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Wie erzählt man adoptierten Kindern am anschaulichsten über ihre Adoptionsgeschichte?

gefragt von hannah am 16.08.2007 um 18:57 Uhr

Wir befassen uns mit dem Thema Adoption und ich frage mich, wie man dem adoptierten Kind am anschaulichsten von seiner Geschichte erzählt, vielleicht mit Fotos, Bildern etc.?


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KubaLibre
beantwortet von KubaLibre am 16. August 2007 19:00
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anonym
beantwortet von seepferdchen am 16. August 2007 19:03
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Ich kann nur die Biografiearbeit empfehlen, hierzu gibt es einiges an Literatur und Vorlagen. Die Biografiearbeit und hier besonders das Lebensbuch erzählen dem Kind, wie es in die neue Familie gekommen ist und wo es vorher gewesen ist. Es sollen Fotos der früheren Bezugspersonen in Heim oder Pflegefamilie hinein, vielleicht auch mit einem Brief dieser Personen, Fotos aus dieser Zeit. Danach kommen dann die Beschreibungen der neuen Eltern und Geschwister, Oma, Opa usw. mit Fotos. Das Kind kann das Lebensbuch auch selbst vervollständigen, indem es zum Beispiel hinein schreibt, ob es der leiblichen Mutter oder dem leiblichen Vater ähnlich ist, welche Charakterzüge es von den leibl. Eltern und welche es von den Adoptiveltern hat. Man sollte einfach alles an Fotos vor allem der leiblichen Eltern, Heimerzieher oder Pflegefamilienmitglieder behalten und hinein kleben, bloß nichts wegschmeißen, alles ist wichtig!


Volume
beantwortet von Volume am 16. August 2007 18:58
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Ich finde es kommt auch immer darauf an wie alt das Kind ist. Mit Bildern finde ich aber in jedem Fall gut.


frechesfruechtlein
beantwortet von frechesfruechtlein am 16. August 2007 21:44
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Wir haben unsere Tochter als Pflegekind bekommen, als sie 6 Wochen alt war und Entlassungsgewicht hatte, so dass wir sie aus der Klinik mitnehmen konnten. Am Wichtigsten ist es immer, ehrlich auf alle Fragen des Kindes zu antworten und niemals zu lügen. Als unsere Tochter 4 Jahre alt war, hatte unsere Nachbarin gerade einen Babybauch. Eines abends fragte meine Tochter mich: "Mutti stimmts, ich war auch mal in Deinem Bauch?". Da habe ich mich zu ihr ans Bett gesetzt und versucht, ihr alles kindgerecht zu erzählen. Sicher hat sie nicht gleich alles verstanden, aber so nach und nach hat sie sich neugierig alles Weitere erfragt. Da wir über all die Jahre generell immer sehr offen mit der Adoption umgegangen sind, hatte auch unsere Tochter nie Probleme damit - inzwischen ist sie 16 Jahre alt.
Wenn man in der glücklichen Situation ist, Fotos von früheren Bezugspersonen zu besitzen, dann ist dies sicherlich sehr hilfreich.

Kommentar von C457a976f16fe866efafc545a63e22fcsmallQetan am 16. August 2007 22:36

Klasse Antwort. Niemals ein Geheimnis daraus machen, dann wachsen die Kinder mit ihrer Geschichte ganz normal auf und ihnen bleibt der so oft befürchtete Schock erspart, wenn man es ihnen erst später erzählt. DH


Lotusblume12
beantwortet von Lotusblume12 am 16. August 2007 19:17
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Vielleicht ist eine gute Zeit, wenn die Kinder nach der Herkunft fragen, also woher kommen die Kinder. Mir war "Peter Ida und Minimum" da eine große Hilfe. Eventuell gibts inzwischen noch kindlicheres. Ich fand es jedenfalls hilfreich und gut. In dem Zusammenhang, kann man wahrscheinlich gut unterbringen, dass Kinder nicht immer bei ihren "Erzeugern" leben. LG Lotusblume


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