Wie erschaffen wir unsere Realität?

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6 Antworten

Das klingt ganz nach den Grundfragen der Philosophie: 1. Was kann ich wissen? 2. Was ist der Mensch? 3. Was soll ich tun? 4. Was darf ich hoffen?

Das hat sich sicherlich jeder Mensch schon einmal gefragt. Wenn du durch diese Frage aber dein Leben einschränkst oder sogar depressive Episoden bekommst, weil du dich nach dem Sinn des Lebens fragt, informier dich mal über den Begriff "Weltschmerz".

Ich bin der Meinung, dass ich mir über Realität keine Sorgen machen muss. Denn was ich wahrnehme, ist meine eigene Realität und somit auch voll in Ordnung. Jeder nimmt die Welt verschieden wahr. Was für mich flieder ist, ist für andere schon hellblau. Oder die Diskussion über das Kleid, ob es nun weiß-gold oder blau-schwarz ist. Das ist eine Frage der Wahrnehmung. Also selbst wenn die Welt nicht real ist, wirst du es wahrscheinlich nicht erfahren. Und selbst wenn. Was machst du dann? Zerbrichst du an dem Gedanken? Wird dir jemand glauben, der das nicht erfahren hat?
Wie du merkst. Das führt immer wieder zu den vier Grundfragen.

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Kommentar von unnamed25
02.01.2016, 02:01

Danke für die zahlreichen Antworten. Ja, ich glaube Weltschmerz trifft es ganz gut. Machtlos bzw die ungewissenheit.

Zum letzten Abschnitt : Daumen hoch! Dazu fällt mir eigentlich nicht mehr viel ein.Ich denke, auch wenn es nicht den Vorstellungen entspricht, sollte man sich damit abfinden

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Du hast keine Möglichkeit, in einem Leben, von dem du annimmst, dass es eine perfekte Illusion ist, zu erkennen, dass es eine Illusion ist. Denn dann wäre sie nicht perfekt.
Du kannst also immer nur sagen: "Angenommen, meine Wahrnehmung entspricht der Realität ...".
Sich darüber allzu sehr macht daher meiner Meinung nach nicht so viel Sinn.
Du wirst es frühenstens herrausfinden, wenn du stirbst.

Ich gehe sogar noch  weiter und behaupte, dass es absolut keinen Unterschied macht, ob das Leben, wie wir es wahrnehmen, eine perfekte Illusion ist oder nicht. Denn wenn du zwei Dinge nicht unterscheiden kannst, sind sie für dich gleich.

Erst durch den Tod wirst du eventuell Gewissheit über diese Frage erhalten.

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Kommentar von unnamed25
02.01.2016, 02:07

Danke. Tolle Antwort

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ich verstehe deine gedanken, aber nimm es doch einfach hin. es ist doch egal ob der raum existiert wenn du nicht da bist. wichtig ist, dass er existiert wenn du ihn betrittst. lebe im jetzt und sieh die möglichkeiten und optionen die sich dir eröffnen. viele dinge sind da, auch wenn wir sie nicht in dem sinne sehen können. gravitation. oder hast du dir mal überlegt, dass ständig dein herz schlägt und du es nicht beeinflussen kannst? dass du ständig riechst, atmest und hörst? das sind philosophische fragen, die du nur dir selbst beantworten kannst. da rätslet seit ewigkeiten die menschheit dran. physikalisch betrachtet ist das nochmal was ganze anderes.

wenn du mit dich nicht real zu fühlen meinst, dass du dich nicht in deinem körper fühlst, dann kann das ein zeichen auf eine psychische störung sein. das symptom nennt sich depersonalisation. kann aber auch durch stress und andere dinge ausgelöst werden.

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Kommentar von unnamed25
02.01.2016, 02:05

Nach den ganzen Antworten, weiß ich garnicht, ob meine Frage doch nur blödsinn ist. Lach
Danke :)

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Hat bei mir auch früh angefangen :) anfangs noch mit Fragen ob mein grün jemanden anderes blau ist wenn du verstehst was ich meine.ob alles hier nur ein Traum ist und man eines Tages aufwacht in ganz anderen Umständen. Oder ob alle Menschen um einen herum nur Kreationen des eigenen Verstandes sind, welcher aber so überzeugt von diesen ist, dass er ihnen reale Handlungsmuster, Gefühle und Körper verleiht. Diese Fragestellungen gehen ein bisschen in die Richtung von dem Kreationismus (aber nur ein bisschen). Also ich habe damit aufgehört, obwohl diese Fragestellung helfen mit schweren Erinnerungen fertig zu werden, da sie die Umwelt unreal wirken lassen. Wenn ich gerade in einem Flow von solchen Gedanken bin werde ich viel waghalsiger und risikobereiter, was im Endeffekt meiner Gesundheit nicht gerade genützt hat :D Ich nutze diese Denken nur wenn ich viel arbeiten muss oder beim Sport näher an meine Grenzen gehen will, da solche Gedankengänge dir helfen Schmerz zu ertragen und generell deine Hemmungen minimieren. Man darf es halt nicht übertreiben :)

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Kommentar von Campendonk
02.01.2016, 01:58

wenn dir solche Fragen Spaß machen kannst du dich ja mal mit bestimmten Bereichen der Ethik, Philosophie und Psychologie oder ähnlichen beschäftigen :) 

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Die "alles in meinem Kopf"-Idee ist gut weil nicht widerlegbar. Aber ich halte sie für Quatsch.

Der Raum existiert noch, da er an de physikalischen Gesetze des Universums gebunden ist.

Das Gehirn schafft sich aus den Fakten (Realität) immer eine leicht abgewandelte Form, da es nur Teile der Informationen um uns herum aufnimmt; der Rest wird "interpoliert".

Menschen mit Asperger-Syndrom oder Authisten haben diese Fähigkeit nicht - deren Gehirn wird mit Reizen überflutet - das ist dann krankhaft.

Zweifel am ich oder am alter ego sind normal und sollten bei vielen Menschen öfter mal auftreten. Aber deshalb ist die Welt dennoch nicht in deinem Kopf :-)

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Ganz ehrlich
Stelle mir auch dauernd die frage aber bevor mir der Kopf zerbricht denk ich mir "einfach" was nützt es mich das zu wissen & lenke mich irgendwie davon ab

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