Frage von mumsum, 38

Wie findet ihr das Arbeitssystem?

Also mir geht es da drum mal von anderen Menschen Meinungen zu hören und zwar gehts halt ums Leben und um Arbeit....

Ich bin 23 mit 16 habe ich meine Ausbildung direkt nach der Schule begonnen und abgeschlossen....

Auf der einen Seite war das nicht schlecht. Man hat dan selber Geld und es formt einem ja auch. Aber auf der anderen Seite stört es mich Heute noch das ich so früh damit anfangen musste.. ich hatte damals keine Ahnung was ich werden wollte ... man ist in diesem alter einfach noch zu jung... heute mit meinen 23 jahren habe ich noch eine 2 kleinere Ausbildung gemacht aber meine 1richtige Ausbildung bringt mich einfach nie weiter NIE.... mir stört das sehr weil ich durchgezogen habe immer mit dem Satz im Ohr "nichts ist für nichts" aber ich wäre genau so beschissen dran ohne Ausbildung....
Mich stört es auch es hat mich damals so extrem viel KRAFT FÜR NICHgebraucht... Mobbing/ und deswegen auch Psychisch n bisschen down... und ich frage mich noch Heute warum sind die Ausbilder oder die Teamkollegen immer so arrogant gegen über Lehrlingen... das sind Menschen die FRISCH von der Schule kommen und dann sollte man einfach alles so können... ich behandle die Lehrline im Betrieb anders einfach normal... und das klappt richtig gut also warum nicht gleich so??

Was meint ihr dazu.... wenn ihr so wählen könntet würdet ihr lieber noch länger Zeit bekommen um entscheiden zu können was ihr werden wollt? Oder findet ihr 16 reicht schon da sollte man es wissen?

Alles liebe

Antwort
von MrHilfestellung, 11

Ich finde, dass es heutzutage alles viel zu schnell geht.

Man muss halt möglichst schnell ein sogenanntes nützliches Mitglied der Gesellschaft sein und das geht ja hier nur, wenn man Geld verdient.

Das lehne ich ab, was nicht heißt, dass ich nicht arbeite. Meiner Meinung nach sollte die jungen Jahre für Selbstfindung und solche Dinge wie Studium da sein, meinetwegen auch ein bisschen länger Schule.

Kommentar von mumsum ,

Sehr gut geschrieben genau das finde ich eben auch...

Antwort
von eddiefox, 7

Hallo,

also ich hätte mit 16 echt nicht gewusst was ich später mal machen will. Ich bin heute noch froh, dass ich die Möglichkeit hatte, das Abi zu machen. Ich war auch einmal sitzen geblieben und fand das nicht so schlimm. Die Schulzeit stelle ich mir doch entspannter vor als eine Ausbildung oder Arbeit.

Eine Ausbildung mit 16 mag vielleicht für einige Leute passen, die in dem Alter keine Lust mehr auf Schule haben. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass einen die Situation ein paar Jahre später nicht mehr zufriedenstellt.

Das Leben als Lehrling habe ich nie kennengelernt, aber dass Ausbilder und Teamkollegen Lehrlingen gegenüber arrogant sind finde ich nicht in Ordnung. Dazu sehe ich keinen Anlass; man kann auch normal miteinander umgehen, egal ob man im Betrieb Lehrling oder schon länger da ist. Du hast ja bewiesen dass es geht, indem du die Lehrlinge im Betrieb normal behandelst.

Was ich in so einer Situation wie deiner wichtig finde ist, dass es Möglichkeiten geben sollte, sich zu verändern. Einige meiner Freunde haben nach ein paar Jahren Arbeit das Abi auf der Abendschule gemacht, eine Freundin hat nach dem Abi auf der Abendschule sogar studiert.

Das ist bestimmt nicht einfach, nach der Arbeit noch zur Schule zu gehen, aber die Leute, die das machen, sind oft sehr motiviert, weil sie wissen, dass sie das für sich tun und es ihnen die Möglichkeit gibt, sich beruflich weiterzuentwickeln. Mit 23 oder 25 ist man eben doch reifer als mit 16.

Also zu deiner Frage: wenn ich wählen könnte, würde ich immer Zeit haben wollen, um herauszufinden, was ich beruflich mal machen will.

Ich hatte damals die Gelegenheit, länger zur Schule zu gehen und danach konnte ich studieren und habe mir beim Studieren sogar Zeit gelassen, also das Studium nicht durchgehetzt. Meine Eltern haben mich dabei unterstützt und ich bin ihnen noch heute dankbar dafür, dass ich das so machen durfte.

Vielleicht findest du ja noch einen Weg dich zu verändern.

Alles Gute.

P.S. Mir ist noch was eingefallen zu deiner Überschrift "wie findet ihr das Arbeitssystem".

Ich wünsche mir, dass man weniger arbeiten und mehr Zeit haben kann. Ich finde es ist wertvoll Zeit zu haben. In Schweden z.B. geht man dazu über, nur noch 6 Stunden am Tag zu arbeiten. Das finde ich gut.

Antwort
von Kitharea, 6

Grundsätzlich hast du es richtig gemacht. Du hast eine Ausbildung. Jetzt wäre es an der Zeit erwachsen zu werden und die Probleme anzugehen die dir im Weg stehen. Zum Einen - such dir einen Job der dir Spaß macht und wo du mit den Leuten klarkommst. Und such dir wenn es geht einen Job wo du nicht der Depp vom Dienst bist.
Der Rest am "Arbeitssystem" ist halt so - dass man sich so früh entscheiden muss. Entscheidungsunwillige können ja erst einmal Abi machen oder studieren. Dann sind gut 10 Jahre mehr Zeit sich zu entscheiden.

Ich denke aber dein Problem ist vor allem, dass du Jobs hattest wo der Arbeitgeber dir nicht gut getan hat. Weil er Mobbing nicht unterbunden hat und selbst auch nicht der hellste war. Es gibt einen Haufen Statistiken zu Mobbing. Jeder einzelne Mobbingfall kann den Betrieb Unmengen an Geld kosten. Aber vermutlich geht das an den meisten Betrieben einfach vorbei, weil die Chefs selbst noch Kiddies sind. Sofern du die Wahl hast nimm Jobs die dir gut gefallen. Erkundige dich über deinen Wert und verkauf dich nur in Ausnahmefällen darunter. Du bist noch sehr jung. Du hast noch viel Zeit dir was passendes zu suchen. Lass dich auf solche Storys wie Mobbing ect. gar nicht erst ein. Sei ehrlich beim Vorstellungsgespräch - Chefs die damit umgehen können, sind allemal besser als jene die nur wollen, dass du dich unterwürfig gibst. Du hattest einfach Pech mit deinem Ausbildungsbetrieb. Such dir etwas Besseres.

Antwort
von FouLou, 11

Ich stimme dem zu das es definitiv wieder mehr schuljahre geben sollte. Viele fangen ja schon mit 15 die erste ausbildung an und viele wissen definitiv zu der zeit noch nicht was sie mal machen wollen.

Ich denke es ist sinvoll für die die nicht studieren eventuell noch 1 zwei jahre berufsvorbereitende sachen zur pflicht zu machen sodas man ingesamt 12 jahre zur schule gehen muss.

Problem ist hier aber eigentlich die gesellschaft die den Kids die zeit nimmt. Einfach dieser druck das man nun nach der schule sofort arbeiten muss. Denn man hat auch heutzutage die möglichkeit andere sachen zu machen.

Antwort
von dieLuka, 6

Ja 16 ist sehr jung für sowas aber man kann sich z.b. mit dem Abi noch ein paar Jahre kaufen ohne sich festzulegen. Mit dem Fachabi auch wobei man sich da nur grob Festlegt,

Auch ein Studium legt einen nicht so fest wie eine Ausbildung und kauft einem Zeit bis man konkret wissen muss was man tun möchte.

Ansonsten ist irgend eine Ausbildung erstmal in soweit gut das man, wenn man denn im Bereich bleiben möchte, sicht fortbilden kann. Ein quereinstieg in artverwandte Bereiche sollte auch möglich sein.

Antwort
von Wischkraft1, 6

Nach einer abgeschlossenen Ausbildung (ob jetzt direkt nach der Schule mit 16 oder nach Weiterbildung mit 18/19/20) hat man bereits wieder viel gelernt und man ist älter geworden.

Gut.

Du hast auch ein wenig Erspartes jetzt und kannst dich umsehen nach einem Beruf, der dir besser behagt, sollte der erste nicht der Passende gewesen sein.
Schwierig ist es zumeist (oder vielen geht es so) zu wissen, was man kann, und was man gerne tun würde, wo die eigenen Schwerpunkte liegen. Da hilft manchmal eine Berufsberatung oder einfach Schnupperkurse in den verschiedenen Branchen. Da kann man auch die Berufsleute fragen, was sie denken über ihre Tätigkeit und was sie eventuell gerne anders gemacht hätten. Wichtig sind auch die Aufstiegsmöglichkeiten oder Berufszweige.

Ganz wichtig ist, die Tätigkeit muss einem Spass machen, Freude, sollte Erfüllung bedeuten, so dass man nicht schon am Montag den Samstag herbeisehnt und das Monatsende mit dem Zahltag.

Selber kenne ich Leute, die eigentlich nie gearbeitet haben, sie hatten jedenfalls nie das Gefühl, zur Arbeit gehen zu müssen, waren aber mit dem Kopf immer bei der Arbeit, auch am Samstag und Sonntag, in den Ferien auch. Sie gingen somit nur ihrem Hobby nach und das belohnte sie sogar noch mit gutem (sehr gutem!) Einkommen.

Sicher Ausnahmen aber ideale Ausnahmen. Wenn du selbst herausfindest, woran du Freude hast, was dich interessiert, wovon du mehr wissen möchtest, so hast du deinen Schlüssel zu Glück und Wohlstand gefunden.

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