Wie erzieht man Kinder mit Behinderungen?

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6 Antworten

Ganz normal. Egal welche geistige oder körperliche Behinderung das Kind hat. Es wird eben erzogen.

Stichpunktartige Sätze? Bekomme ich heute nicht hin. Schon garnicht bei diesem Thema.


Meine Regeln, Werte, Normen/ die Regeln, Werte, Normen der Gesellschaft und des Landes in dem wir leben... gelten für das behinderte Kind ebenso wie für ein nichtbehindertes Kind.

Egal ob eine Behinderung besteht oder nicht, Grenzen werden erfahren und erkannt, das Kind lernt damit umzugehen und sich entsprechend zu verhalten. Egal ob das Kind blind oder taub ist, ob es im Rollstuhl sitzt oder nicht richtig sprechen kann, Jeder Mensch stößt irgendwo im Leben/ im Alltag auf seine persönlichen Grenzen und lernt damit umzugehen.

Sicher, je nach Fähigkeiten und Fertigkeiten ergeben sich zusätzliche Grenzen. Je nachdem muss man als Eltern/ Erzieher/ Betreuer Alternativen finden/ Bewältigungsstrategien ausarbeiten und dem Heranwachsenden beibringen.

So viel Selbständigkeit zu erreichen wie es dieser Person möglich ist - das ist das Ziel wenn man ein Kind erzieht. Es bringt nichts wenn man jemandem, aufgrund seines körperlichen/ geistigen Zustandes  seine Selbständigkeit abspricht. Dazu hätte ich sogar ein Beispiel, falls gewünscht. Ein Beispiel aus meinem letzten praktischen Ausbildungsjahr :

Elternteil: "Ach, mein Kind kann ja nix für die Behinderung, deshalb haben wir immer alles für es erledigt. Es soll ja nicht überfordert werden". Stand zu jener Zeit: der Erwachsene Bewohner (Trisomie 21) war nicht selbständig, delegierte jegliche Aufgaben an andere Bewohner (obwohl seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten für diese Alltagsaufgaben durchaus vorhanden waren). Entscheidung der Betreuer: "Das geht so nicht weiter". Normale/ verbale Umgangsformen wurden bei den Mahlzeiten gemeinsam mit den anderen Bewohnern geübt, es wurde geübt das eigene benutzte Geschirr in die Maschine zu stellen, etc.


Aufmerksamkeit, Geduld, etc: Gilt für alle Kinder, egal ob behindert noch nichtbehindert. Ich sehe keinerlei Unterschied

Nicht zu viel erwarten: Gilt für die Erziehung aller Kinder, egal ob behindert oder nichtbehindert. Ich sehe keinerlei Unterschied. Man darf keine überzogenen Erwartungen haben (das bringt niemandem etwas). Aber man kann die aktuellen Fähigkeiten des Heranwachsenden einschätzen und daran festknüpfen welche Erwartungen realistisch sind.

Beispiel: Man kann von einem 3jährigen keinen realistisch aussehend gemalten Hund erwarten. Das heißt, man könnte.... allerdings wird das nix.
Aber man kann das Kind beobachten und dadurch lernen wo das Kind mit seinen Fähigkeiten steht. 

Nicht zu hart reagieren, das versteht sich von selbst. Gilt für alle Heranwachsenden, egal ob behindert oder nichtbehindert.
Aber auch hier: In Watte packen, mit zuckerigen Samthandschuhen anfassen bringt dem Betroffenen auch nichts.

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Ich habe meinen behinderten Sohn so erzogen, wie ich das mit jedem anderen Kind auch gemacht hätte.

Die ersten vier Punkte deiner Liste sind selbstverständliche Erziehungsmaximen. (bei jedem Kind)

Die letzten beiden Punkte sind Bullshit. (bei jedem Kind)

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Hausaufgaben selber machen!

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Um welche Behinderungen geht es - körperliche, geistige oder seelische?

Davon abgesehen unterscheiden sich diese Kinder in ihren Charakteren nochmal so wie es nicht behinderte Kinder machen.

Nicht zu viel erwarten? Ist mir zu schwammig. 
Ich würde schauen, was ich erwarte bzw. erwarten kann.

Grenzen kennen? Bitte so, dass die Kinder ihre eigenen Grenzen erfahren können und die des anderen.
Aber nicht in Form des gepredigten Grenzensetzens.

Zuhören, Verständnis, Respektieren, klare eindeutige Ausdrucksweise, keine Bitten, wenn es um Forderungen geht - eben all die Dinge, die ich bei jedem Umgang mit Kindern empfehle.

Regeln? Kommt auf das Verständnis an und ob diese Regeln generell Sinn machen oder nur die Position des Erziehers stärken sollen.

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Wie Kinder ohne Behinderung auch! Und zusätzlich all die Dinge lehren, die sie aufgrund ihreres Handicaps zu jedweder möglichen selbstbestimmten unabhängigen Lebensweise benötigen.

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verleben ist immer besser al erziehen?

und behniderte sind ganz normal menschen  und kinder?

denn werfe der den ersten stein der keine behindung hat?

wenn wer eine rasche oder weniger rasche auffassungsgabe hat denn muss man halt maches öfters wiederholen.

wenn wer z.b. gehörlos ist dann sollte man gemeinsamm eine sprache lernen mit der man sich unterhalten kann? usw.

die behinderung kommt meist nur duch erwartungen zu stande von leute die was besser können? wer nur ein fuss hat kann auch auf einen 100 m lauf gehen nur kommt er nicht so schnell oder so an wie wer mit 2 gesunde füsse.

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