Wie findet ihr das Antidepressivum Mirtazapin (15mg)?

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Das Ergebnis besteht aus 4 Abstimmungen

Sehr schlecht, hat meinen Zustand gar nicht verbessert 75%
Nach einiger Zeit wird es besser 25%
Ausgezeichnet 0%
Sehr gut, hat schnell geholfen 0%
Gut, habe es gut vertragen 0%

6 Antworten

Sehr schlecht, hat meinen Zustand gar nicht verbessert

Ich habe Mirtazapin nur einmal kurz genommen, aber ich habe schlecht gewählt, weil Mirtazapin ja tatsächlich ziemlich wirksam ist, aber diese Wirksamkeit wird durch die extremen Nebenwirkungen aufgehoben. Die Lebensqualität wird nicht besser, wenn man nach einem Jahr 30 Kilo mehr auf die Waage bringt.

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Ich nehme genau diese Dosis mittlerweile seit Jahren.
Was mir hilft ist das ich die Tablette relativ früh am Abend nehme. ZB will ich um 23 Uhr schlafen nehme ich sie um 19 Uhr. Dann werde ich morgens so um 9 richtig wach. Die fressattacken hörten bei mir zumindest nicht auf. Six pack Adee, aber da muss man sich halt überlegen was wichtiger ist. Schlaf oder Gewicht.
Ich halte die Tabletten für relativ geeignet, wenn man sie nicht zur Bekämpfung von Depressionen benutzt. Mit diesen Nebenwirkungen kann man eig noch sehr gut leben. Es gibt weitaus schlimmere.
Die Müdigkeit über Tag hört auf sobald sich dein Körper darauf eingelassen hat. War zumindest bei mir so. Das kann allerdings einige Zeit dauern. Viel Glück

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Nach einiger Zeit wird es besser

Ich habe bis vor kurzem 30mg Mirtazapin zum Schlafen & Fluoxetin für frühs zum 'Aufwachen' und zur Antriebssteigerung genommen. Mirtazapin hat eben (zumindest wohl in niedriger Dosis) eine sehr schlaffördernde Wirkung. Anfangs hatte ich auch starke Müdigkeit, die über den ganzen Tag ging. Kreislaufprobleme ebenfalls. Fluoxetin war dann eben das, was diese Müdigkeit genommen hat. Hatte erst 15mg Mirtazapin eingenommen & kurze Zeit später 30mg, da die 15mg nicht mehr wirkten. Hat leider auch nur eine Zeit geholfen. Momentan habe ich beides abgesetzt & bekomme bald andere Medikamente. Fazit: Geholfen hat es, aber nur für einen kurzen Zeitraum (habe es etwa 8 Monate genommen). Ich habe auch deutlich gemerkt bzw merke es immer noch, dass ich mit Mirtazapin + zu wenig Schlaf tagsüber viel müder bin & fast einschlafe, wie ohne.

Für was nimmst du es denn, wenn ich fragen darf? Es gibt ja verschiedene Anwendungsgebiete (Also schlafen, allgemein für den Antrieb usw). Eventuell mal den Therapeuten um einen Rat bitten, da dieser wohl am meisten Ahnung von dem Zeug, was er verschreibt, haben müsste!:)

Lg

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Kommentar von thatwemaylive
21.06.2016, 18:29

Danke für deine Antwort! Ich nehme es gegen meine depressive Verstimmung, welche ich seit ca. 5 Monaten habe. Also Stimmungsschwankungen, Traurigkeit und vor allem Verlustängste sind bei mir sehr ausgeprägte Zeichen meiner Depression. Aber ich leide auch unter Eisenmangel, ich habe mich schon gefragt ob es da einen Zusammenhang mit dem Mirtazapin gibt. Werde auf jeden Fall meine Therapeutin noch fragen, habe morgen einen Termin :)

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Sehr schlecht, hat meinen Zustand gar nicht verbessert

Mirtazapin hat mir gegen die Depression überhaupt nicht geholfen, allerdings konnte ich davon endlich wieder schlafen. Nebenwirkungen hatte ich auch. Primär Gewichtszunahme und Müdigkeit. Die Müdigkeit wurde mit der Zeit etwas besser, der Hunger blieb.

Jede Person reagiert anders auf diese Medikamente, von da her kannst du aus Erfahrungen anderer nicht auf dich schliessen.

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Ich stimme nicht ab weil jeder selbst seine Erfahrungen machen muss, es wirkt auf jeden anders. 

Das mit der Müdigkeit und dem hunger legt sich, zweiteres solltest du versuchen zu ignorieren. Für eine Kalorientabelle, zB auf www.fddb.info

Deine genannten Nebenwirkungen kannst du mit anderen AD auch haben. 

Mirtazapin wird aber sehr häufig verschrieben, so nach dem Prinzip "damit kann man nicht viel falsch machen" 

Ich würde es damit noch eine Weile versuchen und dann mit deinem Psychiater darüber reden. Wenn du das Gefühl hast, dass sich dieser nicht ausreichend Zeit für dich nimmt such dir einen anderen. 

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Kommentar von thatwemaylive
21.06.2016, 18:30

Danke! Genau das hat sie auch gesagt, dass es eigentlich ein sehr gut verträgliches Medikament ist und man damit nicht viel falsch machen kann. Hast du selber Erfahrungen mit Mirtazapin? Werde es sicher noch eine Weile versuchen. 

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Sehr schlecht, hat meinen Zustand gar nicht verbessert

Mirtazapin war  eines der ersten AD's die ich bekam. Fand diese Erfahrung aber nicht besonders angenehm oder hilfreich!

Überwiegend kenne ich andere Betroffene,  die es damit ebenfalls nicht lange ertragen konnten. nur ganz wenige,  die wirklich gut darauf klar gekommen sind.

Es ist nun mal ein enormer Zeitraum - dieses  'Wochenlang' - in dem  man geduldig bleiben muss... 

und das muss ein (weitgehend) normaler Alltag verkraften können. Meiner tat  das überhaupt nicht. 

Selten hat bei mir ein Psychopharmakon so extreme Hangover-Zustände verursacht.. und überhaupt man stand neben sich.

deswegen wurden  die Medikamente umgestellt. 

Das Verhältnis zwischen kaum tragbaren Nebenwirkungen, diese über sich ergehen zu lassen und dem  das ein Medikament bewirkt an Positivem gegen deine  Beschwerden... empfinde ich als eines, das besonders viel Gleichgewicht braucht. 

Wenn Dich Die Nebenwirkungen also noch länger und zu sehr weiter quälen..,

So sprich mit den  Ärzten deines Vertrauens  über Änderungsmöglichkeiten bzgl. deiner Medikation. Hast Du vorher bereits andere AD's ausprobiert oder ist es Dein Erstes??  Weswegen wurde es Dir denn verschrieben?  (das musst Du selbstverständlich nicht beantworten!!!)

 alles Liebe! 🍀

Ich wünsche  Dir jedenfalls schon mal, dass Du einen für Dich geeigneten Wirkstoff finden wirst falls es Mirtazapin letztendlich nicht  sein sollte. 

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