vorheriger Text selber beanstandet w. Schreibfehler. Unsere KiGa-Leitung ist fanatisch überzeugt, dass die Vorschule (täglich 8.15 Uhr, wer zu spät kommt, darf nicht mehr mitmachen, es wird Strichliste für die Anwesenheit geführt; die Kinder bekommen, wenn sie 10x teilgenommen haben, eine Belohnung oder eben auch nicht), das Beste für unser Kind sei. Wir halten den Umfang, die Häufigkeit und die Uhrzeit für übertrieben und befürchten, dass man den Kindern die Lust auf die Schule damit eher austreibt. An den Gegebenheiten will man auch nichts ändern. Wir Eltern haben uns entschlossen, unser Kind nur an Phonologie und nicht am Mathematikprogramm teilnehmen zu lassen. Seitdem versucht die Leitung mit Hinterlist uns von "ihrer" Vorschule zu überzeugen und erzählt dem Elternbeirat (nicht uns!), dass ihr unser Kind so leid täte, weil es auch schön öfter geweint hätte, weil wir Eltern es nicht an dem Matheprogramm teilnehmen lassen würden. Auch wäre sie 20x an die Tür des Vorschulzimmers gekommen und hätte nicht verstehen können, dass sie nicht mitmachen dürfe. Beides ist gelogen! Wir haben ein robustes und gesundes Kind, dem wir unsere Entscheidung (nur Phonologie) kindgerecht vermittelt haben. Die behutsame Befragung unseres KIndes ergab eindeutige, zweifellose Antworten. Nun haben wir kein Vertrauen mehr in die Leitung und wollen den KiGa wechseln. Was sagen wir unserem Kind?

bitte das kind nicht mit so vielen informationen überfordern. sag einfach, dass du einen viel schöneren kiga gefunden hast. das reicht.
Sag doch einfach.... Also wir wollen mal was neues ausprobieren, und dieKiGa-leiter sagen das es das richtige für dich ist, wenn wir eine ganz große, viel schönere KiGa aufsuchen.. Da findest du gaaanz viele Freunde, und kannst ganz lange spielen...
Lg Mousegirl
hat das kind denn sehr feste freundschaften dort oder eher lose? und was sagt es zu den andeutungen auf einen wechsel zu einem anderen kindergarten, wo es ganz viele neue freunde finden kann und spielen kann, wonach es ihm ist? das problem ist, dass ihr euch jetzt schon im streit mit der leitung befindet und das kind steht als prellbock dazwischen, sehr blöd. wenn das kind gesund, offen und nicht zu schüchtern ist, dürfte es dem ganzen doch zustimmen und unbefangen gegenüberstehen, oder? ich persönlich halte einen wechsel für unproblematisch, kinder finden sehr schnell wieder freunde und vergessen beneidenswert schnell.

Wenn das Kind trotz aller Restriktionen gerne in den Kindergarten geht, sähe ich keine Veranlassung, den KiGa zu wechseln, und damit eure - Leitung und Eltern - Differenzen bzgl. des pädagogischen Ansatzes auf dem Rücken des Kindes auszutragen.
Wenn des Kind nicht gerne in den KiGa geht, werdet ihr wenig Mühe haben, dem Kind einen Wechsel schmackhaft zu machen.
Abgesehen davon haben verschulte Phonologie und Mathematik in einem Kindergarten nichts zu suchen, aber das ist ein anderes Thema.
VirtualSelf am 7. November 2009 12:01 Zwischenfrage:
KiGa anstatt Vorschule, oder KiGa vor der Vorschule?
Im ersten Fall ist es m.E. duraus sinnvoll, wenn die Kinder behutsam an gemeinsames Lernen und gewisse Spielregeln gewöhnt werden.
In diesem Zusammenhang spräche nichts gegen einen Mathematikkurs, wenn das Kind dazu Lust hat, wobei es entscheidend darauf ankommen muss, dass nicht die Stoffbewältigung im Vordergrund steht und sanktioniert wird, sondern eben das Einhalten der Regeln. Aber das alles mit Bedacht.
Dass jemand, der zu spät kommt, nicht mitmachen darf, ist IMO ein No-go, dass jemand, der immer pünktlich ist, eine Belohnung erhält, durchaus zielführend.
Hier wird nicht auf meine Frage geantwortet! Bitte keine Antworten an der Frage vorbei einbringen.
Wer von Euch hat denn eigendlich ein Problem, Euer Kind oder Ihr. Wenn es sich jetzt an Konsequenz gewöhnt, hat es bestimmt keine Probleme in der Schule. Oder gehen die Kinder bei Euch nur in die Schule wenn sie wollen. Es heißt Vorschule, d.h.man gewöhnt sich schon an einige Dinge, wie sie in der Schule ablaufen werden.
Fangen wir doch an, die Kinder prenatal mindestens bilingual mit allen Lehrplänen zu beschallen. Bitte! Wir haben noch fast ein Jahr bis zur Schule! Im Übrigen schlagen die KiGärten in der Umgebung und im weiteren Umfeld die Hände über den Kopf zusammen, wenn sie hören, was unsere Leitung treibt. Das Schulsystem wird immer härter, auch weil die meisten Eltern und nun auch schon manche Erzieherinnen an der Schul-Schraube mitdrehen, so wird es nur schlimmer, niemals besser. Arme Kinder, deren Eltern und Erzieherinnen den Druck auch noch immer weitergeben.
Es wäre gut, wenn Ihr Euch das was hier geshrieben wurde vielleicht in 15 Jahren nochmal durchlest.
Ich arbeite als Erzeiherin mit Vorschulis und was ich da erlebe hat nichts mit Druck zu tun! Die Kinder saugen alles auf was wir mit ihnen umsetzen!
1.Freuen sich auf die neue Zahl aus dem zahlenland indem sie jeden Tag fragen wann endlich die nächste Zahlenpuppekommt!
2.Die Kinder sind traurig wenn sie in den Schulferien Montags von uns keine Hausaufgaben verteilt bekommen! Obwohl die Kinder bis FR Zeit haben die Hausaufgabe zurückzubringen sind sie alle spätestens amMittwoch zurück!
3.Wir basteln einen Wochenplan und gewöhnen sie so daran dass es an bestimmten Wochentagen verschiedene Themen
4.Sport beeinhaltet ein Misch aus Koordination, Gemeinschaftsspiele, Wettkämpfe, Freispiel, Gerätetraining/Bewegungslandschaften und zumAbschluss eine Traumreise! Jedes Kind darf Wünsche loswerden
5.Täglich raus auf die Wiese!
6.Täglich viel Freispiel!
7.Üben mit Messer und Gabel zu essen!
8.Verschiedene Themen als Projekte: Verkehrserziehung, Ernährung, Umweltschutz, Feuerschutzerziehung, Sprechzeichnen, Zahlenland,e usw
9.Täglich Morgenkreis mit Liedern, Geschichten, Sprechkugel (Die kleine Kugel wird herumgereicht und jedes Kind darf die Kugel mal halten und hat das alleinige Wort!)
10.Einmal wöchentlich kommt uns die Grundschullehrerin besuchen und die letzten Monate eines Vorschuljahres gehen wir einmal wöchentlich für 45Minuten in die Schule
11.Einmal Wöchentlich machen wir Frühstückstag! Ein paar Kinder gehen mit einer Erz.einkaufen und bereiten das Essen zu!
Wichtig zu wissen ist kein Kind MUSS etwas mitmachen was es noch nicht kennt und dabei unsicher ist, sich unwohl fühlt bzw ängstlich ist! Das Kind darf sich an die Seite setzen und erst einmal zuschauen!
Wenn sich das nach Druck anhört dann ist Vorschule tatsächlich nichts für eure Kinder! Schule dann aber erst recht nicht!
Es freut mich, dass die Vorschule bei Nordfriesin so kindgerecht angelegt ist. Bei uns ist es eben nicht so! Das Problem in seiner Kompaktheit in diesem Forum zu schildern, würde den Rahmen sprengen. Nur wenige Antworter haben hier auf meine Frage geantwortet. Stattdessen lassen sich viele zu falschen Interpretationen hinreissen, die darüber hinaus auch nichts mit meiner Frage zu tun haben. Es bringt nichts! Ich ziehe meine Frage zurück.
Es ist wirklich schade wenn in eurer Einrichtung tatsächlich alles mit Druck auf die Kinder abläuft! Erschreckend dass es Kollegen/innen gibt die mit Kindern arbeiten und keine Ahnung von altersentsprechender Methodik haben! Auch wenn Du mir wahrscheinlich nicht mehr antwortest habe ich doch einige Fragen:
Hast Du Dich schon mit der Leitung an einen Tisch gesetzt und Deine Bedenken direkt geäussert? Was sagt sie dazu?
Wie gehts es Deiner Tochter dabei?
Wie reagiert der Beirat und die anderen Eltern?? Sind die Deiner Meinung?
Ich denke Vorschularbeit sollte in jeder Einrichtung großen Stellenwert haben aber eben altersentsprechend!!!