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Wie filtert man Öl, damit man damit tanken kann?

gefragt von 1001frage am 01.02.2008 um 23:32 Uhr

Ich habe vor, mit gebrauchtem Öl bzw. Frittierfett zu tanken, um Geld zu sparen. Doch wie filtert man das, damit es den Motor nicht kaputt macht? Reicht es, das Öl engmaschig zu sieben? Gibt es dan eine Anleitung im Internet?


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linuxopa
beantwortet von linuxopa am 1. Februar 2008 23:38
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wenn dein Dieselmotor sowas vertragen sollte, dann muss er schon sehr alt sein (über 20 Jahre). Die modernen Dieselmotoren sind dafür völlig ungeeignet. Benzinmotoren ruiniert man damit auf den ersten paar Metern.


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 2. Februar 2008 07:24
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Wenn dein Motor wirklich Pommes-Frites-Fett verträgt (es gibt auch moderne Motoren, die es vertragen), reicht es, das Öl durch ein sauberes Tuch (als Filter) zu schütten. Die Bauern haben früher Milch auch so gefiltert, bevor sie in die Molkerei geschickt wurde. Du musst beim Öl nur die groben Verunreinigungen zurückhalten; der Rest wird im Motor verbrannt. Achja, und hier hast du noch etwas dazu zu lesen: http://www.fen-net.de/reinhold.graf/au-pf.html


Computermann
beantwortet von Computermann am 3. Februar 2008 21:34
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Ha jetzt wissen wir warum auch das Speiseöl so Teuer wird ! es kommt noch eine Steuer dazu ,hmmm Demnächst noch eine Schnaufsteuer ja es richt nach pommesbude,die fährt....


Tonica
beantwortet von Tonica am 1. Februar 2008 23:36
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Mal ganz ehrlich, auch wenn das nicht die Antwort ist: lass die Finger davon, das ist Steuerbetrug und nicht gut für den Motor. Wirklich lieb gemeint L.G.

Kommentar von Simple_avatar6smalllinuxopa am 1. Februar 2008 23:46

Steuerbetrug ist es nur dann, wenn auf dem Behälter des "Kraftstoffes" draufsteht, dass der Inhalt nicht für Kraftstoffe verwendet werden darf.

Mein alter Golf II Diesel fuhr jedenfalls auch mit biligem Pflanzenöl vom Aldi, roch dann aber wie eine Frittenbude.

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 1. Februar 2008 23:49

Steuerbetrug ist es in dem Moment, wo Du wissentlich!!!!!!! L.G.

Kommentar von Simple_avatar6smalllinuxopa am 1. Februar 2008 23:56

Eigentlich heißt es ja "Mineralölsteuer" und nicht "Kraftstoffsteuer", ... na gut, wieso bekommt dann Biodiesel (nicht aus Minaralöl) die Steuer auch aufgebrummt? Fragen über Fragen ...

Kommentar von E267ae81bef1fdcaf4549075e2a00969smallpooky am 2. Februar 2008 12:03

@kraudischen: Eine Steuerstraftat ist es nur, wenn etwas, was besteuert wird, auf einem anderen Wege un- oder geringer besteuert beschafft wird (z. B. Zigaretten). Oder wenn ein ermäßigter Steuersatz für einen anderen nicht im Steuerzweck bestimmter Weise verwendet wird (z. B. Heizöl für Autos). Das Verwenden von Pflanzenölen für den Antrieb von Autos ist keine Steuerstraftat. In Berlin fahren zum Beispiel Dutzende Taxis mit Pflanzenöl und das öffentlich bekannt und legal.


ghostwriter
beantwortet von ghostwriter am 1. Februar 2008 23:46
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Auch wenn Geiz ge*l ist, lass das deinem Motor zu Liebe besser bleiben.


LittleArrow
beantwortet von LittleArrow am 2. Februar 2008 01:26
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Ich verstehe die Frage so, dass das Fritieroel nur als minimaler Zusatz zum Dieselkraftstoff verwendet werden soll.

Das müßte nach gründlichem Filtern ("Kaffeefilter") doch als geringfügiger Zusatz beim Dieselmotor möglich sein.


anonym
beantwortet von Fritz64 am 2. Februar 2008 08:44
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Such mal nach dem Begriff "Tiefenfilter" und "Tiefenfiltration" der sollte im Maximum 30€ (für 10") kosten und entweder aus Polypropylen auch PP oder Polyethylen auch PE genannt sein. Nimm keinen Nylon oder anderen Filter. Das Material ist entweder zu teuer, oder es ist Wasserliebend. Der Filter würde sich mit Wasser vollsaugen und danach kein Öl mehr durchlassen. Ganz normales Speiseöl kann bis zu einem prozent Wasser enthalten. Dazu brauchst du noch ein passendes Gehäuse. eines aus Kunststoff reicht vollkommen. Sollte nicht mehr als 100€ kosten. Die Tiefenfilter gibt es in verschiedenen Grössen. 5 Zoll auch 5" geschrieben, 10" 20"... Die Porengrösse bei den Tiefenfilter reicht von 0,5um bis 500um. Je kleiner die Porengrösse, desto mehr Dreck wird zurückgehalten, aber die Filtrationsdauer wird grösser und der Filter macht auch schneller zu. Um das Öl durch den Filter zu bringen brauchst du allerdings vorne eine Pumpe oder einen Druckbehälter. Alternativ kannst du das Öl in einen Kanister giessen und den an die Decke hängen. Wegend er Porengrösse würde ich 50um oder kleiner nehmen. Bei uns im Betrieb filtrieren wird an einer Anlage Leitungswasser. Es sind ca 5000 Liter pro Tag und der Filter hat eine Standzeit von ca. 1 Jahr, bei einer Porengrösse von 0,5um.


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