Frage von problemkind28, 252

Wie erreicht man schnellstmöglich die finanzielle Unabhängigkeit (ohne Erbschaft oder solche Zufälle)?

Ich möchte was oder welche die kürzesten Wege zur Erlangung der finanziellen Unabhängikeit sind. Ich möchte dazu erwähnen, dass es das Zins- und Zinseszinssystem wohl in nicht allzuferner Zukunft nicht mehr lange geben wird. Wie kann man trotzdem die finanzielle Unabhängigkeit erreichen? Wie züchtet man sich eine Kuh die ständig Milch gibt (auf Finanzen bezogen)? Mir geht es nicht darum nicht mehr arbeiten gehen zu wollen, cih will nur von diesem ganzen Staats-, Lobbyisten- und Arbeitgeber-Pack nicht mehr abhängig sein. Dann kann ich auch endlich Zeut dafür aufwenden herauszufinden für welche beruflichen Tätigkeiten ich eigentlich wirklich geeignet bin und muss mich nicht immer von der Arbeitsagentur und derlei ständig falsch beraten lassen. Denen bin ich eh egal - sobald ich nicht mehr arbeiten kann, wars das offiziell und außerdem richten die ihre Beratung eher an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes als nach meinen individuellen Stärken aus. Das ist zumindest mein Grund warum ich schnellstmöglich nicht mehr abhängig von irgendjemanden sein will. Sollte es dabei Risiken geben wäre es nett wenn ich die gleich mit dazuschreibt. Besten Dank für eure Antworten!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Detlef32, 41

Träum weiter, und wenn Dich die Arbeitsagentur Deiner Ansicht nach falsch berät dann such Dir bessere Berater oder denke selber nach.

Und natürlich richten sich Arbeitgeber und Arbeitsamt an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes aus - nur dort gibt es bezahlte Stellen.

Wenn Dir das alles nicht passt: Kein Problem, mach Deinen eigenen Laden auf. Präsentiere Deine Ideen, Produkte, Dienstleistungen anderen Menschen die Dir dafür was bezahlen (sollen). Das macht jeder auf dieser Welt also was ist verkehrt daran? Also erkenne Deine individuellen Stärken und mach was draus.

Deine Worte klingen so als wenn Dir irgendjemand was schuldet (der Staat, Deine Mitmenschen, Dein Arbeitgeber oder wer auch immer). Die Wahrheit ist Du bist einer unter 7 Millarden mit gleichen Rechten, Pflichten und Möglichkeiten. Es schuldet Dir keiner was und wenn Du nicht selber für Deine Butter auf Deinem Brot sorgst musst Du dem Geber dieser Gaben dankbar sein und Dich mehrmals am Tag verneigen.

Was erwartest Du? Das jemand für Dich denkt oder vorsorgt oder arbeitet?

Und Deine Vorstellungen von Zins und Zinseszins solltest Du auch mal überdenken. Geld ist praktisch eingefrorene Arbeit oder Arbeitslohn. Also Lohn der nicht sofort verbraucht wird und transportiert werden kann. Und Zins und Zinseszins gibt es schon einige tausend Jahre und wird es auch die nächsten 10.000 Jahre geben (so denn die Welt sich solange mit Menschen drauf dreht)

Kommentar von problemkind28 ,

Ich schätze die Kunst besteht wohl darin die Rechte, Plichten & Möglichkeiten zum richtigen Zeitpunkt auch zu kennen, was? Von gleichen Chancen hast du jedenfalls nichts geschrieben. Ich glaube nicht, insbesondere in diesem Land das alle Menschen die gleichen Chancen und damit auch die gleichen Möglichkeiten haben, Stichwort soziale Herkunft und Gnade der Geburt.

Geld selber ist nichts, das ist nur reine Fantasie. Das kann seinen Wert von heute auf morgen komplett verlieren, das ist ja das Kranke an diesem System. In Deutschland ist das bereits zweimal passiert. Mit deiner Definition bringst du es ja auf den Punkt: praktisch eingefrorene Arbeit erzeugt aus dem nichts heraus wieder eingefrorene Arbeit die zu keinem Zeitpunkt irgendwann einmal irgendwo verrichtet wurde. Das ist absolut krank. Deswegen hat ja auch nur der islamische Kapitalismus Zukunft, weil dort Geld aus Geld heraus zu erzeugen moralisch verboten ist.

Schuldig ist man mir nur eine Anleitung für die Gesellschaft in die hineingeboren wurde geblieben. Wenn ich das aus deinem Profil richtig heraus erkenne könntest du mir den Teil mit der finanziellen Bildung näher bringen. Nur zu, ich bin da gerne offen für. Meine obigen Ansichten habe ich für mich herausgefiltert in einem Selbstversuch das System in dem ich lebe zu verstehen. Kein Mensch ist unfehlbar, daher lasse ich mich gerne eines besseren belehren.

Kommentar von Detlef32 ,

Natürlich haben die Menschen nicht die gleichen Chancen. Unabhängig von Eltern, Herkunft usw. 

Schon die Gene machen einiges aus. Und dann kann jeder von uns auch noch Ausbildung und alles mögliche an Unterschied ausmachen. Aber warum auch nach Gleichheit egal worin streben oder sich danach ausrichten.

Es ist wie es ist - jeder von uns bekommt seine Karten und muss mit ihnen leben und das Beste daraus machen. Darüber zu jammern oder auch nur nachzudenken ob andere bessere haben ist sinnlos. Davon bekommt man keine besseren. - übrigen leben wir in einem (im Verhältnis zum Rest der Welt) idealen Land das uns das Leben einfach macht. Wir haben ein vernünftiges Rechtssystem. Wir können relativ frei unsere Meinung sagen und uns selbst verwirklichen. Schon diese paar Dinge sind in den meisten Ländern nur Lippenbekenntnisse. Und für die Schwachen gibt es ein soziales Netz - zum Nachteil der Nichtschwachen - die muessen es bezahlen. 

Und das einfache Bild mit der gefrorenen Arbeit:

Egal welcher Arbeit ich nachgehe. Ich brauche einen Wertgutschein für einen Teil meiner Arbeit weil ich es halt nicht so in dieser Form sofort ausgeben kann oder möchte. z.B. wenn ich was fürs Alter zurücklege oder eine Investition plane. Und so ist halt staatliches Geld entstanden weil ein Gutschein von dem Bäcker für den ich was ausgeliefert habe nur sehr eingeschränkt verwertbar ist. 

Und an den "islamische Kapitalismus" glaube ich nicht. Dort wird auch sehr konkret mit Dividenden und Zinsen gehandelt. Die vielen Milliarden Petroldollar die überall in der Welt angelegt sind sind auch auf der Suche nach Gewinn und sind hier halt "gefrorenes Öl" z.B. für Zeiten nach dem Öl.

Aber das Frageforum ist sicherlich nicht der richtige Ort um Geldsysteme zu vergleichen - ich denke hier geht es eher um individual Probleme.

Und so ist halt mein Rat: Verwirkliche Dich - schiele nicht nach links oder rechts oder wohin auch immer sondern schaffe Dir Deine eigene Vision. Und erwarte nicht von Dritten, dass sie Dir diese Vision liefern. Und natürlich nutze die Möglichkeiten die Deutschland bietet. Auch die Möglichkeit auszuwandern falls es das ist was Dich befriedigt.

Antwort
von smartsparer, 17

Zu dem Thema gibt es leider keinen mühelosen Weg. Vielmehr kommt es darauf an, dass man auf der Ausgabenseite sich einen genauen Überblick verschafft wohin das Geld eigentlich geht. Häufig sind es gerade die kleinen Kosten, die alltäglich kaum ins Gewicht fallen über Wochen, Monate oder Jahre einen extremen Unterschied machen. Gibst du zum Beispiel jeden Tag 5 Euro für Deinen Milchkaffee aus klingt das zwar wenig. In 10 Jahren sind das aber dann 18.000 Euro. Um das Geld wirklich netto haben zu können, müssen viele Leute sehr lange für arbeiten. Durch Kostentransparenz hast du hier dann schon den ersten Schritt gemacht. Als nächstes musst du dann deinen Lebensstil entsprechend ändern. Das fällt vielen Leuten meistens sehr schwer. 

Hast Du Dir einmal mehr finanziellen Spielraum durch Ausgabenreduktion geschaffen, gibt es noch genügend Geldanlagen bei denen Du auch heute noch eine gute Rendite erreichen kannst. Natürlich sind sie nicht komplett risikolos. Aber Value Aktien haben meistens gesunde Geschäftsmodelle bei überschaubarer Bewertung und guter Rendite. 

In meinem Blog versuche ich genau diese Punkte detaillierter zu beschreiben http://www.dersmartsparer.de/.

Viel Erfolg beim Sparen!  

Antwort
von bronkhorst, 48
Ich möchte dazu erwähnen, dass es das Zins- und Zinseszinssystem wohl in nicht allzuferner Zukunft nicht mehr lange geben wird.

Verstehe ich das richtig:

Du erwartest den Zusammenbruch des kapitalistischen Systems (oder jammerst Du nur über Draghis Niedrigzinspolitik?), möchtest aber Hinweise dafür, wie Du ohne dieses System gut leben kannst, ohne selbst arbeiten zu müssen?

Tja... dann werd altägyptischer Pharao...

Kommentar von problemkind28 ,

Das Zins- und Zinseszinssystem hat weniger etwas mit dem Kapitalismus zutun, sondern eher etwas mit dem Finanzsystem an sich. Die eigentliche Perversionist die Tatsache das durch Zinsen Geld durch Geld erzeugt wird. Deswegen hat unser Finanzsystem auch keine Zukunft, da es dadurch irgendwann kollabieren muss. Der islamistische Kapitalismus, der hat Zukunft, da dort das erzeugen von Geld durch Geld moralisch verboten ist. Kapitalismus bedeutet frei nach Marx: privates Unternehmertum, Privateigentum für Produktionsmittel bereitzustellen, Nutzen- und Gewinnmaximierung, Wettbewerb/Konkurrenz, Rationalität, Individualismus, gezielte Steuerung des Marktes, oder frei nach Volker Pispers: Man kauft Dinge die man nicht braucht, von Geld das man nicht hat um Menschen zu beeindrucken die man nicht leiden kann bzw. der Kapitalismus beutet die Resourcen des Planeten schamlos, bis zum Ende aus. Der Kapitalisus wird irgendwann auch untergehen, und zwar durch Revolution, denn der Kapitlismus führt in seinem Extrem am Ende zum Bürgerkrieg. Dies betrachte ich jedoch unabhängig vom Zinssystem. Oder sehe ch das falsch?

Kommentar von bronkhorst ,

Islamic Banking basiert zwar auch auf einem Zinsverbot, beinhaltet aber zinsähnliche Elemente, mit denen das Zinsverbot zwar dem Buchstaben nach eingehalten, fakrisch aber umgangen wird. Die Verfügung über Geld hat eine Nutzen, also auch einen Wert, der sich über den Zins recht transparent in einem Preis ausdrückt. Ich finde das weder verwerflich oder gefährlich noch sehe ich eine sinnvolle Alternative dazu.

Kommentar von problemkind28 ,

Die Alternative wäre ein zinsloses System und die Gefahr ist die, dass letztlich nur die reichsten 10% von Zinsen profitieren. 80% der Bevölkerung zahlen hierbei nur drauf. Die Reichen werden reicher, die armen werden ärmer - tja und irgendwann, kann ich mir vorstellen wird das mal richtige Probleme machen.

Kommentar von bronkhorst ,

Wenn Du Anreize für die Bereitstellung von Kapital und für das Erwirtschaften von Gewinnen nimmst, bleiben alle gleich, aber eben gleich arm. Mach ein bisschen Lebenserfahrung, dann siehst Du das auch etwas anders als bisher.

Kommentar von problemkind28 ,

Wo kriege diese Art der Lebenserfahrung deiner Meinung nach am besten her?

Kommentar von bronkhorst ,

Älter werden und eine Zeitlang mit den Konsequenzen Deiner Entscheidungen leben müssen...

Antwort
von lillian92, 146

Das ist die Eierlegende Wollmilchsau, die jeder will. Aber die gibt es schließlich nicht.

Das einzige, was wirklich bleibt, um einen selbst zu verwirklichen, ist irgendeinen Job solange zu machen, bis man entweder die Ausbildung für seinen Traumjob hat, oder man genug Geld gespart hat, dass man nicht mehr arbeiten muss. Hart, aber es lohnt sich.

Oder eben vom Staat leben, bis einem das in den Schoß fällt – was noch weit unwahrscheinlicher sein dürfte…

Antwort
von AlexChristo, 66

Es gibt mehrere Möglichkeiten und am besten kombiniert man diese:

1. Ein Geschäft aufbauen, das sich selbst trägt. Das Internet bietet sich dazu an.

2. Je nach dem, wie viel Zeit und Energie investieren willst, Handel am Wertpapiermarkt. Investieren am Wertpapiermarkt ist auch gut, aber dadurch brauchst du mehr Zeit.

3. Ideen "verkaufen" und dafür Lizenzgebühren/ Tantiemen einstreichen.

Ach, das wichtigste habe ich vergessen. Du solltest auch eine entsprechende Mentalität entwickeln.

Wenn du dich noch nicht so richtig mit dem Thema beschäftigt hast, dann sind die Bücher: Rich Dad, Poor Dad und Chashflow-Quadrant ein guter Einstieg.

Antwort
von OldMoses, 52

Lies dir "The millionaire fastlane" von MJ Demarco durch. Das gibt es glaube ich zwar nur auf Englisch, ist aber bei weitem das beste Buch zu genau deiner Frage.

Kommentar von problemkind28 ,

Du wirst es mir warscheinlich nicht glauben, aber das Buch habe ich bereits durchgelesen ^^ Das bringt mich nur eben nicht wirklich weiter, dieses Buch beschreibt den Weg wie man im Extremkapitalismus, also in den USA Geld verdient. Hier in Europa, insbesondere Deutschland gibt es kaum was zu holen - Warren Buffet hat selber mal gesagt: In Deutschland hat er sich umgeschaut, aber es gebe nichts was sein Interesse wecken würde. Wenn dann müsste man die ganze Sache international aufziehen, wie facebook nur eben von Anfang an - das ist nicht wirklich realisierbar, der Aufwand ist einfach zu groß, und mir fehlt das Kapital um mich die 5-8 Jahre durchzufüttern.

Antwort
von sepki, 59

Du musst stets einen Aufwand betreiben, um an Geld zu kommen.

Dabei wirst du auch stets abhängig sein.

Kommentar von problemkind28 ,

Der Trick ist diesen Aufwand auf ein Minimum zu reduzieren, nur wie macht man das vollkommen ohne Glück und Zufall?

Kommentar von sepki ,

Mit harter (Vor-)Arbeit.

Wodurch das Minimum bereits verfehlt wurde. ;)

Kommentar von problemkind28 ,

Und wie gleiche ich das wieder aus?

Antwort
von themrJoker1, 95

Wenn du nicht mehr abhängig sein möchtest würde ich dir empfehlen dich selbstständig zu machen, am besten mit etwas was dir Spaß macht. Komplett unabhängig von Staat und ähnlichem kannst du nie sein...

Kommentar von sepki ,

Dann wäre er ja immer noch von seiner Arbeit und seinen Kunden abhängig.

Kommentar von problemkind28 ,

Das einzige was hier wohl realistisch ist, ist wenn eine bestimmte Anzahl von Menschen von etwas abhängig ist was mir gehört. Arbeitsleistung kann das nicht sein, denn die ist vergänglich.

Kommentar von OldMoses ,

Was ihm Spaß macht, macht aber wohl auch vielen anderen Spaß und es wird wahnsinnig schwer sein, dort Geld zu verdienen. Ich rate dir, schaue welche Probleme du lösen kannst. Je größer das Problem ist, das du löst, desto mehr Geld wirst du verdienen können.

Antwort
von Wischkraft1, 129

Schnell, risikolos viel Geld verdienen. Du bist nicht der einzige, der solche Wünsche hat.

Schau aber mal die Lottomillionäre oder andere, die schnell und leicht an Kapital gekommen sind. Die sind zumeist nach ein paar Jahren pleite oder unglücklich oder beides.

Du hast recht, mit Zinserträgen wird man zur Zeit nicht reich. Aktien werfen jedoch auch Erträge ab: Dividenden. Da gibt es sogenannte
Dividendenpapiere.
Anteile an Firmen, die recht regelmässig und meist auch zuverlässig so ihre 3 oder gar 5% "Zins" pro Jahr abwerfen. Schau hier:

http://www.svvk.ch/bayer-dividende/

in der Spalte rechts sind renommierte Firmen gelistet mit den Ausschüttungen. (Stimmen zwar nicht genau aber in etwa kriegst du einen Eindruck)

2 Bemerkungen noch:

"Hin und her macht Taschen leer"

was heisst, dass viel handeln, kaufen und verkaufen sich nicht auszahlt, nur Sspesen macht.

"Aktiensparen"

meint, dass man sein Geld in Anteile von guten Firmen anlegt und "vergisst", das heisst, sich nicht darum kümmert, ob der Kurs gestiegen ist oder nicht, weil der tägliche Kurs nicht interessiert. Quasi man die Aktie wie eine Obligation hält.

Kommentar von problemkind28 ,

Im Gegensatz zu den Lottomillionären wüsste ich wie ich mit dem Geld umgehen muss, ich bin kein Konsummensch sondern eher der, der nichts ausgibt und auf seine Gelegenheit wartet. Mich interessiert auch nicht die Million oder die Milliarde, Währungssysteme können von heute auf morgen komplett krachen gehen, das einzige was schützt ist der Gegenwert: Immobilien, Rohstoffe, Ressourcen, Arbeitsleistung anderer Menschen (Beteiligung an Unternehmen) und Eigentum.

Das ganz große Geschäft des nächsten Jahrhunderts wird sowieso die Ernährung der Weltbevölkerung sein. Ich schätze Coca-Cola war schon vor 100 Jahren eine gute Wertpapieranlage, tja, und das wird wohl auch so bleiben ^^

Kommentar von Wischkraft1 ,

Jede Anlage hat ihre Risiken. Die so gering wie möglich halten und Erträge so hoch wie möglich ist die Kunst, die noch nicht mal die Banker voll beherrschen, sie würden sonst nicht pleite gehen (Lehman Bros.). Rohwaren: Hättest du Öl gekauft vor einer Woche, wärest du heute doppelt so reich. Im Nachhinein lässt sich trefflich spekulieren. Aber Rohwaren waren schonimmer sehr volatil. Immo. Da weiss man auch nie, wohin die Preise gehen. Sind sie jetzt schon so hoch, höher geht nicht oder steht ein neuer Boom bevor? (Asylanten wollen auch wo schlafen.)

Der Trick ist, seinen Bauch sprechen zu lassen. Das Bauchgefühl (sofern man sowas hat) sagt einem, was man wann kaufen soll. . .

Kommentar von problemkind28 ,

Das Bauchgefühl habe ich,ich bin ein intuitiver Mesch, aber mir fehlt leider die finanzielle Bildung, stamme leider aus einer bildungsfernen Schicht.

Kommentar von Wischkraft1 ,

Hast du Bauch und Geld, brauchst du nicht aus bildungsnahen Schichten zu stammen. Bauch hast du, sagst du, fehlt jetzt noch das Startkapital? Da hilft dann nur sparen, das heisst, weniger ausgeben, als du einnimmst.

Kommentar von problemkind28 ,

Das Startkapital habe ich theoretisch auch - aber erstens ist das wirklich alles was ich habe und mir fehlt eben die entsprechende Vorbildung - Bauchgefühl nützt nichts wenn die Grundlagen fehlen - mein Problem ist, dass ich nie gelernt habe zu lernen - ich schaffe es nicht mir Dinge gezeilt beizubringen, daran scheitert de ganze Akion :-(

Kommentar von AlexChristo ,

Komisch, alle erfolgreichen Trader, die ich kenne, handeln nicht aus dem Bauch heraus, sondern wissen was sie tun und warum... naja, die könnten ja auch falsch liegen ;-).

Kommentar von AlexChristo ,

Hin und her macht Taschen leer -> Das ist ein Spruch der von Leuten kommt, die sich noch nie mit Handeln beschäftigt haben.

Kommentar von Wischkraft1 ,

Richtig erkannt!   -  Bin ich etwa deshalb finanziell gut abgesichert?

Kommentar von Wischkraft1 ,

P.S Der Spruch: "Hin und her macht Taschen leer" stammt nicht etwa von mir, sondern von Börsenaltmeister André Kostolany (1906 - 1999)

Lesenswerter Link auf das "Handelsblatt"

http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/boersenweisheiten-vo...

Antwort
von troublemaker200, 70

Um unabhängig zu sein brauchst Du Kohle, damit kannst Du Dir dann materielle Dinge wie Eigenheim, Gold etc. kaufen.

Was hast Du denn bisher dafür getan? Sprich welchen Schulabschluss hast Du, welche Ausbildung, welche Qualifikationen?

Kommentar von problemkind28 ,

Realschulabschluss, Technischer Assistent f. Informatik + FH-Reife, Fachinformatiker f. Anwendungsentwicklung, 4 Jahre Berufserfahrung als Webentwickler -> Ich komme zum Ergebnis: IT-mässig ist alles erdenkliche bereits ausgeschlachtet, die einzigen Dinge die man noch machen kann sind vom Aufwand her so groß, dass es sich tatsächlich nicht mehr wirklich lohnt damit anzufangen.

Kommentar von troublemaker200 ,

na dann wird es ein Traum bleiben...

Kommentar von problemkind28 ,

Meinst du damit, dass Informatik aus deiner Sicht heraus die einzige Möglichkeit hierzu ist? Ich glaube mir fehlt schlichtweg die finanzielle Bildung, nur wo kriegt man die?

Antwort
von TreudoofeTomate, 32

Durch Arbeiten.

Kommentar von problemkind28 ,

Durch ehrliche Arbeit wird man niemals die Summe verdient haben, welche notwendig gewesen wäre um finanziell unabhängig zu sein und auch zu bleiben. Man muss abkürzen, anders geht es nicht. Durch Arbeit ja, aber nicht durch die Arbeit im Hamsterrad.

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