Frage von 123Ruby, 34

Wie erreiche ich eine Kostenübernahme der KK bei nachgewiesener Unverträglichkeit von Bis-Gma?

Bei mir wurde durch einen Bluttest nachgewiesen, daß ich eine Unverträglichkeit des besagten Bis-Gma (in Zahnfüllungen enthalten) habe. Ein normaler Wert liegt wohl bei 1, meiner liegt bei über 5. Dieser Stoff ist in all meinen Füllungen, im Zement unter Kronen und Brücke. Eine Füllung ohne Bis-Gma kostet mich 100 €, Anteil der KK schon mitgerechnet. Ich habe zwei Autoimmun-Krankheiten, Typ I- Diabetes und Hashimoto und beziehe ALG II. Ich kann mir diese Behandlung nicht leisten; die Kosten würden nach grober Schätzung der ZA-Praxis bei ca. 1.500 € liegen. Kennt jemand eine Möglichkeit, ein Gerichtsurteil, irgendetwas, daß die KK die Kosten übernimmt (Stichwort Härtefall)? Ich möchte nicht dort anfragen, ohne "etwas in der Hand zu haben". Das Risiko, daß es einfach abgelehnt wird, ist mir viel zu groß. Vielen Dank für Tipps, Informationen, Ratschläge und Hilfe!

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Antwort
von Kleckerfrau, 24

Wie sieht es denn mit deinem Zahnarzt aus ? Kann er dir nicht helfen ?

Der Härtefallantrag wird ja in seiner Praxis gestellt. Eventuell kann er es so begründen, das die KK zahlt.

Hast du denn bereits irgendwelche Beschwerden deswegen, die dauerhaft sind ?

Kommentar von 123Ruby ,

Ich habe die Info der ZA-Praxis, daß ich den Antrag bei der KK stellen muß.

Die Beschwerden sind nicht wie bei einer Allergie zuzuordnen.

Es gibt vier Stufen einer Reaktion.

Stufe 1 ist die Allergie, bei der übernimmt die Kasse auch die Kosten. Stufe 4 ist die Unverträglichkeit, das wird nicht übernommen.

Ich habe ja den Laborbefund, weiß aber nicht, ob das die Kasse überzeugt.

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