Ich habe angefangen mich mit dem Thema zu beschäftigen und je mehr ich lese, desto mehr komme ich ins Grübeln. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile und behauptet die beste zu sein. Wie macht man es nun richtig, Trockenfutter, Nassfutter, Bio-Premium-Nassfutter oder BARF (BiologischArtgerechtesRohesFutter) ? Kennt oder hat jemand einen direkten Vergleich aller Methoden ? Wenn möglich, dann begründet bitte auch Eure Antworten. Vielen Dank!
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:
Begründung: Es kommt nur das in den Napf, was der Hund verträgt und was er braucht. Du verhinderst einen Mangel an Stoffen genauso wie eine Überdosierung. Bei Bedarf kannst Du einzelne Komponenten austauschen, weglassen oder ergänzen - ganz individuell. Abfallprodukte landen nicht im Napf, sondern dort, wo sie hingehören, Getreide wird nur (wenn überhaupt) in Kleinstmengen gefüttert. Der Output und Geruch aus dem Maul sind gering, Zahnstein kennen unsere Hunde nicht mehr seit wir barfen.
Und so ganz nebenbei schmeckt es den Hunden, und sie haben richtig Spaß daran, Fleisch und Knochen kleinzuarbeiten.

weil ich keine Lust mehr habe, mein Geld für FleischindustrieAbfall, Getreidemüll sowie den Abfall der Fischtrawler auszugeben! denn nichts anderes ist in den handelsüblichen Tiernahrungsmitteln enthalten...!

als alternative bietet sich ein wirklich gutes trockenfutter an, welches fleisch enthält und wenig getreidemüll und schon gar keine aromastoffe und sonstigen müll. vergleichen kann man hier, wenn man sich vorher informiert hat. www.futterfreund.de

ich habe keinen Hund halte aber nix von dem Fertigzeugs .. lies mal hier http://www.doggie-bag.de/ernahrung/die-ernaehrung-von-hunden.html
DH, mal jemand, der sich informiert ohne es eigentlich zu müssen. ^^
PPanther am 10. Oktober 2009 14:24 ja, es reicht ja auch schon aus wenn wir Menschen uns nicht mehr Artgerecht (und mit zu viel Chemie) ernähren...warum Tieren das auch noch antun ?!
fischerhundefan am 11. Oktober 2009 10:55 Moin PPanther, meinen gesunden DDH hast Du !!
BARF ist artgerecht. Alles andere führt früher oder später zu Zivilisationskrankheiten, wie sie auch bei Menschen vorkommen, weil wir uns auch nicht mehr artgerecht ernähren. BARF ist vielleicht etwas teurer, aber dafür sparst du jede Menge Tierarztkosten! Lies mal: "Naturnahe Ernährung für Hunde" von B.Frost
Neufiliebe am 9. Oktober 2009 22:41 barf ist auf einen fall teurer, als ein gutes trockenfutter, sofern man einen guten günstigen metzger an der hand hat ;-)
du meinst "auf keinen Fall" ? ;-)))
Hab mich auch schon gewundert!
Neufiliebe am 11. Oktober 2009 06:49 japp auf keinen fall...da habe ich mir das k gespart...;-)
ich kann nur noch das barfen mit meinem gewissenvereinbaren, alles andere kommt mir nimmer ins haus.
nur währnd der urlaubszeit gestehe ich es mir ein, orijen oder ähnlich gutes fefu zu füttern, da das mitführen von lebensmittel nur in angemessenen mengen erlaubt ist, komme ich leider nicht mit 20 kilo fleisch über die grenze nach kroatien. :(

meine hunde hatten (vorher) (mit trofu+dosen) hautprobleme--juckreiz,fellverlust,durchfall (zeitweise) 3-4x am tag stuhl, usw.. seit ich BARFe 0 probleme. schönes fell-kein juckreiz, 1-2x am tag stuhl, kein durchfall-kein grassgefresse. kann es wirklich SEHR empfehlen!.
Bild/er:

Ernährung von Hunden - 1 Thema, viele verschiedene Meinungen!
Trockenfutter wird mit Abstand die einfachste Lösung sein, es gibt hier leider viel "Müll" aber auch einige gute Futter mit viel Fleischanteil und wenig Abfall...
Nassfutter schmeckt vielen Hunden besser, aber auch hier gibt es ziemlichen "Müll" & natürlich auch gute Nassfutter!
BARF ... hier teilen sich die Meinungen heftig. Hast du Ahnung vom BARFen (wichtig!), servierst du deinem Hund so wohl das beste Futter! Nur leider ist das ziemlich (zeit-)aufwendig und manch einer mag rohes Fleisch im Hundenapf auch nicht leiden... Wenn hier falsch gefüttert wird, kann es schnell zu einem Mangel (z.B. an Vitaminen) kommen...

Boh ist das schön zu sehen, das die Barfer schon in der Überzahl sind hier.
Bin stolz auf Euch.

das ist auch immer vom hund abhängig

Was trocken rein geht, kommt auch trocken wieder raus.
cara1002 am 9. Oktober 2009 15:28 nich so ganz richtig:
Das Trockenfutter quillt erstmal im Magen schön auf. Im trockenen Zustand frisst der Hund mehr als nötig - und im Magen geht das ganze dann nochmal schön auf, Ergo: Völlegefühl, was wir auch kennen - nur sieht man es dem Hund nicht an. Kann man verhindern indem man das Trockenfutter vorher in Wasser "einweicht"/aufquillen lässt und es dem Hund dann so gibt.
Mariposa68 am 9. Oktober 2009 15:30 Quatsch. Unser Hund bekommt ja nur 250 g (77 cm - 66 kg), reicht völlig aus.
cara1002 am 9. Oktober 2009 15:31 Wenn vorher schon drauf geachet wird ist das auch vollkommen iO- Aber es gibt eben viele die da nicht drauf achten.
Mariposa68 am 9. Oktober 2009 15:33 Aber es gibt eben viele die da nicht drauf achten
Ja, leider :-(
Neufiliebe am 9. Oktober 2009 17:17 ich barfe und im vergleich zu den monströsen billigtrockenfutterhaufen, die wir unterwegs so sehen machen meine kleine, trockene hasenköttel. es hängt also immer von der qualität und nicht vom zustand des futters ab.
fischerhundefan am 10. Oktober 2009 12:20 dito! das kann ich von meinen Hunden bestätigen! Und ja: ekelhaft, was manch Hunde da so an Menge hinterlassen und dann diese Farbtöne... boah wieviel ekliges Chemiezeugs war da im Futter...
naja,g aber meine häufelt auch in den unterschiedlichsten regenbogen farben.g mal braun, mal beige, mal ocker, mal mit und mal ohne bunte gemüseeinlagen, wir hatten sogar schon dunkel violetten haufen, öetztes jahr zur brombeerzeit.*g
Hellblau hatten wir mal... und fragt mich nicht, wo das herkam :-))
Neufiliebe am 11. Oktober 2009 06:52 aber nicht leuchtend orangerot in einer menge, die jeder wallach neidisch macht. das kann man mit barf nicht erzeugen. da müsste man schon tonnenweise reis mit karotten verfüttern. ich kann gelb, rötlich, braun und fast schwarz (rote beete).
fischerhundefan am 11. Oktober 2009 10:58 naja ich meinte eigentlich diese grässlichen Rot/Rosatöne von diesen Frolic Produkten... aber ich denke ihr habt mich verstanden ;-))

Ich mische Trockenfutter und Naßfutter. Barfen ist nur für etwa 4 Wochen gut, bei Hunden mit einer Futtermittelallergie. Danach muß das Fleisch angereichert werden.
"Barfen ist nur für etwa 4 Wochen gut, bei Hunden mit einer Futtermittelallergie. Danach muß das Fleisch angereichert werden."
Barfen bedeutet ja auch nicht, dem Hund nir Fleisch vor die Nase zu packen :-)
Qetan am 9. Oktober 2009 15:50 Doch, genau das und zwar für 4 Wochen.
BARF (BiologischArtgerechtesRohesFutter) bedarf neben Fleisch/Knochen/Fisch auch Gemüse/Obst, Milchprodukte, Öle und verschiedene Zusätze wie z.B. Bierhefe, Gelatine, Algen.
Qetan am 9. Oktober 2009 16:40 Aber erst nach 4 Wochen Fütterung mit reinem Fleisch.
Wenn Du Dir so sicher bist, kannst Du Deine Aussage sicher auch belegen.
Neufiliebe am 9. Oktober 2009 17:19 wer hat dir diesen haarsträubenden unsinn erzählt? hast du mal nach barf gegoogelt und mal ein bisschen gelesen, wie das geht? was du da beschreibst ist eine ausschlussdiät für allergiehunde, das hat nichts mit barf zu tun.
ich reichere überhaupt nix an, es gibt noch nicht mal zusätze und mein hund ist kerngesund und das, obwohl ich schon weit länger als 4 wochen barfe, kA wo du diesen unsinn her hast, aber mit barfen hat das nix zu tun.
besser für die zähne als wie nass zb.
PPanther am 9. Oktober 2009 15:30 dafür muss es doch kein Trockenfutter sein... KNOCHEN wären doch viel besser
mein Hund verträgt keine Knochen
nicht nur knochen reinigen die zähne, auch gr´ße fleischstücke, haut,... eben alles, was gekauft werden muß.
schön, daß du die werbesprüche auswendig kennst, aber trockenfutter tut rein gar nichts für die zahngesundheit, ganz im gegenteil, der hohe getreideanteil und teilweise auch enthaltene zucker macht die zähne kaputt.
Kommt auf den Hund an. Welpen (bis 8-12 Monate)sollte man Trockenfutter geben, damit sie keinen Durchfall etc. bekommen. Später mögen die meisten Hunde Nassfutter leiber und lehnen Trockenfutter ab.
Neufiliebe am 9. Oktober 2009 17:20 dann scheint die qualität des trockenfutters sehr dürftig zu sein und du fällst auf die massiven aroma und lockstoffe im nassfutter rein. klar das die hunde das gern fressen. ohne diese zusätze würden sie sich eher darin wälzen..lach
ist ja auch leichter zu futtern und stärker duftend
Ich glaube kaum das Royal Canin und eukanova (oder wie das heisst) "dürftig" ist. Glaub nicht das mein Hund Billigfutter von Aldi bekommt. Ich finds keine schlechte Quali wenn ich Dosen für 1,20 € auf xD
Übrigens: Das beste ist wenn man selbst kocht. Dafür ist zwar meist keine Zeit, aber es gibt ganz gute Kochbücher für Leckerlis oder Gerichte für den Vierbeiner. Also wenn man mal Zeit und Lust hat: Eine halbe Stunde in die Küche und der Hund hat ein schöes/gesundes Essen!!
was du meinst heißt eukanuba und doch, beide futtersorten gehören nicht zu den guten, sondern sind nur teuer. ;) gute sorten wären zum beispiel orijen oder platinum.und nein, das beste ist nicht selbst kochen, sondern barfen, dafür braucht es auch keine halbe stunde zeit am tag, sondern besteht eigenlich genauso aus tüten und beuteln aufreißen, wie beim fertigfutter.
Neufiliebe am 11. Oktober 2009 06:57 Royal canin und eukanuba sind schlechte Futtersorten, die durch ihrem massiven Werbeetat so teuer sind. Das Geld sollte die Firma mal lieber in gute Inhaltsstoffe investieren, dann wäre Allen gedient :-( Man braucht keine Rezepte und keine Stunden in der Küche, da man Hundefutter nicht kochen muss. Barfen heisst das Zauberwort und ich verbringe täglich ein paar Minuten mit Gemüseschreddern. Das Fleisch bekomme ich schon gewolft vom Metzger. Sonst muss man eben noch ein bisschen Zeit fürs Fleischschneiden investieren. etwas länger als Tüte aufreisse dauert es schon, aber das Ergebnis spricht für sich.

Weder noch. Man nimmt, was man möchte, solange "Alleinfuttermittel für (große, kleine, dicke, dünne, was auch immer) Hunde" draufsteht. ALLES andere, egal ob "Premium", "Superlecker", "Bio" oder "mit viel Fleisch" ist NICHT geschützt und es gibt keinerlei Gewähr, daß alles drin ist, was der Hund braucht.
Wer sein Hundefutter selber zusamenstellen will, (egal womit) schnappt sich eine Bedarfswertetabelle, rechnet den Bedarf für seinen Hund nach Größe, Gewicht und Leistung aus, dann schnappt er sich eine Futterwerttabelle und stellt die entsprechenden Komponenten so zusammen, das genau das drin ist, was der Hund braucht. Und auch da ist ALLES andere, Rezepte aus Büchern, Empfehlungen von Oma, Freunden, Nachbarn oder sogar Züchtern nicht zu empfehlen, solange man nicht selber rechnen kann.
hm, ich rechne eigentlich überhaupt nicht mehr, habe ich am anfang versucht, aber das ist derart kompliziert und man braucht so viele tabellen, daß ich es aufgegeben habe, ich schaue mir meinen hund und seine haufen an und gut ist. oder rechnest du für dich und deine ernährung auch?
zumal solche nährstofftabellen teilweise für die füße sind, weil keiner genau sagen kann, wer wieviel von welchem vitamin benötigt, wie kommen sonst die unterschiede in den empfohlenen tagesdosen von land zu land zustande?
bei uns wird nix mehr gerechnet, sondern nach bauchgefühl gefüttert, damit habe ich einen welpen gesund großgezogen und ernähre meinen großen schonm seid 6 jahren ohne probleme so.
Neufiliebe am 11. Oktober 2009 07:00 egal ob bei mensch oder tier, eine abwechslungsreiche ernährung, die dem lebewesen über einen gewissen zeitraum ausreichend vitamine und mineralstoffe (auch energie natürlich) zuführt ist schon ok. ich rechne auch nicht mehr. habe mich reingelesen und lerne immernoch :-)

Trockenfutter: Aber vorher in Wasser einweichen/aufquillen lassen. Erklärung steht auch in einem Kommentar von mir hier in der Frage.
Außerdem kann man da dann auch immer abwechselnd etwas dazu geben, was der artgerechten Haltung entspricht: Rohes Fleisch, Fisch etc. Nur kein rohes Schweinefleisch - das is schlecht für Hunde.
das rohe fleisch(bzw. fisch) muss immer vorher tiefgefroren sein-sonst gefahr von bakterien und keinmen! trotzdem bekommen manche davon durchfall. ich mische viel-trockenfutter idt die basis...dazu ab und an ein leckerli...fleisch, fisch odergekochtes ei...
pecudis am 9. Oktober 2009 15:43 Aber Vorsicht, Salmonellen zB stören sich gar nicht an einer Tiefkühlkur!
cara1002 am 9. Oktober 2009 15:49 Ei...richtig, bekommen unsere 1x in der Woche (roh mit Schale) fürs Fell bzw. Schale/Kalk für die Knochen. Ansonsten auch richtig das Tiefgefrorene, Trockenfutter als Hauptbestandteil - zuviele Leckerli am Tag werden aber an der Menge der Hauptmahlzeiten abgezogen.
Neufiliebe am 9. Oktober 2009 17:21 und hunde stören sich nicht an salmonellen
genau das wollte ich auch gerade schreiben und hab dann gesehen, dass du es schon erwähnt hast ;-)))
da der hund ursprünglich ein aas fresser war, hat er seltenst probleme mit bakterien und keimen, lediglich anaerober können zur gefahr werden, diese aber nicht nur für hunde, sondern auch für katzen, menschen etc. und die entstehen erst beim auftauen oder der langen lagerung unter luftausschluß.
Neufiliebe am 11. Oktober 2009 07:01 übrigens sollte man trockenfutter vorher auch einfrieren, um futtermilben abzutöten. darauf reagieren viel hunde empfindlich.
Genau! es kommt nur noch in den Napf, was ich persönlich ausgewählt habe und vor allem kann ich erkennen was es ist bzw. einmal war... Ein Stück Fleisch ist wieder ein Stück Fleisch und kein gepresster, vitaminisierter Trockenpellet!