Wie finde ich meinen richtigen Lebensweg?

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3 Antworten

Den richtigen Lebensweg findest Du, indem Du ihn gehst und ausprobierst. Das hast Du ja bereits erfahren, dass Du etwas tust und dann merkst, Oh Hoppala! Das ist es nicht! 

Dann stellt sich die Frage: Was ist es dann?

Wo liegen Deine Interessen? Was sind Deine Stärken? Was motiviert Dich? Was macht Dir Spaß? Wo bist Du erfolgreich?  Solche Fragen bringen Dich da weiter. 

Was ich nicht verstehe ist, was Du damit meinst, dass Du mit Deiner Ausbildung nichts mehr anfangen kannst. Eine gut bestandene Ausbildung ist durchaus von Wert.

Dass die Wirklichkeit immer ein bisschen anders ist, als die Vorstellung, ist völlig normal. Was ein Studium als Elektroingenieur angeht, aber verwunderlich. Denn das steht in der Studienordnung, das wissen ältere Studienkollegen und diejenigen, die das Studium beendet haben. 

Hast Du Dich wirklich gut informiert, was Dich erwartet?

Damit kannst einigen Enttäuschungen vorbeugen, wenn Du vorher relevante Informationen holst bei Menschen und Stellen, die auch wirklich wissen, worum es geht.

Ich würde Dir empfehlen, Dich auf die Suche zu machen, was Dir wirklich wichtig ist, da schreibst Du ja bereits von Kritik an Gesellschaft und Lifestyle der meisten modernen Menschen. Auch hier bist Du klar, was Du nicht gut findest- jetzt wäre es an der Zeit, herauszufinden, was Du denn gut findest.

Das sind Entwicklungsprozesse, die nicht von jetzt auf gleich gehen und ihre Zeit brauchen. Ich habe Dir mal einen Artikel von meinem Blog beigefügt, vielleicht kannst Du damit etwas anfangen http://anjavonwins.de/werdeganggestaltung/

Und solange Du suchst, lauf nicht weg, sondern sammle Erfahrungen und sortiere sie. 

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Ich habe meinen richtigen Lebensweg erst mit 27 gefunden. Den idealen Studiengang und Unternehmensgründung parallel.

Mach einfach dein Ding, alle Kenntnisse sind irgendwann mal nützlich 

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Vielleicht solltest du auch deine eigenen Idealvorstellungen vom "richtigen" Lebensweg überdenken. Arbeit ist Mittel zum Zweck, man verdient damit Geld.

Idealisierte Vorstellungen verpuffen meistens, denn irgendwo wird alles Routine und der Spaß bleibt dann doch irgendwo auf der Strecke.

Ich bin Altenpflegerin aus echter Leidenschaft und Liebe zum Menschen und arbeite auch gern in meinem Beruf. Vorstellen könnte ich mir vieles andere auch. Ich versuche mich in meinem Beruf entsprechend meinen Vorstellungen weiterzuentwickeln. Das schafft neue Perspektiven und man fängt nicht immer wieder bei Null an.

Man arbeitet um zu leben. Man lebt nicht, um (nur) zu arbeiten :-)

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Kommentar von xmegax
31.03.2016, 19:46

Ja, ich glaube ich sollte einfach offener werden und die Dinge so hinnehmen wie sie sind. Ich versteife mich da oft und das macht es unnötig schwer. 

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