Wie erzieht man richtig einen Hund (Labrador Mischling)?

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14 Antworten

Hallo! :)

Es ist zwar wichtig, sich vorher zu informieren, aber egal wie viel man vorher liest und vorbereitet, wenn der Hund dann da ist ist es doch ganz anders.
Ich würde euch raten euch jetzt schon eine gute Hundeschule rauszusuchen, das bringt enorm viel. Die können eure Fragen beantworten und bieten häufig auch Kurse wie zum Beispiel apportieren an.

Eine gute Welpengruppe zeichnet sich dadurch aus, dass...

... Die Hunde nicht unkontrolliert spielen dürfen und kleine Streitereien "unter sich" lösen sollen sondern der Mensch eingreift und die Welpen auch immer nur kurze Phasen spielen dürfen

... Mit dem Menschen im Team Aufgaben gelöst werden, zum Beispiel über eine Brücke laufen, durch ein Bällebad oder ähnliches

... Alle Fragen beantwortet werden und die Trainer mit Rat und Tat zur Seite stehen

... Ein Trainer höchstens 5 Hunde gleichzeitig betreut

... Man ein gutes Gefühl dabei hat und der Mensch und der Hund sich wohlfühlen :)

Hier die Antworten auf deine Fragen:

1. Grundkommandos
- Rückruf (Hier, Zu mir,...)
- Sitz
- Platz
- Bleib

2. 2 auf einmal
Man sollte darauf achten den Welpen nicht zu überfordern und nicht unbedingt 2 Kommandos gleichzeitig trainieren, lieber einen Tag warten

3.Trainingsart
Du kannst ja im Internet mal nach Klickertraining für Hunde schauen, damit lernen sie Tricks sehr schnell.
Ansonsten einfach über Belohnung und niemals über Strafe oder ähnliches.

4. Trainingsdauer
Man sollte am Anfang immer nur 10 Minuten am Stück üben und dann wieder eine Pause machen

5. Apportieren
Das kannst du schon am Anfang spielerisch üben, also wenn er zum Beispiel sein Spielzeug nimmt einfach zu dir rufen und belohnen wenn er dir es bringt. Dazu dann das Kommando "Apport" oder "Brings"
Das alles aber wirklich langsam angehen und den Welpen nicht überfordern ;-)

Viel Spaß! :)

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Hi, bei Welpen ist die Regel: Weniger ist oft mehr. Hunde lernen ja ein lebenlang und das ganze muss ein leben lang auch immer wieder geübt werden, wie beim Menschen zB" ist 18 und ist nun fertig" gibts da nicht. Bei Welpen beschränkt man sich zum starten erstmal auf die Stubenreinheit und auf den Abruf, also erstmal beibringen wie er heißt und was er machen soll, wenn ihr ihn ruft. Zusätzlich führt man die angefangene Sozialisierung des Züchters weiter man zeigt ihm das der Mensch toll ist, das ihm weder in der Wohnung noch draussen was passiert und lässt ihn kontrolliert mit anderen Hunden zusammen spielen. 

Verhalten was dir dabei positiv auffällt kannst du dann auch schon unterstützen indem du dein Welpen lobst, wenn er zB dir ein Spielzeug bringt oder brav an der Leine neben dir herläuft.

 Wenn er das mit den Aussenreizen, Abrufen gelernt hat, kannst du weitermachen mit Sitz zB. Würde aber dafür schon so mind 1 Monat mich aufs Nötigste beschränken um den Welpen nicht zu überfordern, denn macht man mit Welpen mehr als sie schaffen, habt ihr mit viel Pech ein nervösen Hund am Ende.

Und ich will es nochmal wiederholen, das Training endet beim Hund nicht, man wiederholt sämtliche Übungen ein Leben lang, damit der Hund sie auch nicht wieder verlernt.

Da ihr da recht viele Fragen anscheinend habt, würde ich euch raten mal in den örtlichen Hundeschulen sich umzuschauen, oftmals gibts da Welpengruppen, wo die Hunde spielend gemeinsam lernen, man muss da nur auf ein kompetenten Trainer achten, der auch verzwickte Situationen mal aufbricht und nicht laufen lässt. Man kann sich da dann auch mit Trainer und anderen Haltern austauschen, was evtl auch hilfreich sein könnte ;) 

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"Sitz" "Platz" "Aus" "Bleib" "Hierhin" "Bei Fuß"und besonders muss der Hund lernen deine Stimmung aus deinem Tonfall zu lernen ohne das du zb. schreien musst um ihm klar zu machen das du wütend bist alles andere muss nicht sein hilft aber bei Unternehmungen mit dem Hund "Such" "Hol" kann den Hund draußen ganz gut beschäftigen, nur sowas wie "gib Pfötchen" ist mehr zur Belustigung des Halters.

Das kommt auf den Hund an es gibt dumme und kluge Hunde wie auch bei Menschen wenn er sich Dinge schnell einprägt kann man auch mehr als 2 Kommandos gleichzeitig beibringen.

Mit Leckerlies z.B. obwohl der Hund dadurch verfressen werden kann du kannst ihn durch einfaches Streicheln und Loben belohnen es hilft auch Wortkommandos mit Gesten zu unterstreichen.

Du kannst dem Hund nicht den ganzen Tag am Stück versuchen sowas einzutrichtern das ist wie Schüler und 2 std Mathe am Stück, am besten ist es wohl immer wieder spontan kurz ein paar Kommandos zu üben das hält den Hund aufmerksam.
Besonders wichtig ihr müsst alle an einem Strang ziehen die selben Kommandos und Gesten keine Belohnungen ohne das der Hund sie sich verdient hätte, wenn nur einer den Hund andersbehandelt kann sowas ein Training schon sabotieren.

Apportieren lernen ist nicht so schwer jeder Hund wird sowieso hinter dem Ball? hinterher rennen du musst ihn dann nur mit immer weniger Überzeugungsmittel dazu bringen den Ball? wieder rauszurücken und ihn wenn er es tut loben.

Im Grunde ist Hundeerziehung nicht viel anders als Kindererziehung außer das der Hund vermutlich um einiges weniger widersprenstig ist ;)

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Kommentar von MiraAnui
13.02.2016, 12:08

Es gibt keine dumme Hunde...

Zwischen Kindererziehung und Hundeerziehung gibts einige wichtige Unterschiede: kindern kann man Sachen erklären, Hunden nicht.

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Bevor der Hund einzieht solltet ihr erst mal ein paar dicke Bücher wälzen.

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Am Besten aufgehoben bist Du mit dem Welpen in einer Welpenschule. Dort wird Dir und dem Tier alles nötige erklärt und beigebracht.

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Als Anfänger kauft man einen Labrador aus FCI Anerkannten Zucht da werden alle Fragen vom Züchter beantwortet und man lernt ganz viel von der Geburt bis zur Abgabe des Welpen. Der Züchter ist das ganze Hundeleben lang ein guter Ansprechpartner. Einen Hund aus zweifelhafter Haltung und dann auch noch erst im Alter von 4 Monaten sollte man sich auf keinen Fall antun. 

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Kommentar von LovelyEnya
13.02.2016, 16:14

Vielleicht solltest du auch mal überlegen, dass es unter anderem auch "Welpen in Not" gibt, die es nicht so gut haben und trotzdem sich freuen über ein liebevolles Zuhause...

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Am besten wäre es wenn Du ein oder zwei dicke Bücher über Hundehaltung und Hundeerziehung liest. Da wirst Du Antworten auf Deine Fragen finden.

 Es gibt wahrscheinlich noch viel was Du über Hunde lernen musst und nicht nur über Erziehung.

Jeder der sich einen Hand nach Hause holen möchte sollte sich über alles was Hunde betrifft gut informieren dann weiß er auch was auf ihn zukommt.

Ein Buch ist praktischer weil Du darin immer mal nachschlagen kannst wenn Du eine Frage hast.

Außerdem macht es auch Spass etwas darüber zu lesen wenn man sich für Hunde interessiert. Falls Dir das zu viel Mühe ist solltest Du den Hund vergessen denn dann ist das Interesse nicht groß genug um sich 12 Jahre und mehr um einen Hund zu kümmern.

LG

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Ich würde Dir für den ersten Überblick das Buch "Welpen- Erziehung" von K. Schlegl- Kofler empfehlen und natürlich eine gute Hundeschule, wenn der Welpe da ist.

Das Buch beinhaltet einen Trainingsplan und gibt Dir ein Gefühl dafür, wie Hunde lernen, in welchem Tempo Du was aufbauen solltest und welche Kommandos sinnvoll sind. Gerade für Neulinge finde ich das Buch sehr gut, weil Du bis zum 12. Lebensmonat einen Plan an die Hand bekommst, der den Hund weder über-, noch unterfordert und der alles beinhaltet, was wichtig ist.

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Kommentar von LovelyEnya
13.02.2016, 11:27

Danke für den Buchtipp ;)

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Kommentar von Sissy1957
13.02.2016, 13:56

Ja, das Buch ist sehr gut. K. Schlegl- Kofler ist auch eine der besten Hundetrainerinnen die ich kenne.1997 und 2010 habe ich die Welpenschule bei ihr mitgemacht ! Klasse Frau !

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Ich würde Euch empfehlen, unbedingt eine Hundeschule zu besuchen. Da bekommst Du nicht nur all Deine Fragen beantwortet, sondern wirst auch bei der Umsetzung mit Deinem Hund angeleitet.

Es ist zwar grundsätzlich möglich, Dir das hier alles zu schreiben, jedoch bringt Dich das nicht weiter, da es reine Theorie ist.

Gerade für Hundeneulinge ist der Besuch einer Hundeschule oder eines Hundevereins meiner Meinung nach unerläßlich.

Ich wünsch Euch gutes Gelingen und ganz viel Spaß mit dem neuen Familienmitglied.

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generell gilt wie bei kindern folgendes mit liebe, verstaendnis und konsequenz)das heisst nicht einen tag dies , den anderen das erlauben-verbieten..)

bitte lies einige buecher ueber hundehaltung und erziehung: zum beispiel dieses "welpen" von clarissa von reinhardt -aus dem animal learn verlag.

grundsaetzlich belohnt man mit lbe und freundlichen worten erwuenschtes verhalten(poistive verstaerkungung) und unerwuenschtes wird ignoriert oder unterbunden.. z.b. wenn ein hund draussen nur bellt, wird er reingeholt...etc.  

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Grundkommandos sind für mich: Nein, aus, Hier, Sitz, Platz und Bleib.

Mir persönlich war es wichtig das meine Hunde entspannt für längere Zeit im Auto sind.

Am anfang kannst du mit einem Welpen nicht lange trainieren. So 5 Minuten dann ist Schluss, dann macht man eine Pause und trainiert später nochmal. 

Am besten suchst du dir eine gute Welpenstunde. 

Wichtig ist: max. 5 Welpen pro Trainier. Er wird nicht nur gespielt sondern auch kleine Trainingseinheiten. Welpen sollten nach hroße und Charakter getrennt sein. Es bringt einem Chi mit 12 wochen nichts mit einem wuselig Labbi von 20 Wochen zu spielen.

Oft ist ein souveräner alt Hund ein Vorteil.

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Kommentar von Berni74
13.02.2016, 18:08

Bleib ist unnötig, da der Hund Sitz und Platz eh nicht alleine auflösen darf. :-P

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4 Monate ist nicht mehr Jung:( besser wäre 3 Monate da der Welpe da am meisten lernen kann

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Kommentar von MiraAnui
13.02.2016, 12:01

Schwachsinn... Ein Hund lernt sein ganzes Lebenlang...

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Kommentar von allyjolie
13.02.2016, 12:12

ja aber in der Phase lernen die am Meisten

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Kommentar von LovelyEnya
13.02.2016, 13:03

Also willst du mir sagen das 4 Monate "alt" sind... Da ist man ja als Mensch mit dem Alter von 4 Jahren schon ein Rentner... so ein Schwachsinn...

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Kommentar von allyjolie
13.02.2016, 14:43

Das kann man nicht mit Menschen Vergleichen ! Mit 4 Monaten ist er ganz klar noch ein Welpe Aber 3 Monate wäre besser hinsichtlich der Erziehung ! Ist ja nicht mein Problem

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Ganz ehrlich sucht euch eine gute Hundeschule, da lernt ihr alles was ihr braucht. Achtet darauf, dass die Erziehung in der Hundeschule ohne Gewalt erfolgt also kein rucken an der Leine, keine mit den Fingern in die Seite stechen, anzischen oder sonst irgend ein Schwachsinn.

Es kann auch so klappen aber mit einem guten Hundetrainer ist es alles einfacher. Wenn ihr Gruppen wie z.B. Welpengruppen besuchen wollt, achtet darauf, dass die Gruppen klein sind und von Anfang an auf positive Weise an der Bindung zu eurem Hund gearbeitet wird.

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Kommentar von Nijori
13.02.2016, 11:16

Vollkommen unnötig wenn man den Willen hat sich da wirklich dran zu setzen Hundeerziehung ist keine hochkomplexe Wissenschaft etwas ins Thema reinlesen und jeder kann einen Hund wunderbar selber erziehen

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Habt ihr schon die Fragen geklärt, ob ihr dem Hund eine artgerechte Haltung bieten könnt? Habt ihr euch über die spezifischen Bedürfnisse dieser Hunderasse informiert? Habt ihr ausreichend Zeit, mit ihm spazieren zu gehen? Könnt ihr ihm ausreichende Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken? Ist er häufig und wenn ja, wie lange alleine?? Diese Fragen sind vorrangig.

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Kommentar von LovelyEnya
13.02.2016, 10:59

Ist alles schon abgeklärt und es kommt auch jmd zum "Vorbesuch" zu uns

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