Frage von Tront1888, 84

Wie erlangt man die Erleuchtung?

Wie muss man vorgehen, um die Erleuchtung oder das Erwachen zu erlangen? Wie muss man dazu meditieren? Danke ...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von NewKemroy, 28

Es gibt drei Möglichkeiten:

  1. Die kurzeitige vollkommene Entleerung des eigenen Arbeitsspeichers, (vollkommene Leerheit von Gedanken, Bildern, Konzepten) und die Betrachtung dieser Leere, was zu einem RESET oder Neustart führen kann.
  2. Die Herbeiführung einer großen geistig-psychischen Krise, bei der sich der Geist durch Abwendung vom Weltlichen, sich durch einen Sprung kurzzeitig ins Nirvana rettet. In Folge dessen kann es auch zu besagtem Neustart kommen.
  3. Die allmähliche und schrittweise Auflösung falscher Konditionierungen, die durch das Ego-Denken in uns verankert sind.

Alle drei Möglichkeiten werden im Rahmen von Meditation, Kontemplation bzw. Gebet praktiziert. Allerdings kann es in sehr seltenen Fällen auch ganz zufällig im Alltag geschehen.

Die am meisten verbreiteten Methoden sind meines Erachtens, Rinzai-Zen (Rinzai-shu) im Zen-Buddhismus. Das betrifft die Punkte 1. und 2.. Und die Achtsamkeits-Meditation (Vipassana) im Theravada-Buddhismus, vorzugsweise in einer intensiven Praxis in der Tradition des ehrw. Mahasi Sayadaw oder dessen "Folge-Meister". Das wäre dann Punkt 3., oben.

Trotz dieser Möglichkeiten gilt es die Überlegung zu berücksichtigen, dass Erleuchtung nur vom Ego-Standpunkt aus einen Sinn ergibt. Für das, was wir im Kern sind, ist es nicht relevant, ob da scheinbar einer leidet oder nicht leidet, ob da einer die sogenannte Erleuchtung hat oder nicht hat. Und es sei noch angemerkt: Jedes Suchen, jedes Streben nach Erleuchtung, ist Ausdruck eines Egos und ist somit kontraproduktiv. Ja es verhindert sogar die Erleuchtung.

Kommentar von Tront1888 ,

Super, Danke!

Kommentar von NewKemroy ,

Quizfrage:  Wer ist der Urheber folgenden Zitats? :

" ... reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, auf daß auch das Auswendige derselben rein werde."

Kommentar von Tront1888 ,

Jesus? ;D Aber dass ich die Dinge, die ich nicht brauche, spende, hat für mich gar nichts mit dem Buddhismus zu tun. Ich hab einfach gemerkt, dass es Ängste abbaut. Weil je mehr du besitzt, desto mehr Angst schleppst du mit dir herum, da du es ja verlieren könntest. Wenn du das spendest, was du nicht brauchst, merkst du einfach, dass da nichts ist, wovor du Angst haben musst. Für mich ist es echt erleichternd. Würde es auch tun, wenn ich Christ wäre oder Atheist.

Kommentar von NewKemroy ,

Jesus. Genau. Aber es bedeutet meiner Meinung nach, dass man zunächst innerlich Zitat, "Raub und Unenthaltsamkeiten", dass könnten sein Bilder, Identifikationen, Anhaftungen, loswerden soll, damit der Mensch äußerlich, also in seinem Sprechen und Handeln "rein" bzw. gesund wird. Denn der Strahlemann entsteht nicht durch schöne Gewänder oder antrainierte Umgangsformen, sondern durch Arbeit im Inneren.

Das Zitat beschreibt also entweder das leer-Machen des Geistes, wie bei der Zen-Meditation oder (in Folge dessen), die Elimination der falschen Konditionierungen.

Aber die wichtigste Erkenntnis für mich ist dabei eben, dass man das ganze Gesolle (man soll, dies, man soll das) hinten an stellen kann. Eine positive Veränderung im Sprechen und Handeln und auch mit Ängsten ergibt sich ganz von selbst, wenn man "das Gefäß von innen reinigt".

Last but not least muss man anerkennen, der Junge hat echt Ahnung gehabt.

Kommentar von Tront1888 ,

Achso, war es wirklich Jesus ... Ich dachte natürlich, es war Buddha. Aber es ist für mich einfach eine Übung, die sich auch auf den Geist auswirkt. Sich von Gegenständen zu trennen, die man eigentlich nicht braucht, wirkt sich einfach beruhigend aus. Mir ist auch aufgefallen, dass wenn man die Sachen spendet, es einem nachher besser geht, als wenn man sie verkauft. Weil wenn man sie verkauft, denkt man sich immer "Hat mich der jetzt über den Tisch gezogen?" usw.. Wenn du sie spendest, hast du diese Sorge nicht.
Was mich an Jesus und auch an Paulus in dem ersten Brief an die Korinther Kapitel 13 (z. B.) stört, ist, dass die Aussagen eigentlich nie begründet werden. Ich habe eigentlich viele dieser Aussagen erst nachdem ich mich mit dem Buddhismus etwas beschäftigt habe verstanden. Jesus sagt z. B. "Liebet eure Feinde und betet für die, die euch Böses wollen." Er begründet das aber eigentlich nur so, dass der Vater im Himmel euch dafür belohnen wird.

Wenn ich davon ausgehe, dass es gar keine bösen Menschen gibt, das Ego eine Illusion ist, dann kann ich auch wirklich diesen Menschen vergeben. Der 1. Korinther 13 wird im Zusammenhang mit einer Metta-Meditation total verständlich. https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/1kor13.html

Antwort
von NichtZwei, 4

Erleuchtung ist im Grunde nur ein Perspektivwechsel, denn im Grunde bist du schon erleuchtet.

Im Moment ist im Focus deines Erlebens dein Koerper und dein Verstand, das ist alles was du hast, darueber hinaus kannst du dich nicht definieren. Aber das was du wirklich bist, ist jenseits von Koerper und Verstand, es ist nicht von dieser Welt, sondern jenseits davon.

Dieser Shift, nach den sich alle sehen, die damit vertraut sind, kann durch Meditation, Tee trrinken oder Leid erfahren werden. Es ist manigfaltig, keiner kann sagen,was es braucht, sich selbst zu erkennen, aber die, die es realisierten, sagen einhelllig, es ist einfacher als du denkst. Ein Erleuchteter sagte, bleibe bei dem Ich-Gefuehl und suche die Quelle dieses Ich-Gefuehls, dann wird es sich einstellen.

Viel Erfolg!

Antwort
von Kendall, 30

Entscheide Dich erstmal für eines der vielen unterschiedlichen Systeme (eine buddhistische Schule, Zen oder hinduistisch - Yoga -, in Berlin z.B. gibt es ein gutes buddhistisches Zentrum, das Yogakurse anbietet) und bleibe dabei. Finde gute Lehrer und halte Dich an sie, sodass Du sukzessive relativ sicher mit den Chakren arbeiten kannst.

Gegen eine gewisse Form von ehrgeizigen, egozentrischen Zielen ist ja nichts einzuwenden, aber Du solltest Dich nicht von hochgesteckten Zielen leiten lassen, die Du jetzt sofort haben willst. Du musst Dir in Deiner Disziplin so viel Freiraum lassen, dass Du Deine täglichen Übungen machst und so unter fachkundlicher Anleitung wächst. Dein "Ziel" ist etwas, das am Ende einer gaanz langen Reise steht - verglichen mit dem, was manch ein LHP-orientierter Okkultist als "Gottwerdung" versteht. Aber dazwischen ist eine Menge Zeit, eine Menge an Dingen und Einsichten, die Du bekommen wirst und bekommen musst.

Jemand, der anfängt, Fußball zu spielen und sagt, er möchte als Nationalspieler so gut sein wie Manuel Neuer (weil Geld und Fame und bla) wird es schwer haben, sich über die Dauer seines harten Trainings zu motivieren, weil er nach 8 Monaten harten Trainings feststellt, dass er immer noch nicht Manuel Neuer ist. Wenn Du wirklich einen bestimmten spirituellen Weg als Teil Deines Lebens begreifen willst, dann ist das eine Entscheidung, die Du oft prüfen und nahezu täglich neu treffen und mit "Leben" füllen musst. Extrem hochgesteckte Ziele sind da eher demotivierend.

Also: Suche Dir jemanden, der Dir hilft, bewege Dich innerhalb eines Systems, das Dir für Dich "richtig" erscheint und dann gehe Deinen Weg.

Kommentar von Tront1888 ,

Ich versuche jeden Tag 20 Minuten zu meditieren (Und ich hab die Frage hier auch schon gestellt), aber irgendwie weiß ich noch immer nicht, wie ich das jetzt richtig mache. Es gibt so viele unterschiedliche Anleitungen und irgendwie würde ich einfach gerne eine Übung haben, die ich jeden Tag machen kann. Aber da es so viele gibt, kenn ich mich einfach nicht mehr aus. Okay, den Atem beobachten. Aber der eine sagt, man soll dabei versuchen an nichts zu denken, der andere man soll denken und die Gedanken einfach ziehen lassen oder beobachten. Eigentlich weiß ich gar nicht, ob das was ich da die 20 Minuten mache irgendwas bringt oder nur eine Art Powernap ist. Und was bringt es den Atem zu beobachten?

Kommentar von Kendall ,

Schau', merkst Du selbst, dass Du hier im Ursprungsbeitrag die falsche Frage stellst? Es geht nicht um "Erleuchtung", was auch immer Du darunter verstehst, sondern darum, überhaupt erstmal die Übungen zu verstehen.

Warum "an nichts denken" vs. "Gedanken beobachten"? 1.) "An nichts denken" ist etwas, das an dem Punkt, an dem Du jetzt bist, sehr wahrscheinlich nicht funktioniert und von Dir als negativ konnotierte Aufforderung verstanden wird, eben DOCH an etwas zu denken. Aus dem Grund ist es 2.) praktikabler, Gedanken jeder Art zuzulassen, sich aber dabei auf den Atem zu konzentrieren, als zentraler Ausgangspunkt. D.h., idealerweise partizipierst Du nicht an Deinen Gedanken, "lenkst" sie nicht in irgendeine Richtung - z.B. stellst Dir, wenn Du an einen Schokomuffin denkst, nicht aktiv vor, wie Du da reinbeißt, sondern bleibst bei Deinem Atem. Dann hast Du eine gute Ausführung einer Meditation.

Warum ist das wichtig? Gedankenkontrolle. Gedankenkontrolle ist die erste wichtige Konzentrationstechnik, um später Visualisierung zu lernen und seeehr viel später auch störungsfrei mit den Chakren zu arbeiten, weil Störungen, je nach Chakra, nicht ungefährlich sein können. Das ENDZIEL Deiner Übungen ist 1.) die totale Kontrolle über Deine eigenen Gedanken und 2.) im Idealzustand das selbstbestimmte Ein- und Ausschalten von Trancezuständen.

Aber in Anbetracht Deiner ersten und insb. Deiner jetzigen Frage, würde ich, und ich meine das wirklich nicht böse, sagen, dass Du kein Buch und keinen Internetrat brauchst, sondern einen guten Lehrer, der Dir eben solche Fragen beantwortet und dafür SORGT, dass Du eine Übung erstmal VERSTEHST. D.h., kapierst, was für einen Sinn sie hat.

Antwort
von Passion17, 15

Also ich bin erwacht aber vielleicht nicht so wie du denkst. Manche wirden mich als Verschwörungstheoretikerin abstempeln, aber ich sage dann das sie Realitätsverweigerer sind.

Dank der Veganen Ernährung bin ich erwacht. Ich weiß jetzt was Chemtrails, HAARP, Glutamat, Asphatan und Gluten ist und was es im menschlichen Körper anrichtet. Was die Politik mit uns vorhat.

Das Ärzte natürlich keine gesunden Menschen haben wollen, da man an gesunde Menschen nicht verdient. Auch weiß ich das die Gesetze ungültig sind, da es nie einen Friedenvertrag gab.

Ihr braucht nur auf euren Personalausweis schauen, dort steht nämlich bei Staatsangehörigkeit : deutsch und nicht Deutschland.

Und warum heißt eigentlich der Personalausweis,so? Na weil wir alle in einer GmbH leben und Personal sind. Unsere Steuern wird für Waffen ausgegeben.

Ich weiß das ihr es mir nicht glaubt, ich konnte es am Anfang auch nicht glauben, gerne könnt ihr euch auf Youtube ein Video anschauen, wo es offen ausgesprochen wird. Einfach Gold-Rot-Schwarz eingeben.

Ich hoffe ich konnte dir helfen und das du es vielleicht etwas verstehst. Dieser Weg muss nämlich jeder selber finden und gehen. :-D

Antwort
von Kronprinz1, 8

Besorg dir das Buch "Nichts muss sich ändern", das bereitet dich vor.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Buddhismus, 17

Meine Frage wäre

Was willst du mit der Erleuchtung?

Wir haben als Menschen schon so viele Ziele - von einfachen, egoistischen, bis hin zu komplexen, sozialen Zielen  - brauchen wir da noch ein Ziel?

Was versprichst du dir davon?

Ist das vielleicht nicht auch einfach eine riesige Ego-Geschichte, um zu etwas besserem, größerem zu werden, als wir jetzt sind?

"Haha, ich nehme die Welt als Erleuchteter wahr und du armer Wurm nicht!"

Warum also Erleuchtung?

Kommentar von Tront1888 ,

Nein, ich verstehe theoretisch, dass wir Menschen alle miteinander verbunden sind. Wenn ich unfreundlich zu einem Menschen bin, dann gibt er diese Erfahrung an den Nächsten weiter, so wie an mich diese Erfahrung, von jemandem der unfreundlich zu mir war, weitergegeben wurde.

Ich bin auch der "bösen" Nachbarin nicht böse, weil sie mich nicht grüßt, wenn ich sie grüße. Weil ich weiß, dass ich ihr in Wahrheit aus irgendeinem Grund Angst mache. Jeder Mensch sucht nach Glück und manche Menschen glauben halt glücklich zu sein, oder zumindest nicht unglücklich, wenn sie sich grauslich verhalten, weil sie selber einmal grauslich behandelt wurden usw.. Für mich bedeutet Erleuchtung, die Dinge so zu erkennen, wie sie wirklich sind. Ich brauch auf niemanden böse sein, weil kein Mensch objektiv böse ist. Ich müsste da jetzt noch so viel schreiben ... Eigentlich bedeutet für mich Erleuchtung sich vom Ego zu lösen und zu erkennen, wie die Dinge wirklich sind.

Kommentar von Enzylexikon ,

Du hast beschrieben, was für dich die Erleuchtung ist.

Aber was versprichst du dir davon, erleuchtet zu sein?

Was soll es dir bringen?

Kommentar von Tront1888 ,

Ich denke, dass es erlösend ist. Freiheit ...

Kommentar von Enzylexikon ,

Fühlst du dich denn beschränkt? Was beschränkt dich?

Du willst Freiheit. Was hindert dich daran frei zu sein?

Ich will dich mit diesen Fragen nicht rhetorisch in irgendeine Ecke drängen, dafür habe ich nichts übrig.

Aber ich denke es ist wichtig, die eigenen Absichten zu hinterfragen - gerade wenn es um große Ziele im Leben geht. Oftmals steckt da nämlich auch eine ordentliche Portion Egoismus drin.

Kommentar von Tront1888 ,

Ich denke von den gesellschaftlichen Wertvorstellungen. Es hat mich schon sehr frei gemacht, den Fernseher zu entsorgen. Momentan spende ich grad alles, was ich nicht brauche (Möbel, Bücher, Kleidung) sein Leben auf das zu beschränken, was man braucht, ist unglaublich befreiend. Minimalismus ist irgendwie etwas extrem Wohltuendes, dazu gab's vor Kurzem übrigens einen interessanten Artikel in der Presse. http://diepresse.com/home/leben/wohnen/5024854/Weniger-ist-weniger_Japanischer-M...

Kommentar von Enzylexikon ,

Es ist sicher nicht falsch, wenn man sich von Dingen trennt, die man nicht mehr länger benötigt und vielleicht lediglich aus Statusgründen noch im Besitz hatte. Ich habe das genau so gemacht.

Natürlich begünstigt ein ruhiges Umfeld auch eine ruhige geistige Verfassung. Aber auch in diesem Fall sollte man nicht stecken bleiben.

Wir wollen immer ungemein viel optimieren und verbessern in unserem Leben. Selbst wenn es nicht um materielle Dinge geht, versucht man häufig immer noch das Optimum herauszuholen.

Maximale Entspannung, maximale Stressfreiheit, maximale Egolosigkeit, maximale Erleuchtung.

Genau darin liegt aber eben aus meiner Sicht einer der großen Stolpersteine.

Meditation und Erleuchtung haben nichts damit zu tun, die maximal authentische Erfahrung zu machen, denn schon diese Vorstellung, etwas machen, erreichen, erzielen zu wollen, ist dem entgegengesetzt.

Der erste Schritt zur Erleuchtung ist es meiner Meinung nach, die Erwartungshaltung im Bezug auf die Erleuchtung fallen zu lassen.

Das ist nämlich so, als ob man als Esel einen Wagen voller Mohrrüben zieht und dabei ständig der Morrübe hinterherläuft, die einem vor den Kopf gebunden wurde.

So lange wir der Mohrrübe hinterherlaufen, werden wir sie nie erreichen. Aber wenn wir inne halten, dieses Zielstreben aufgeben, dann erst bemerken wir, dass wir die ganze Zeit über schon all das hatten, wonach wir gesucht haben.

Es gibt keine Erleuchtung zu erlangen, denn man hat sie bereits.

Lediglich unser Egoismus unser Drang nach Zielen, die Erwartungshaltung und das Leistungsdenken halten uns davon ab, das zu erkennen.

Wir denken "ich bin zu egoistisch um erleuchtet zu werden" - und genau mit dieser negativen Beurteilung blockieren wir uns selbst.

Uns halten keine negativen Energien, oder schlechtes Karma von der Erleuchtung ab - wir leben lediglich in Entfremdung zu uns selbst.

Die Erleuchtung ist kein kosmisches Ereignis mit höheren Mächten sondern bedeutet einfach, uns selbst wirklich zu begegnen.

Meditation bringt einen nirgendwohin - auch nicht zur Erleuchtung - sondern führt lediglich dazu, dass wir diese einseitige Identifikation lösen.

Wenn man Meditation praktiziert, dann praktiziert man Erleuchtung. Da gibt es keine wirkliche Trennung, sondern nur die von uns selbst aufgebaute Diskrepanz.

Antwort
von oxygenium, 31

was ist denn für dich Erleuchtung?

Kommentar von Kendall ,

Die Frage lässt sich in den meisten Fällen nur im Kontext eines konkreten Systems (oftmals nahezu = Religion) beantworten. Ganz allgemein gesagt, würde ich die Definition erheben, dass Erleuchtung die Erreichung aller erlehrbaren "Fähigkeiten" und/oder "Stufen" innerhalb eines bestimmten Systems ist.

Im christlichen Sinne wäre die Erleuchtung die fühlbare, gleichberechtigte Einheit mit Gott, die innerhalb der christlichen Mythologie ja auch profan als "Liebe" bezeichnet wird.

Aber für die allgemeine Praktikabilität gehe ich mit der oben genannten Definition, die je nach System zu völlig unterschiedlichen Schlüssen führen kann (bsplw. gibt es Kreise, die am Ende ihrer Entwicklung keine Einheit mit Gott, sondern die Gottwerdung selbst sehen), aber immer das Erreichen aller spirituellen Fähigkeiten beinhalten.

Kommentar von oxygenium ,

du solltest einfach noch mal von vorne anfangen!

Kommentar von Tront1888 ,

Die Dinge so sehen, wie sie wirklich sind, nicht mehr verhüllt, durch die Illusion eines Egos.

Kommentar von Tront1888 ,

Eigentlich würde das bedeuten zu erkennen, wie unsere Welt objektiv aussieht. Was ja eigentlich nicht möglich ist, da ein Subjekt ja immer nur eine subjektive Vorstellung der Welt haben kann.

Antwort
von Jensinho333, 40

Meditation ist wichtig, das lässt du dir aber am Besten von jmd. Fachkundigen erklären.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community