Frage von MrBarnaby, 157

Wie findet die Polizei heraus, dass man über Peer to Peer (torrent) illegale Inhalte gedownloaded hat?

Ich frage mich einfach, woher sie die IP-Adressen haben.

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von martinhg, 107

Peer to Peer sagt doch schon recht viel aus, es wird von den Leuten, die etwas runterladen auch gleichzeitig an andere Leute hochgeladen. Da ist dann logischerweise auch die IP-Adresse dabei, sonst wüsste ja niemand, wo er was hinschicken soll.

Kanzleien die Abmahnen (die Polizei hat damit nichts zu tun) besorgen sich die Genehmigung vom Rechteinhaber und laden sich die Datei runter, schauen wer sie ihnen geschickt hat und sammeln diese IPs, damit gehen sie dann zu einem Richter und der wird ohne sich das irgendwie anzuschauen die Genehmigung geben, dass die entsprechenden Internetprovider rausrücken, welchem Kunden die IP-Adresse zu besagtem Zeitpunkt zugeordnet war, dort wird dann die Abmahnung hingeschickt.

Kommentar von DerGamer456 ,

Und was wenn es nicht Utorrent ist? Eine normale Internetseite

Kommentar von martinhg ,

P2P ist und bleibt P2P, egal ob das jetzt über Torrents, irgendein Browser-Plugin oder sonst was läuft.

Wenn der Client keine Möglichkeit hat die IP-Adressen anzuzeigen, schneidet man halt den Traffic auf seinem PC mit Programmen wie Wireshark oder vergleichbarem mit und zieht sich dort die IP-Adressen raus, das Ergebnis ist das selbe.

Kommentar von Etter ,

Warte was meinst du mit "normale Internetseite"?

Antwort
von GanMar, 93

Wenn man den anderen "Tauschpartner" während des Transfers betrachten kann, kann man sehen, mit wem er Daten austauscht. Angeblich haben Rechteinhaber auch schon mal selbst Torrent-Maschinen ins Netz gestellt oder stellen lassen, um herauszufindern, wer sich da verbindet.

Antwort
von qugart, 84

Indem sie die Protokolle lesen.

Der Download ist übrigens nicht per se das Problem. Es ist der Upload. Zumindest denke ich, dass du das meinst.

Kommentar von MrBarnaby ,

Welche Protokolle denn? Und ja, ich meine den Upload. Ich dachte, die Polizei (bzw. die Leute, die dafür zuständig sind) laden sich einfach auch illegales Material herunter und protokollieren die IPs, von denen sie die Daten herunterladen. Meinst du solche Protokolle?

Kommentar von qugart ,

Im Grunde meine ich das "Transportprotokoll" (sowas wie TCP) wie die einzelnen Daten verarbeitet werden. Anhand dessen lässt sich eben ablesen woher die Daten kommen und wohin sie gehen.

Antwort
von Supabrain0001, 105

All deine Daten werden von der telecom oder deinem Anbieter gespeichert bis zu 6 Monate. Dort lässt sich jede verbindung und Datentransfer auslesen.

Kommentar von martinhg ,

Schwachsinn, wer soll denn bitte diesen immensen Datenberg speichern?

Was eine Zeit lang gespeichert wird, sind die zugeordneten IP-Adressen, also welcher Kunde in welchem Zeitraum welche IP-Adresse hat. 

Kommentar von Supabrain0001 ,

ok 6 Monate ist veraltet ist auf 10 Wochen begrenzt wurden.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/vorratsdatenspeicherung-telefon-...

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