Wie findet ihr das?

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11 Antworten

Sich islamisch zu kleiden und dazu noch möglichst dünn bzw. luftig steht nicht komplett im Widerspruch. Wenn man, z.B. als Muslima, lange und recht luftige und lockere Gewänder anzieht, ist es angenehmer als es von außen aussieht. Die ganzen Araber in den Golfstaaten, die Frauen sowieso, aber die Männer auch, sie laufen alle mit weiten Gewändern und Stoffen rum, weil man es bei Hitze darin besser aushält.

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Meiner Überzeugung nach soll sich jeder so anziehen wie er möchte, solange dadurch andere nicht massiv beeinträchtigt werden. Will heissen: Mit klar beleidigenden Sprüchen auf dem Pulli rumzulaufen ist nicht gewünscht, genauso wenig wie komplette Nacktheit in der Öffentlichkeit. Kinder und auch Jugendliche müssen, wie in jeder anderen Hinsicht auch, bis zu einem gewissen Grad in ihrer Freiheit eingeschränkt werden, wenn sie die Konsequenzen ihres Handelns noch nicht einschätzen können. Abgesehen davon sollte meiner Meinung nach jeder Kleidungsstil toleriert werden, was aber nicht heisst, dass nicht jeder einzelne mit den Konsequenzen seiner Art, sich zu kleiden, leben muss.

Wer wenig anziehen möchte, soll das tun dürfen. Wer sich lieber in mehr Stoff hüllt, der soll das genauso tun. Die Gründe dahinter interessieren mich auch nicht wirklich. Ob ich mich auf eine bestimmte Weise anziehe, weil ich wem gefallen will, weil ich es bequem finde, weil ich glaube, ein übermenschliches Wesen bestehe auf der Einhaltung bestimmter Kleidungsvorschriften; oder weil mir der Schnitt der Kleidung gefällt, ist doch komplett irrelevant für andere. Wenn ich mich selbst von meinem Glauben in meiner Bekleidung eingeschränkt fühle, dann ist das in erster Linie mein Problem und ich muss das für mich klären. Vielleicht bin ich von meinem Glauben so sehr überzeugt, dass ich mich den Regeln beuge. Vielleicht komme ich zum Schluss, dass es einen Kompromiss zwischen freier Bekleidung und Glauben geben kann. Und vielleicht ist das etwas, was mich zum Zweifeln bringt und der Glaube verliert sich schliesslich. Solange ich zufrieden bin mit der Art, wie ich lebe, ohne dass ich jemand anderen einschränke, ist jede dieser Optionen völlig in Ordnung.

Deshalb ist es mir relativ egal, was "der Islam" (der sich intern längst nicht einig ist) an Bekleidungsvorschriften propagiert. Wer sich daran halten möchte: Tut das. Wer es nicht will: Lasst es. Es spielt für mich doch keine Rolle, wie genau sich meine Mitmenschen kleiden.

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Es kommt ganz auf die Person selbst drauf an.

Selbst als Muslima kann man sich mehr oder weniger gut für den Sommer kleiden.

Mit einem ganz langen Kleid zb. oder einer lockeren, dünnen Stoffhose und drüber ein dünnes Hemd bzw. Bluse und einem Kopftuch ist man gut für den Sommer "gewappnet".

Es ist jedoch jedem seine Sache und ich finde, dass jeder sich so kleiden sollte wie er sich wohl fühlt und es auch möchte.

Ach ja, nicht jeder hat das selbe "wärme" empfinden. Es gibt Menschen, die können bei minus Graden im Shirt rumlaufen und Menschen denen es doch öfters kälter ist. :)

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Das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie persönliche Probleme auf den Glauben geschoben werden. Ich als Moslem kann es nicht verstehen, weil du dich sehr wohl islamisch kleiden kannst und dazu keine Jacke benötigst.

Ich denke eher (so kenne ich es auch) dass das Gewicht hier ein Problem ist und es gar nicht um "ich bin Muslima" geht. Du beschreibst ja selbst, dass das nur ein Teil ist und beim anderen kein Problem darstellt.

Auf der anderen Seite ist 30° füreinige  Südländer nicht wirklich "warm". 1000km südlich sind bereits 40° ziemlich "normal".

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Kommentar von domi158
25.06.2016, 00:46

Naja das Gewicht war bei diesen Mädchen kein Problem :D

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Ich finde es halt einfach sch eiße. Keine Relgion der Welt sollte einem die Kleidung vorschreiben, vor allem denn nicht, wenn die Gesundheit gefährdet wird (falls das starke Schwitzen in dickerer Kleidung gesundheitsschädlich ist).

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Also ich bin ganz ehrlich auch so eine die sich nicht freizügig kleidet :D Zum einen ist der Grund bei mir meine Religion und zum anderen mein Schamgefühl. Selbst wenn ich schwitze, sodass ich aussehe als wäre ich aus der Dusche gekommen könnte ich mir nicht vorstellen mein langärmiges Oberteil oder meine Jacke auszuziehen da es für mich sowas wie verkaufen meines Körpers ist also das ist die Sache mit dem Schamgefühl. Die Sache mit meiner Religion ist so, dass man sich ja nicht freizügig kleiden soll und ich es auch aus diesem Grund nicht machen würde. Es ist ja so, dass man seinen Körper bedecken soll und seine Schönheit nicht den ganzen Menschen zeigen soll. Wegen schmutzigen oder auch neidischen blicken. Und wenn man seinen Körper wegen seiner Religion nicht zeigt, ist es auch ein ganz großer Beweis für innere Stärke, weil man aus Überzeugung und liebe zu allah standhaft bleibt. Hoffe ich hab es verständlich erklärt :) 

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Meiner Meinung nach ist Hijab (Koerper/Kopfbedeckung) keine Mode.

Hijab traegt man, um sich von falschen Blicken fernzuhalten.

Imam Riza (Friede sei mit ihm) wurde gefragt, welchen Sinn der Hijab hätte und er sagte: Die Haare einer Frau führen zur sexueller Erregung. Dadurch fühlt sich der Mann ihr gegenüber hingezogen und diese Entwicklung kann zu Verdorbenheit (zwischen Mann und Frau) führen. Der Mann wird zum Verbotenem (haram) verleitet.

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Es muß doch jeder selber wissen, was er anzieht und was nicht. Ich persönlich bin auch für  weniger Freizügigkeit bei der Bekleidung der jungen Mädchen und Frauen. Man kann sich leicht kleiden und dennoch nicht freizügig. Die kurzen Shorts , die heute viele Frauen und vor allem junge Mädchen tragen, sind schon krass und ich frage mich, wieso Frauen sich so kleiden, wo sie doch genau wissen, was sie damit anrichten? Und sich dann aufregen, wenn sie von Männern angemacht werden.

Mir scheint immer, wenn jemand sich gegensätzlich verhält, dann wird er besonders schlecht hingestellt. Mit Religion hat das nicht immer was zu tun - Manche Mädchen und Frauen haben eben noch ein Schamgefühl.  Durch die Medien und oberflächliche Erziehung sind viele junge Menschen schon so abgestumpft, dass sie für solche Empfindungen gar nicht mehr zugänglich sind.

Es fehlt den Kindern heute an Vorbildern. Sie nehmen sich die Medien, Mode und mehr oder weniger Promis zum Vorbild. Wie man sieht, läuft bei denen nicht alles rund. Solche schlechter Vorbilder machen aus unseren Kindern eine schwache Gesellschaft und Eltern,die es nicht anders wissen, keine Werte haben, geben es dann an ihren eigenen Kinder weiter.

Guckt erstmal alle vor eurer Tür - da seid ihr ausgelastet. lg

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Gegenfrage:
Wie fändest du es, wenn dein Lehrer, so mitte fünfzig, und mit so ca. fünfzig Kilo zu viel auf den Hüften, sich auf das Verbot religiöser Symbole beruft, das Feigenblatt gehört dazu, und ohne jegliche Symbole vor die Klasse tritt?

OK, dir ist schon schlecht? Mir noch nicht ganz ;-)

Aber das soll dir ja nur verdeutlichen, dass nicht wir die guten und schlauen und in all der Regellosigkeit total allwissenden und weise sind.

Ich bin Atheist und gegen Religionen, aber nicht gegen religiöse Menschen. Weil ich eben nicht gegen Menschen bin, sondern für sie.

Es gibt sicher auch bedeckende, aber trotzdem lockere und luftige Kleidung.
Aber sicher kaum hierzulande, wo es keine passende Tradition gibt.
Und in arabischen Staaten zieht man halt die Burka über seine Kleidung, während man mal kurz draußen ist, zwischen zwei klimatisierten Umgebungen.
Das habe ich auch nur aus Antworten auf Fragen hier.

Die Zukunft wird eben jetzt erschaffen, und die ewig gestrigen, gleich welcher Art, sind da nur Bremser.

Dir passt einiges nicht, und manches kotzt dich an?
Dann machst du es halt besser, es gab nie eine Zeit, wo nicht sehr sehr vieles zum Kotzen war.
Wann war es denn besser? Als wir noch einen Kaiser hatten?
Damals waren die Muselmanen noch unsere Verbündeten, und wir haben ihnen sogar eine Bahnlinie gebaut.
An Mekka vorbei oder durch, keine Ahnung. Bagdadbahn oder so.

Es gibt kein Richtig oder Falsch, nur das Echte oder Unechte, was du denken und tun kannst.

Du bist der Gute? Das entscheidest nicht du!
Und das ging wirklich nicht gegen dich, du hast die Frage gestellt, in guter Absicht vermutlich.
Wenn du keine gute Antwort bekommst, heißt das nicht, dass du keine gute Frage gestellt hast.

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aber wie findet ihr es, dass man sich in Islam nicht freizügig kleiden darf?

Das ist aus meiner Sicht einfach schrecklich rückständig und darauf zurückzuführen, das veraltete Regeln weiterhin konservativ ausgelegt werden und es an modernen, zeitgemäßen Interpretationen des Islam mangelt.

Es bedarf aus meiner Sicht dringend eines "Updates" um religiöse Lehren, die nicht mehr der Lebensrealität des 21. Jahrhunderts entsprechen, endlich zu verwerfen - das gilt nicht nur für den Islam.

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Kommentar von Sandro720
24.06.2016, 22:48

Tja manche Menschen befinden sich geistig noch im Mittelalter was das anbelangt, ich glaube es liegt daran, dass diese aus schlecht entwickelten Ländern kommen, in welchen das üblich ist. Verstehen kann man das als Christ meiner Meinung nach generell nicht.

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Kommentar von desantnikVDV
24.06.2016, 22:58

Warum??? Nur weil sie sich nicht so Nutten mäßig kleiden???? Wenn sie es sie es leben dann lass sie einfach..... Mach dir lieber Sorgen um eure 13-15 jährigen die sich wie Prostituierten kleiden....

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Kommentar von DaniGGa3
24.06.2016, 23:31

@Sandro Diese "Unterentwicklung" hat was mit den Kreuzzügen zu tun. Vor diesen war die islamische Welt viiiielll weiter als das christlicher Europa. Heute ist das anders rum der Fall.

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Kommentar von AaronMose3
24.06.2016, 23:36

Es bedarf aus meiner Sicht dringend eines "Updates" um religiöse Lehren, die nicht mehr der Lebensrealität des 21. Jahrhunderts entsprechen, endlich zu verwerfen - das gilt nicht nur für den Islam.

Nein eben nicht. 

Im Islam stimme ich dir zu, weil es dort strikt vorgeschrieben ist, was du tun sollst, wie du es tun sollst, wann du es tun sollst. Und es eben nicht erlaubt ist diese Regeln zu hinterfragen.

Im Christentum beispielsweise, ist es mir noch nie passiert, das man das Geschriebene nicht hinterfragen darf. Natürlich sind solche Sachen wie die 10 Gebote absolut standfest, aber es gibt durchaus Stellen in der Bibel, mit denen ich mich nicht identifizieren bzw. die ich befürworten kann. Und genau hier ist dann der Unterschied. Das ändert nichts an meinem Glauben, und ich habe damit auch nichts falsches gemacht.

Beispielsweise steht im Alten Testament, das 2 Töchter und ihr Vater in einer Abgelegenen Höhle lebten und die Töchter deshalb keine Möglichkeiten hatten sich fortzupflanzen, so gaben sie dem Vater Alkohol und machten ihn betrunken. Den Rest kann man sich denken.

Das ist aus heutiger Sicht einfach nicht mehr denkbar und das ist auch kein Problem. Die Schriften sind nunmal fast 2000 Jahre alt, die Menschen entwickeln sich weiter und das ist nicht mehr Zeitgemäß. Aber ich bin nicht gezwungen zu sagen, das steht so in der Bibel also ist es gut, wie es im Islam der Fall ist.

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Niemand hat ihr vorgeschrieben mit Jacke rumzulaufen😁 Sie kann sich locker kleiden wenn sie will. Und wenn alles freiwillig ist, ist doch alles gut

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Kommentar von DaniGGa3
24.06.2016, 23:32

Woher weißt du, dass es freiwillig ist...?

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Kommentar von Kars036
24.06.2016, 23:36

"Wenn"

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Kommentar von DaniGGa3
25.06.2016, 09:30

@Kars Hab das Wort nicht gelesen, danke 😅

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Kommentar von Kars036
25.06.2016, 13:13

☺😆

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