Wie finde ich eine Wohnung (WBS liegt vor, bisher nur Absagen) trotz Privatinsolvenz?

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5 Antworten

In jeder größeren Stadt wird es wie in Hannover geregelt sein. Die Stadt hat eine Belegungsrecht für eine Anzahl von Wohnungen. Wenn Du die Voraussetzungen erfüllst (mindestens 6 Monate in der Kommune gemeldet und/oder Bezüge zur Stadt (Job/Kinder, soziale Bindung tralala), steigst Du irgendwo - in Deinem Fall vermutlich in einem nur wenig unrealistischen Bereich der Warteliste ein. 

http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Landeshauptstadt-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche-der-LHH/Baudezernat/Fachbereich-Planen-und-Stadtentwicklung/Stadterneuerung-und-Wohnen/Wohnungsvermittlung-und-Wohnberechtigungs%C2%ADscheine/Wohnungsvermittlung-in-der-Stadt-Hannover

Außerdem dürftest Du mit den Kindern bevorzugt von den Beratungen bei drohendem Wohnungsverlust profitieren, die es evbenfalls in jeder größeren Stadt gibt.

Beispiel:

http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Landeshauptstadt-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche-der-LHH/Baudezernat/Fachbereich-Planen-und-Stadtentwicklung/Stadterneuerung-und-Wohnen/Beratung-bei-drohendem-Wohnungsverlust

Auf dem freien Wohnungsmarkt sind Deine Chancen gleich Null, hier würde ich keine Energien verpulvern.

Dass Deine Eltern sicherheitshalber eine Kündigung schreiben sollten, versteht sich von selbst.

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Kommentar von doublebiker
21.10.2016, 16:33

Danke für deinen Rat!

Ich war bereits bei der Stadt ( im Rhein-Erft-Kreis, Rheinland). Die konnten mir auch nicht helfen. Es sei denn, ich würde tatsächlich auf der Straße stehen. Dann würden sie mich in einer Notunterkunft unterbringen.

Dann wäre aber allerdings noch nicht gelöst, dass ich auch danach keine Wohnung finde und zudem werde ich mit den Kindern sicher nicht in eine Notunterkunft ziehen.

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In vielen kleinen und mittleren Städten gibt es Wohnungsbaugenossenschften. Diese sind von ihrer Satzung her schon angehalten, die Wohnungen unter sozialen Gesichtspunkten zu belegen.

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Kommentar von doublebiker
21.10.2016, 19:52

Hallo Hans, vielen Dank, dass du auf meine direkte 'Anfrage' antwortest!!!

Ich erhalte auch Absagen von eben solchen Wohnungsbaugenossenschaften u.ä. . Wortlaut einer Angestellten z.B. "Wir sind dazu angehalten, nicht an Personen im Inso zu vermieten." Habe noch mehr solcher Aussagen. Kann auch die Gesellschaften benennen. no chance :-(

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Falls Bochum (Stadtteil Wattenscheid) für dich interessant wäre, hätte ich ggf. eine Wohnung für dich. Wenn die oben benannte Geschichte so nachweislich stimmt - das müssten wir dann besprechen - kannst du dich gerne bei unserem Makler melden:

Immoscout: https://www.immobilienscout24.de/expose/90845071

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Kommentar von doublebiker
21.10.2016, 16:44

Hallo JTKitzel. Danke für deinen Rat und dein Angebot!

Ich komme aus dem Rhein-Erft-Kreis, Rheinland, Kölner Raum. Und ich kann hier aus familiären Gründen auch nicht weg ziehen. In 10 Jahren vermutlich schon, jetzt aber nicht. Insofern bleibt mir nicht mehr als nochmal DANKE zu sagen für dein Interesse u Angebot!!!

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Umgehe den herkömmlichen Wohnungsmarkt. Wie? Schau ob jemand Nachmieter sucht, früher war www.wg-gesucht.de dafür gut, aber inzwischen nicht mehr. Versuch es mal bei Immobilienscout24 oder eBay Kleinanzeigen. 

Dein Ziel sollte sein, nicht gleich direkt mit dem Vermieter oder (schlimmer) Makler in Kontakt zu kommen, sondern mit dem jetzigen Mieter, der einen Nachmieter sucht. Und den du dann überzeugen kannst, dass du die richtige Mieterin bist.

So habe ich jedenfalls bisher meine Wohnungen immer gefunden, obwohl ich so gut wie kein Einkommen habe. 

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Kommentar von doublebiker
21.10.2016, 16:41

Vielen Dank für deinen Rat!

Die einschlägigen Internetportale bzgl Immobilien durchforste ich seit 6 Monaten. Zudem die Regionalzeitungen.

Leider kann ich deine Meinung bzgl "überzeuge den Mieter" nicht teilen. Letztlich zählt beim Vermieter mittlerweile nur noch Cash. Sympathien sind da eher nur vordergründig ein Vorteil.

Ich komme guten Verhältnissen, gehobene Mittelschicht, würde ich sagen. Meine äußere Erscheinung und meine Umgangsformen standen mir noch nie im Weg, ganz im Gegenteil, wenn es um nen Job, Hauskauf, Umgang mit Behörden (beruflich) etc. ging.

Ich hätte auch schon wohnungen haben können, das ist erstmal kein Problem. Sobald ich dann die Inso erwähne hat sich alles weitere erledigt. Deswg bin ich dazu übergegangen, die Inso direkt zu erwähnen.

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Ich moralisiere nicht und ich philosophiere nicht wenn ich Dir sage, daß zumindest in den Großstädten derzeit auch Leute ohne Kinder, Halbtagsjob und Privatinsolvenz monatelang nach einer Wohnung suchen müssen.

Zudem gibt es heute etwas, was ich als Vermieter schon seit 20 Jahren nicht mehr in dieser Ausprägung erlebt habe: Wohnungen brauchen nicht mehr inseriert zu werden weil die Nachmieter auf einen zukommen wenn eine Wohnung frei wird.

Schlechte Zeiten also für jemand der solche Verbindungen nicht hat.

Die einzige Lösung für Dich wäre, wenn Deine Eltern oder eine andere solvente Person als Mitmieter auftritt. Das würde dem Vermieter wenigstens die Angst nehmen, sein Geld nicht zu bekommen. Allerdings, und das ist dann der Haken, müßten auch diese Personen einen WBS haben.

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Kommentar von doublebiker
21.10.2016, 16:50

Danke erst mal für deinen Rat und Kommentar.

Nein, da hast du durchaus Recht. Das der Wohnungsmarkt derzeit von Interessenten überlaufen und von wenig Angebot geprägt ist, dass weiß und erlebe ich.

Ich habe schon versucht Bürgen mit einzubringen (mein Exmann (Beamter gehobener Dienst) hat sich bereit erklärt) ...war aber auch nicht von Erfolg gekrönt.

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