ein so gravierendes Problem?

Kommentar von xo0ox ,

Oder das Schüler kein Edelweiss Hemd oder Schweizer kreuz tragen dürfen weil das ''diskriminierend'' ist.

Kommentar von AalFred2 ,

Weder das eine noch das andere Verbot existiert.

Kommentar von xo0ox ,

Ah nein du hast da was falsch verstanden das ist kein Gesetz, das wurde an einzelnen Schulen so kurzfristig eingeführt. Als eine Gruppe mit Edelweiss Hemden zur Schule kam verbot die Lehrerin diese und sie mussten am Nachmittag mit anderen Shirts wieder kommen, nachdem es relativ Hohewellengeschlagen hatte (Medien) wurde dann ein Gespräch mit den betroffenen Schülern gesucht. Diese dürfen nun auch wieder mit den Hemden zur Schule.

Mir geht es aber nicht darum das es Umgesetzt wurde, sondern wie man auf eine Solche Idee kommt.

Kommentar von AalFred2 ,

Dass einzelne Menschen, die zufällig Lehrer sind, gewaltig einen an der Waffel haben, zeigt noch lange nicht, dass sich die Schweizer den Zuwanderern anpassen sollen.

Kommentar von xo0ox ,

Das will ich ja auch nicht sagen, das die Schweiz sich anpassen muss, dennoch passiert das immer häufiger, was ich daneben finde.

Das ist meine persönliche Meinung, du kannst noch solange mit mir Diskutieren, dass ändert nichts an meiner Meinung.

Kommentar von AalFred2 ,

Ich bin ja gar nicht der Meinung, dass die Schweizer sich ändern müssen. Allein deine allgemeine Behauptung, dass dies gefordert würde, ist falsch.

Kommentar von xo0ox ,

Oh wenn's dir nur um das geht.

Meine Allgemeine aussage beinhaltet nirgends das es gefordert wurde, es passiert nämlich einfach.

Mal angenommen ich würde dem Glauben der Rastafari angehören (Ein Ritual beinhaltet das Konsumieren von Cannabis), dann dürfte ich dennoch kein Cannabis in der Schweiz konsumieren und mich anschliessend auf die Religionsfreiheit beziehen. Oder etwa doch? Ich kenn zwar nicht sehr viele Rastafari in der Schweiz aber dennoch eine Familie persönlich, die nun halt auf diesen Teil des Rituals verzichtet, sprich sie haben sich angepasst.

Kommentar von AalFred2 ,

Finde es Total daneben das sich die Schweizer Bevölkerung den Zuwanderern anpassen soll.

Was soll das sein ausser einer Forderung?

Kommentar von xo0ox ,

Das war etwas schlecht formuliert, das gebe ich zu.

Allerdings hast du mir auch unterstellt folgendes gesagt/geschrieben zu haben:

Ich bin ja gar nicht der Meinung, dass die Schweizer sich ändern müssen.

Und von einem Muss habe ich nie gesprochen.

Erwartungshaltungen

Grundlage für die Diskussion über den Umgang mit dem Islam in der Schweiz sind die gegenseitigen Erwartungshaltungen von Muslimen und Nicht-Muslimen. Viele Schweizer Nicht-Muslime erwarten von Muslimen grundsätzlich eine gewisse Anpassung an die lokalen Gegebenheiten, Gesetze und grundlegenden Normen. Umgekehrt erwarten Muslime, dass sie ihre Religion frei ausüben können. Unbestritten ist, dass sich Muslime wie alle anderen Bürger an die hier geltenden Gesetze halten müssen. Dazu gehört auch, dass sie die Demokratie und den Rechtsstaat respektieren und die Trennung von Religion und Staat akzeptieren. Gleichzeitig garantiert die Verfassung die Religionsfreiheit und verbietet die Diskriminierung Andersgläubiger. Wie stark Muslime darüber hinaus schweizerische Verhaltensweisen und gesellschaftliche Normen übernehmen sollen, ist weniger klar. Einigen Schweizer Nicht-Muslimen genügt es, wenn Muslime Rechtsstaat und Demokratie akzeptieren. Andere fordern, dass Muslime vor allem im öffentlichen Leben schweizerische Lebensformen übernehmen, das heisst beispielsweise kein Kopftuch tragen. Umgekehrt genügt es einigen Muslimen, wenn der Islam als Religion in der Schweiz grundsätzlich akzeptiert wird. Andere wollen wiederum, dass sie hier fast genauso leben können wie in ihrem Heimatland.

Diese unterschiedlichen Auffassungen führen zu öffentlich geführten Diskussionen. Am meisten diskutiert werden: die Kopfbedeckung, die Integration der Kinder in der Schule, und Moscheen.

https://www.vimentis.ch/d/publikation/182/Der+Umgang+mit+dem+Islam+in+der+Schwei...

In diesem Abschnitt wird aufgezeigt das es in etwa 4 verschieden Meinungen gibt und eine (fett hervorgehoben) davon fordert das die Schweiz sich anpasst.

Ich würde mich irgendwo zwischen Gruppe 1 und Gruppe 2 platzieren.

Ich hab kein Problem damit wenn ein Moslem kein Schwein essen möchte, aber deswegen muss ich ja nicht auch auf Schwein verzichten.

Aber wenn z.B. Muslima nicht in den Turnunterricht gehen, weil der Unterricht von einem Mann geführt wird, dafür hab ich kein Verständnis.

Kommentar von AalFred2 ,

In diesem Abschnitt wird aufgezeigt das es in etwa 4 verschieden Meinungen gibt und eine (fett hervorgehoben) davon fordert das die Schweiz sich anpasst.

Nein, da geht es um Muslime, die in der Schweiz genauso leben wollen, wie in ihren Herkunftsländern. Von Anpassung ist da nicht dir Rede.

Ich hab kein Problem damit wenn ein Moslem kein Schwein essen möchte, aber deswegen muss ich ja nicht auch auf Schwein verzichten.

Fordert ja auch niemand.

Aber wenn z.B. Muslima nicht in den Turnunterricht gehen, weil der Unterricht von einem Mann geführt wird, dafür hab ich kein Verständnis.

Ich auch nicht.

Antwort
von Leisewolke, 136

wenn sie schon in den Westen kommen, sollten sie auch die hier geltenden Gepflogenheiten annehmen und nicht immer ihren Glauben vorschieben. Habe ich überhaupt kein Verständniss für.  Wenn ich in moslimische Länder fahre, muss ich mich doch auch an die dort geltenden Gepflogenheiten ,Sitten und Gebräuche halten.

Kommentar von AskiMenzil2525 ,

Als ob du in der tuerkei, saudi arabien, in den emiraten oder sonst wo mit burka rumlâufst. Komm auf den leben klar in dubai etc laufen so viele deutsche mit bikini rum laber hier kein bullshit

Kommentar von Leisewolke ,

wenn ich in den Ländern zu Besuch (Urlaub) bin, halte ich mich in den Feriencentren auf. Wandere ich jedoch in diese Länder aus, muss ich mich wohl oder übel den landestypischen Gegebenheiten anpassen.  So ist es auch  andersrum, die Leute kommen in den Westen,  also sollten sich sich den hier üblichen Gepflogenheiten anpassen, wenn nicht, keiner hält sie zurück.

Kommentar von Accountowner08 ,

Schön, wie man sieht, wie hier die deutsche oder Schweizer Volksseele überkocht...

1945 ist eben doch noch nicht so lange her...

Kommentar von MelouHo ,

Es ist doch so! Ich komm auch nicht nach Deutschland und lebe hier wie ich es will. Ich kann zwar meine Religion ausüben. Aber ich muss mich trotzdem anpassen. Und nicht die Deutschen an mich!

Kommentar von Accountowner08 ,

Du musst dich an die Gesetze anpassen. Du musst die Gesetze einhalten, wie jeder andere Einwohner des Landes auch, aber es kann dir doch niemand eine Vorschrift machen, wie lange du deinen Bart trägst oder ob du liebe lange Röcke statt Miniröcken trägst...

Antwort
von Zain1, 61

Nur weil ein Muslime was NICHT darf,heißt nicht das es schlimm ist.Was passiert schon wenn ein Muslime nicht offen Schwimmen darf?

Antwort
von saidJ, 59

"es gab einen vorfall "
als ob weiß gott was passiert ist .
der frau ist nichts passiert ich denke mal sie hat es überlebt oder ?
und der schwimmuntericht kommt auch ohne das mädchen aus .
ich versteh nicht was dich aufregt schadet dir oder sonst jmd das in irgend einer art und weise ?
natürlich nicht also bitte ...

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