Frage von Protoxin, 313

Wie erklären sich Christen die Rassen?

Ich bin Atheist beschäftige mich aber aus philosophischen Gründen mit Religion. Allerdings ist mir nicht klar wie sich Christen die verschiedenen Rassen erklären wenn Sie Evolution verneinen und an Adam und Eva glauben.

Und ebenfalls ist mir nicht klar wie Christen sich erklären das die ganze Welt besiedelt ist, also jeder Kontinent bewohnt obwohl ja der Garten Eden auch Geographisch wo gewesen sein muss.

Und wie haben Adam und Eva die Welt besiedelt? Inzucht?

Ich will die Religion nicht blöd dastehen lassen, ich hätte wirklich gern antworten darauf wie man sich diese Paradoxen als Christ erklärt. Danke.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von realsausi2, 112

Du musst einen Punkt bedenken:

Wer an einen imaginären Freund glaubt, für den es keinerlei Belege gibt, hat das Prinzip von Erkenntnisgewinnung und Logik längst über Bord geworfen.

Religiöses Bekenntnis ist nicht mehr an die uns gewohnten und bewährten Prinzipien, wie wir die Welt erklären, gebunden. Da kann man sich am Ende alles so zusammen fabulieren, wie es einem genehm ist.

Mit Realität muss das nichts zu tun haben.

Du machst also im Grunde hier den Fehler, in einem unlogischen System nach logischen Strukturen zu Fragen. Das geht immer in die Hose.

Das Maß an Realtiätsverweigerung, dass erforderlich ist, dass man an einen Gott glaubt, beinhaltet eben auch, sich den Rest dazu zu erfinden.

Ich will die Religion nicht blöd dastehen lassen

Ach, dass schaffen die schon ganz allein. Siehe manche Antwort hier.

Kommentar von Protoxin ,

Danke ich merk das auch gerade.
Dachte hier eine sinnvolle Antwort zu bekommen um solche Denkweisen besser nachvollziehen zu können, aber naja siehe antworten ....

Kommentar von nowka20 ,

@sausi!

schöne antwort

gratulation!

Kommentar von Christian3684 ,

Hallo Realsausi2!

Ich nehme an, dass Du mit dem "imagniären Freund" Gott gemeint hast, für den es nach Deiner Auffassung keinerlei Belege geben würde.

Dem würde ich mit Aussagen von Charles Darwin widersprechen, für den es sehr wohl "kausale Gründe" gegeben hat Gott als die "erste Ursache" anzuerkennen, ohne die kein Universum und kein Leben entstehen hätte können. Und diese Anerkennung widerspricht in keinerleiweise der Logik. Genau das Gegenteil ist der Fall, dass es gerade die logische Schlussfolgerung gewesen ist, die ihn dazu geführt hat anzuerkennen, dass es ohne dieser "äußeren Ursache" kein Energie/Materie/Raum, Gesetzmäßigkeiten, Eigenschaften usw. und das Leben geben würde.

"Eine Welt, die so "wunderbar geordnet" ist, könne als Ganzes nicht das Ergebnis puren Zufalls sein. Ich kann das Universum nicht als Resultat blinden Zufalls ansehen.." (F. Darwin&Seward 1903, I, 321)

"Denke ich darüber nach (nach logischer Überlegung), dann fühle ich mich "gezwungen" (aufgrund der Logik), mich nach einer ersten Ursache umzusehen, die in Besitz eines dem des Menschen in gewissenm Grad analogen Intellekt ist, und ich verdiene Theist geannt zu werden...." (F. Darwin 1887, I, 282f)

Es ist also genau umgekehrt, dass sich Atheisten der Realität verweigern, wenn sie gegen jede Logik behaupten, dass das Universum und das Leben ohne einer "äußeren Ursache" entstanden wäre. Schon das geflügelte Wort - von Nichts kommt Nichts" widerspricht deshalb der "reinen Behauptung", dass es dafür keiner äußeren Ursache bedürfe.

Und das ist die Realitätsverweigerung, die von den Atheisten betrieben wird.

Kommentar von realsausi2 ,

dass Du mit dem "imagniären Freund" Gott gemeint hast,

Nicht speziell. Das gilt für Götter, Zahnfeen, Einhörner, blaue Kaninchen und so weiter gleichermaßen.

ohne dieser "äußeren Ursache"

Bei allen unbestreitbaren Verdiensten Darwins ist doch seine Einschätzung nicht das Ende von Erkenntnis. Wir wissen heute viele Dinge, die er nicht wusste. Von daher sind solche zitierten Aussagen ohne Relevanz.

Und selbst wenn man eine äußere Ursache unterstellt, ist es nicht zulässig, hier das Wirken eines Gottes zu unterstellen. Es sei denn, man hat dafür belastbare Belege. Ansonsten könnte es ja auch die  Zahnfee gewesen sein, die diesen äußeren Anstoß gegeben hat.

"Eine Welt, die so "wunderbar geordnet" ist, könne als Ganzes nichtdas Ergebnis puren Zufalls sein. Ich kann das Universum nicht als Resultat blinden Zufalls ansehen.."

Das Zitat belegt doch hervorragend, dass Darwin hier keinen Schöpfergott unterstellt. Denn nur im Schöpfungsmythos hat Zufall eine besonders heraus ragende Rolle. In der wissenschaftlichen Erklärung spielt er keine große Rolle.

Du hast Dich offensichtlich weder tiefer mit dem Schöpfungsmythos noch mit den wissenschaftlichen Erklärungen für die Entstehung befasst.

von Nichts kommtNichts"

Richtig. Und genau darum behauptet die Wissenschaft das auch nicht. Dies ist aber Teil des Schöpfungsmythos. Kannst Du mir sonst eine Bibelstelle nennen, aus der hervor geht, woraus Dein Gott das Universum geschaffen hat?

Lass stecken. Ich kenne die Bibel gut genug zu wissen, dass das nicht der Fall ist.

Gott schafft alles per Zufall aus dem absoluten Nichts. Wo die Wissenschaft Kausalitäten, Gesetze, Regeln und in einandergreifende Abläufe beschreibt, haut ein gelangweilter Gott zu einem zufälligen Zeitpunkt in der Ewigkeit ein Universum aus dem Nichts heraus, welches zufällig genau so ist, wie wir es heute vorfinden.

Er besiedelt einen von hunderten Milliarden Planeten  mit Leben, dass er aus dem Nichts erschafft und das zufällig so gestaltet ist, wie wir es heute vorfinden.

Mein Lieber, Deine Argumentation sägt Dir das schwächliche Zweiglein ab, auf dem Du sitzt. Du  ziehst Dir selbst den Teppich unter den Füßen weg.

Realitätsverweigerung ist es, die Unmengen an Fakten nicht zur Kenntnis zu nehmen, die es uns ermöglichen, ein nicht lückenloses, aber sehr gutes Abbild der Realität zu beschreiben.

Das wir über den Urknall und die Abiogenese  im allerersten Moment noch nicht genau wissen, wie es funktioniert hat, relativiert keineswegs die Erkenntnisse, die wir über die darauf folgenden Prozesse haben.

Darwin hat wichtige Grundlagen gelegt, ist aber heute nicht mehr die Spitze der Erkenntnis. Wir sind längst viel weiter.

Antwort
von SlowPhil, 20

Was hier bislang nur Wenige - dankenswerterweise - hier getan haben ist, den Rassenbegriff in Bezug auf Menschen überhaupt in Frage zu stellen. Es gibt zwei Gründe, dies zu tun, einen eher begrifflichen und einen simplen faktischen:

1. Der Begriff der Rasse wird, mit Ausnahme des Menschen, praktisch nur noch in Bezug auf Haus- und Nutztiere verwendet. Sie werden durch Züchtung durch eine fremde Art generiert, den Menschen nämlich. Bei Wildtieren suchen sich die Individuen ihre Geschlechtspartner selbst, und die Varianten, die durch natürliche und sexuelle Selektion entstehen, werden eigentlich nicht "Rassen" genannt. Nur beim Menschen werden die Varianten üblicherweise als "Rassen" bezeichnet, obwohl sie nicht von einer fremden Spezies zu deren Nutz und Frommen oder auch zum Zeitvertreib gezüchtet werden. Daher ist das Wort eigentlich unlogisch.

2. Selbst wenn man zugesteht, dass es gerechtfertigt sei, eine Einteilung  unterhalb von Unterarten als "Rassen" zu bezeichnen, so sollten sich doch unterschiedliche "Rassen" nicht nur äußerlich, sondern vor allem genetisch einigermaßen deutlich unterscheiden. Außerdem sollten Individuen derselben "Rasse" einander nicht nur äußerlich, sondern auch genetisch ähnlicher sein als wenn sie unterschiedlichen "Rassen" zugeordnet werden.
Soweit ich gelesen habe, ist beim Menschen beides nicht der Fall. In einer Horde von 15 Schimpansen oder Bonobos gebe es mehr genetische Variation als unter den 7 Milliarden Menschen der Erde. Außerdem gebe es in Afrika Populationen, die derselben "Rasse" zugeordnet werden oder jedenfalls wurden, weil sie einander ähneln, untereinander aber weniger verwandt sind als einer von ihnen mit irgendeinem anderen Menschen auf der Erde.

Antwort
von SlowPhil, 25

Bevor ich im Rahmen einer neuen Antwort auf Inhaltliches wie den Begriff der Rasse selbst zurückkomme, will ich zunächst einmal diese Frage präzisiert wissen.
Sie ist nämlich falsch gestellt. Besser müsste sie lauten: "Wie erklären sich Kreationisten (respektive christliche Fundamentalisten) die Entstehung der Rassen?"
Längst nicht jeder Christ - auch unter denen, die wesentlich 'gläubiger' sind als ich - ist vom buchstäblichen Zutreffen der Schöpfungsgeschichte überzeugt.
Ein aufgeklärter Mensch, ganz gleich ob religiös oder nicht, hält den Kreationismus schlicht für Unsinn.
Ein aufgeklärter Mensch, der zudem auch noch religiös ist, hält Kreationismus für Unsinn und für schlechte Theologie, behauptet doch der Kreationismus einen Widerspruch zwischen der Aussage, dass Gott unser Universum und damit das Leben und uns geschaffen habe, und der Evolutionstheorie.
Gleichzeitig würde aber wohl auch ein Kreationist nicht bestreiten, dass er selbst auf völlig natürliche Weise ins Leben getreten ist; gleichzeitig wird er als Christ jedes Individuum als Geschöpf Gottes betrachten und nicht etwa nur die Gattung. Hier sollte selbst der eingefleischteste Fundamentalist keinen Widerspruch sehen.
Nicht einmal die Vorstellung einer realen 6-Tage-Turbo-Schöpfung vor 5776 Jahren widerspricht zwingend den heutigen Erkenntnissen, dass das Universum 13,8 Milliarden Jahre alt ist und die Arten durch Evolution auseinander hervorgehen.
Seit wann ist ein Schriftsteller an die Chronologie des von ihm selbst in seinen Romanen entwickelten Universums gebunden? Und wenn der das schon nicht ist, sollte es ein göttlicher Schöpfer eines Universums wie des Unseren erst recht nicht sein.
Apropos Schriftsteller: Terry Pratchett beschreibt in einem seiner Scheibenweltromane einen Stein, der durch die Aktion eines Magiers nur wenige Sekunden brauchte, um seit Millionen von Jahren dort gelegen zu haben.
Der langen Rede kurzer Sinn: Die Frage sollte sich auf Fundamentalisten beziehen.
--
Einige Fundamentalisten haben übrigens eine verblüffend einfache und zugleich durch und durch rassistische Erklärung für die Entstehung verschiedener Menschen'rassen': Sie erklären sie mit einem Fluch Gottes, der einige Menschen zu Menschen einer anderen - von den Fundamentalisten selbst als unterlegen betrachtete - 'Rasse' gemacht hat.

Kommentar von Protoxin ,

Ich tue mir schwer Christen in verschiedene Kategorien einzureihen. Mir ist der Unterschied zwischen Kreationisten und einem moderaten Christen schon klar aber es kann da für mich trotzdem keinen Unterschied geben. Christ zu sein definiert sich aus dem Glauben an die Bibel. Punkt. Natürlich kann man jetzt hergehen und sagen: "Alles Metaphern" Aber Wohnraum leitet man dann seinen unumstößlichen Glaubensgrundsatz wenn alle Dinge in einem Glauben die zb nicht mit meiner Wertvorstellung übereinstimmen als Metapher abgetan werden können und ich mir dann hineininterpretiere was mir gefällt. Ich könnte ja überspitzt sagen Jesus war eine Metapher für den Funken Gottes in uns allen und hat physisch nie existiert, somit würde der Stützpfeiler der gesamten Religion fallen ich wäre aber theoretisch gesehen immer noch "Christ". Ich hoffe du verstehst was ich meine und warum ich persönlich schwer einen Unterschied zwischen den hunderten Christlichen Glaubensrichtungen erkennen kann/möchte wie auch immer.

Kommentar von SlowPhil ,

Ich tue mir schwer Christen in verschiedene Kategorien einzureihen.

Es wäre jedoch angebracht, weil die Unterschiede in der Geisteshaltung zu diversen Themen zwischen verschiedenen Christen größer sind als die Gemeinsamkeiten.

Mir ist der Unterschied zwischen Kreationisten und einem moderaten Christen schon klar

Das hat nicht nur etwas mit moderat oder nicht moderat zu tun, sondern vor allem mit Philosophie versus Ideologie.

...aber es kann da für mich trotzdem keinen Unterschied geben.

Man kann natürlich jeden Unterschied für nichtig erklären, aber dann kann man auch zum Beispiel behaupten, es gebe zwischen unterschiedlichen Menschen überhaupt keine substantiellen Unterschiede. Geistige Haltungen, die man nicht teilt, gleichzusetzen ist aber auch eine Form von Fundamentalismus. Davor warne ich.

Antwort
von alexander329, 68

Natürlich geht die Deutung der Bibel immer weiter - eine neue Wahrheit baut naturgemäß immer auf einer früheren auf.Das heißt doch gerade nicht, daß man die Wahrheit oder Deutung der Bibel nach eigenen Vorstellungen biegen kann, sondern sie in einem Konsens der bestehenden bringen muß.

Adam steht , schon nach dem Wortstamm , als Der Mensch allgemein und Eva ,steht schon mit in der Bibel, als (geistiges) Leben .

Also Gott gibt den Menschen geistiges Leben - ob es danach oder dadurch Evolution gab, sagt die Bibel nicht aus.

Auch der Garten Eden ist eine Metapher. Er bedeutet nach dem Wortstamm "Wonne" - also das Glück Gott zu sehen und erkennen, ihn zu hören und sich zu unterhalten, die Liebe Gottes und seine Geschenke-die Schöpfung- zu spüren.

Umso mehr wir also die Sünde ablehnen, um so deutlicher können wir Gott erkennen und "wissen" das es ihn gibt.

Kommentar von Protoxin ,

Das ergibt bisher am meisten Sinn.
Trotzdem verstehe ich Christen nicht die anstatt anderen Menschen zu helfen zb nicht in "Sünde" zu leben, andere Menschen verurteilen und gering schätzen. Also entweder habe ich den Zweck einer Religion nicht verstanden oder die...

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Prodoxin

  • Ich frage mich schon, wie du dazu kommst hier zu behaupten Christen würden anderen Leuten nicht helfen ...und das so ganz Pauschal ? 
  • Hast du mal darüber nachgedacht wer überhaupt angefangen hat Schulen zu bauen und Hospitäler zu Gründen ? 
  • Hast  du mal darüber nachgedacht, dass Christen nicht über ihre Guten Taten sprechen sollen ? Eine Hand nicht wissen soll was die andere tut !
  • Das muss ein Bill Gates der überall Kinder zu Tode impft und dadurch zum Gutmensch emporsteigt natürlich nicht .
  • Warum sollte das anderen Gutes tun ein Widerspruch dazu sein versuchen nicht in der Sünde zu leben ? 
  • Du bist Atheist ? hast aber sehr gut die esoterischen Dogmas verinnerlicht, wie etwa die krude Meinung wer Dinge unterscheiden würde der würde automatisch damit andere Verurteilen ..
Kommentar von Protoxin ,

Ich sage nicht pauschal das kein Christ hilft, aber wenn ich sehe das der Vatikan als oberste Instanz des Christentums auf MILLIARDEN sitzt während jeden Tag über 20.000 Kinder verhungern frage ich mich schon inwieweit diese Religion sich selbst ernst nimmt.
Ist nicht das höchste Gebot die Nächstenliebe? Das sogenannte elfte Gebot? Aber kann man ruhig mal ignorieren, sollen die Kinder ruhig verhungern, Hauptsache der Papst als "Stellvertreter Gottes" sitzt in einem goldenen Stuhl.

Und hast du dich noch nie gefragt wozu es Blitzableiter im Vatikan gibt? Und warum dein Papst hinter zentimeterdickem Kugelsicherem Panzerglas sitzt?

Wenn der allmächtige GOTT auf seiner Seite wäre würde all das hinfällig sein oder würde dein heiliger Gott seinen eigenen Vatikan mit einem Blitz abfackeln? Würde er zulassen das man seinen Stellvertreter auf offener Straße erschießt?

Kommentar von alexander329 ,

Protoxin: ich habe dir zwar noch nicht geantwortet, aber du sprichst mich an.

Die Aufgabe der Kirche besteht darin, das Evangelium zu verkünden und die Anzuprangern,die die Natur und die Menschen ausbeuten und die Armut erzeugen-aber natürlich auch in Aufgaben der Nächstenliebe. 

Bedenke aber,der Vatikan ist für die katholische Weltkirche zuständig, und darf nicht nur auf die Milderung der Armut schauen, sondern auch auf die Erhaltung von Krankenhäusern, Altenheimen, Behinderteneinrichtungen, Armenküchen, Kirchen und Seelsorge und natürlich der Vergütung der Mitarbeiter. 

Natürlich gibt es auch Sünder in der Kirche -auch Verräter an jesu Lehre-auch in den Führungsschichten-aber der Papst zählt nicht dazu. Er gibt auch Zeichen hinsichtlich der Einschränkung des Wohlstandes. Er wohnt nicht im päpstlichen Palast und fährt nur ein kleines Auto - keins aus Deutschland. :-)

Kommentar von seguiendo ,

Und nur so nebenbei: Ja, natürlich wäre es denkbar, dass Gott zulässt, dass jemand den Papst erschießt. Warum sollte Gott, auch wenn er auf der Seite des Papstes ist, dem Papst mehr Schutz gewähren als den anderen Menschen, die er genau so liebt. Warum sollte Gott zulassen, dass unschuldige Kinder sterben und dann aber auf den Papst aufpassen? Warum auch immer -Gott lässt das Leid zu, auch für den Papst

Antwort
von Karl37, 133

Die Christen erklären keine Rasse in Bezug zum Menschen. Dieser Begriff entstand erst im 18. Jh. in der französischen Vorrevolutionszeit, als man von der Adelsrasse und gemeinen Rasse sprach.

Das Christentum war da schon längstens etabliert und benötigte keine Unterscheidung der Menschen, hier spricht man von Kleriker und gemeines Volk.

Die Unterscheidung einer Spezies in Rassen als eine Unterart der Gruppe kommt aus den Züchtungsergebnissen bei den Haustieren. Bei den Tierzüchter werden bewusst Genänderungen zu einem einheitlichen Genpool gemacht und man spricht dann von reinrassig. Die Grenzen einer Rasse sind aber willkürlich und entsprechen keiner biologischen Systematik. Daher kann man die Gedanken eines Tierzüchters nicht auf den Menschen übertragen.

Der Garten Eden ist ein imaginärer Begriff und kann daher nicht geographisch festgemacht werden. Auch Adam und Eva stehen als Synonyme für die ersten Menschen und  sind daher keine Einzelpersonen.

Ich weiß, abstrakte Begriffe können sich Atheisten schlecht vorstellen. Das ist auch ein Grund dafür, dass Jesus oft mit Gleichnissen gearbeitet hat, die als pädagogisches Element dem Vorstellungsvermögen des einfachen Menschen entsprach.

Kommentar von Protoxin ,

Jesus hat etwas ganz anderes getan als mit einfachen vergleichen uns vermeintlich dummen Atheisten die Welt zu erklären:
Er wollte die Menschen von der vermeintlichen Schuld der Erbsünde erlösen und lies sich dafür kreuzigen, aber die Menschen haben sich anstatt sich erlösen zu lassen die neue Schuld seines Todes auf die Schulter geladen.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Wenn Jesus Christus uns von der Erbschuld am Kreuze erlösen wollte ,wie du meinst ,dann war sie definitiv keine "vermeintliche  Erbsünde ..."

Kommentar von realsausi2 ,

Ich weiß, abstrakte Begriffe können sich Atheisten schlecht vorstellen.

Es gibt keine Eigenschaft einer Person, ob nun positiv oder negativ, die sich aus Atheismus ableiten ließe.

Deine Einlassung ist von Sinngehalt wie: "Nichtraucher können keinen Käsekuchen backen."

Kommentar von earnest ,

Ach Karl, ich weiß, dass sich manche Menschen nur schwer vorstellen können, dass Atheisten durchaus in der Lage sind, abstrakt zu denken. 

;-)

Kommentar von Karl37 ,

Mit meiner Bemerkung habe ich in erster Linie den FS im Sinn gehabt. Mit Transzendenz tun sich bekannter maßen Atheisten schwer.

Kommentar von Protoxin ,

Doch, die Erbsünde ist ein Konstrukt in den Köpfen der Menschen ohne objektiven Wert.
Die Menschen damals glaubten an das alte Testament und somit an die Erbsünde, haben sich also eine psychische Schuld aufgeladen die Sie nie hätten begleichen können und diese Schuld hat viel leid bei den Menschen verursacht.

Jesus hat oft versucht die Menschen vom falschen Weg des alten Testaments abzubringen (wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein, obwohl Steinigung im alten Testament ausdrücklich erwünscht ist z.b. )
Allerdings wollten sich die Menschen nicht davon abwenden weil Sie dachten unter der vermeintlichen Erbsünde zu leiden und durch strikte Einhaltung des alten Testaments Buße zu tun und Absolution zu erlangen.

Jesus hat dann etwas sehr schlaues, oder dummes je nach Auslegung getan. Er hat sich hinrichten lassen, als Opfer für alle "Sünden" der Menschheit. Um die Menschen aus ihrem eigenen Wahn der Erbsünde zu erlösen. Also eigentlich sollte dadurch für jeden gläubigen Christen jegliche Schuld beglichen sein, das alte Testament sollte seine Gültigkeit in vollem Umfang verlieren und die Menschheit wäre befreit gewesen von der Geißel der erfundenen Erbsünde.
Aber anstatt dieses Geschenk anzunehmen haben die Menschen einfach einen neuen "Schuldkult"  erfunden und fühlen sich nun schuldig ihren "Gott" getötet zu haben und mischen das ganze sogar noch mit den unheilvollen Metaphern des alten Testaments.

Jesus war für mich kein Gott, sondern ein Wohltäter der versuchte die Menschheit vom geistigen Wahnsinn der Schuld und Totenkult Religionen zu befreien....

Antwort
von Alburnus, 3

Der bibeltreue Christ glaubt nicht an die Makroevolution, hält aber die Mikroevolution für möglich. Der genetische Unterschied zwischen den einzelnen Menschenrassen ist minimal und kann durchaus innerhalb einiger Jahrtausende durch die großen Völkerwanderungen entstanden sein, seit GOTT zu Lebzeiten des Peleg das Land teilte und die Kontinente entstanden (AT). Oder nach der Sprachverwirrung zu Babel (AT).

Es ist richtig, dass das Paradies ein geographischer Ort war, da es an den Euphrat grenzte (AT). Und ja, die Kinder von Adam und Eva vermehrten sich untereinander. Die Inzucht wurde von GOTT erst einige Jahrhunderte später verboten, da dann durch die immer weiter zunehmende und vererbte Sünde das Blut der Menschen so unrein geworden war, dass Inzucht begann genetische Schäden zu verursachen. Davor war dies noch nicht der Fall gewesen. (AT)

Antwort
von lupoklick, 4

Meinst du Christen oder Viehzüchter ???  ******** GRRRR **********

Antwort
von waldfrosch64, 38

Nur ein naiver   Narr meint Christen würden  etwa ,das Buch Genesis und somit Adam und Eva für einen Naturwissenschaftlichen Report der Entstehung der ERde halten .(Hier wird lediglich eine Aussage über die Beziehung von Gott und Mensch gemacht und umgekehrt .Oder darüber ,dass es einen Schöpfer und eine Schöpfung gibt ,die nicht nicht identisch ist mit der Substanz des Schöpfers ,wie etwa im Hinduismus )

Das tun nur Kreationisten und dies sind nur wenige Evangelikale aus Amerika kommende Gruppen .

Die Kirche und ich als Christin, wir befassen und mit Gott und dem Glauben ,Wie die Welt nun  konkret im Detail entstanden ist überlassen  seit jeher  getrost der Naturwissenschaft .

Wir verwahren uns  hier bei dem Thema immer nur gegen eine Sache , dass die Evolutionisten ihr Weltanschauung als Naturwissenschaft zu versuchen zu deklarieren ...Das sind definitiv 2 Paar Schuhe unterschiedlicher Art .

Kommentar von Gambler2000 ,

Ich empfehle dir hierbei eine Antwort von Phillip59.

"heutzutage glauben längst nicht mehr alle religiöse Menschen an Adam und Eva. Doch gibt es gute Gründe es doch zu tun. Zunächst möchte ich den Standpunkt der Bibel noch einmal im Groben darlegen. Sie spricht nicht nur im Genesisbericht von Adam und Eva, sondern auch an mehreren anderen Stellen wird darauf Bezug genommen. So schreibt beispielsweise der Apostel Paulus: "Darum, so wie durch e i n e n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten " (Römer 5:12) Mit diesem "einen Menschen" ist natürlich Adam gemeint. Auch Jesus Christus nahm auf Adam und Eva Bezug und sprach von ihnen als von tatsächlichen und nicht erfundenen Personen.

Bemerkenswert ist von wissenschaftlichen Standpunkt, dass eigentlich das gesamte Menschengeschlecht und damit alle Menschenrassen miteinander verwandt sind. Wie anders wäre es sonst zu begründen, als damit, dass die Menschheitsfamilie auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückgeht. Der anatomische und organische Aufbau eines Menschen, egal welcher Rasse er angehört, ist stets identisch. Das wird auch in folgenden Werken gesagt:

„Die Wissenschaft bestätigt jetzt, was die meisten der großen Religionen schon immer gepredigt haben: Alle Menschen, ganz gleich, zu welcher Rasse sie gehören, stammen . . . von dem gleichen ersten Menschen ab“ (Amram Scheinfeld, Heredity in Humans, S. 238, Philadelphia und New York, 1972).

„Was in der Bibel schon seit Jahrhunderten über Adam und Eva, Vater und Mutter des ganzen Menschengeschlechts, steht, ist das, was die wissenschaftlichen Forschungen ergeben haben: daß alle Völker der Erde eine einzige Familie bilden und einen gemeinsamen Ursprung haben“ (Ruth Benedict und Gene Weltfish, The Races of Mankind [Die Menschenrassen], S. 3, New York, 1978).

Die Ausprägung der einzelnen Rassemerkmale geht auf die Gene eines einzigen Menschenpaares zurück. Man könnte das mit den verschiedenen Hunderassen vergleichen. Man geht davon aus, dass es eine ursprüngliche Art gab, von der ausgehend sich dann im Laufe der Zeit einige Hunderassen entwickelten bzw. durch Züchtung entstanden. Das ist auch im Fall anderer Tiere ähnlich gewesen.

Es gibt also von Seiten der Wissenschaft eigentlich keinen Grund, die biblische Geschichte von Adam und Eva als bloße Allegorie abzutun."

LG.

Antwort
von chrisbyrd, 97

Beispielsweise durch Mikroevolution, also Evolution innerhalb einer Art. Mir sind keine Christen bekannt, die Mikroevolution ablehnen. Mikroevolution ist beobachtbar und beweisbar, z. B. in der Zuchtforschung (Tier- und Pflanzenzucht), beim Industriemelanismus usw.

Kommentar von Protoxin ,

Es gibt per Definition keine "Mikroevolution" sondern nur Evolution.  

Kommentar von chrisbyrd ,

Es gibt Mikroevolution (Evolution innerhalb einer Art, die man auch beobachten kann) aber keine Makroevolution (Evolution, bei der eine Art in eine andere übergeht, was bisher auch noch niemand beobachtet hat).

Antwort
von nowka20, 17

dein ansatz ist denkerisch

religion hat aber mit gefühlen zu tun, weshalb der intellekt das falsche werkzeug ist, um religiöses zu interpretieren (realsausi hat schon recht mit seinem kommentar)

Antwort
von KaeteK, 101

Dazu fällt mir ein Vortrag von Roger Liebi ein:

Kommentar von Protoxin ,

Das ist nicht böse gemeint aber wenn jemand für die Beantwortung einer im religiösen Sinn so simplen Frage 1,5 Stunden braucht weis ich einfach das ich daraus keine für mich befriedigende Antwort ziehen kann. Danke trotzdem.  

Antwort
von Nadelwald75, 43

Hallo Protoxin,

als Christ erkläre ich mir die Enstehung der Rassen im Wesentlichen durch die Evolutionstheorie. Schwierigkeiten haben hier bestenfalls Fundamentalisten und Evangelikale, aber nicht Normalchristen.

1959 hat sich Papst Pius XII. dazu geäußert (Enzyklika Humani Generis), sich mit der Evolutionstheorie zu beschäftgen.

Adam und Eva sind keine historischen Personen, sondern der Text aus Gen 2 ist ein theologischer Text mit entsprechender Aussageabsicht, aber keine geschichtlich-wissenschaftliche Darstellung.

Kommentar von Protoxin ,

Danke aber ich tu mir schwer Christen in ihren dutzend verschiedenen Arten zu unterscheiden.
Was genau unterscheidet den fundamentalen Bibelgläubigen vom moderaten Christen?
Kann man einfach sagen ich glaube an Jesus aber nehme die Bibel in ihrer Grausamkeit nicht an?
Also entweder ist man schwanger oder nicht, aber man kann nicht schwanger sein ohne dicken Bauch und Geburtsschmerz, hoffe du verstehst was ich meine.

lg

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo Protoxin,

Info ist alles, und wenn du dich schwertust, dann google mal unter "Anzahl der christlichen Gemeinschaften" und sieh bei Wikipeia nach. Das sind nicht Dutzende, sondern Hunderte.

Dein Kommentar bewegt sich etwa auf der Grundlage wie die Frage: "Wie stehen die Europäer zur Flüchtlingsfrage?" und dann tut sich jemand schwer, die Europäer zu differenzieren. " (Entweder ist man Europäer oder nicht ...")

Zum Begriff Fundamentalist: Die Bibel ist ein Buch mit Glaubensaussagen. Der Fundamentalist betrachtet dann aber die Bibel als in allen Punketn wörtlich zu nehmende Darstellung.

Beispiel: Du kennst die Fabel vom Fuchs und vom Raben, der ihm den Käse klaut (Aesop). Sie will, wie jede Fabel, eine Lehre darstellen. Der Fundamentalist will aber genau erfahren, wo das passiert ist, dass Raben mit Füchsen sprechen usw.

Kommentar von Protoxin ,

Der Vergleich hinkt insofern ich mir nicht aussuchen kann ob ich Europäer bin aber sehr wohl ob ich Christ bin.

Religion ist ja Religion weil Sie per Definition einen ultimativen Wahrheitsanspruch stellt unabhängig der objektiven Faktenlage.

Wenn es jetzt hunderte verschiedene Auslegungen des Christentums gibt, welche kann man dann als wahr betrachten?

Keine.

Deshalb kann man sich jede, aber auch wirklich jede Religion einfach so hinbiegen wie man Sie braucht und sich auf die vermeintliche Metapherschreibweise der Religiösen Schriften hinausreden (siehe Kreuzzüge oder Jihad!) das macht Religion in meinen Augen so gefährlich.  

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo Protoxin,

mal eine abschließende Wertung. Mir ist, wenn du schon so wenig über Religionen weißt, unklar, weshalb du überhaupt die o.g. Frage gestellt hast. Und zum Schluss läuft das auf pauschale Vorurteile hinaus. Kirche, Bibel und Religion sind etwas ganz anderes, als du dir das vorstellst.

Antwort
von fricktorel, 3

Unser ewige Schöpfer offenbart die Rassen durch die 3 Söhne Noah's, welche diese mit ihren Frauen zeugten (1.Mose 10,1).

Die Söhne Japhets zeugten die "gelbe Rasse" (1.Mose 10,2), Ham die "schwarze" (1.Mose 10,6) und Sem die weiße (1.Mose 10,22).

Am Anfang gab es noch keine "Inzucht", die wurde erst später eingeführt (2.Sam.13,5).

Die Frau Abrahams Sara" war noch seine Halb-Schwester (1.Mose 20,12).

Antwort
von tinimini, 78

Es Wird betont , dass die Paradieserzählung nicht »Naturgeschichte« ist, sondern eine Metapher, ein Bild. 

Wer die Bibel wörtlich nimmt, hat immer Menschen um sich die dich in der Luft verbal zerreißen, wer aber den Sinn in den Texten sucht, kommt ein ganzes Stück weiter, Denn es  sind  Geschichten die Zeigen, was passiert, wenn man Für oder Gegen Gott arbeitet und was sich die Menschen dabei gedacht haben wenn Unglücke passiert sind, 

In der Bibel wird gezeigt, dass der Umgang mit Fremden seit jeher eine Herausforderung war. Zum Beispiel in der Geschichte von Sodom und Gomorra. Sodom und Gomorra waren zwei Städte, die in einem sehr fruchtbaren Landstrich lagen und entsprechend wohlhabend waren. Die Bewohner der Städte schienen aber ihren Wohlstand aggressiv zu verteidigen: Wer als Fremder in die Stadt kam, war schutzlos dem Willen der Einheimischen ausgeliefert. Jede Form der Gewalt gegenüber den Fremden war erlaubt, da es keinen Staat gab, der sie schützte. So konnte man eine fremde Frau vergewaltigen und ermorden, ohne eine Strafe fürchten zu müssen. Diese Brutalität gegenüber Fremden wird in der Geschichte von Sodom und Gomorra scharf kritisiert. Denn selbst als Gott drei Boten schickt, will die Bevölkerung von Sodom und Gomorra sofort über sie herfallen. Sogar die im Orient so wichtige Gastfreundschaft galt nicht mehr. Die Strafe folgt auf den Fuß: Schließlich werden Sodom und Gomorra in einer großen Katastrophe zerstört. Diese Geschichte, will uns deutlich machen, dass es Gott nicht gleichgültig ist, wie mit Fremden umgegangen wird. So wie das Volk Israel in Ägypten unter dem Pharao zu leiden hatte und ausgebeutet wurde, soll es nicht wieder werden. Denen, die im Volk Israel Schutz suchen, soll es anders ergehen. Der Fremde behält seine Rechte als Mensch – auch wenn er arm und hilfsbedürftig ist. Die Bibel erzählt in vielen Geschichten davon, dass wir Fremde nicht als Feinde, sonder als Freunde behandeln sollen. Zur Zeit von Sodom und Gomorra war das nicht selbstverständlich – heute ist es das leider ebenso wenig. Und doch hat sich die Botschaft der Bibel herumgesprochen: Auch der Fremde hat Rechte, die er nicht verlieren kann. Die Bibel begründet das schlichtweg damit, dass jeder Mensch ein Kind Gottes ist. Egal wo er geboren ist, egal wo er lebt oder leben will.

Dazu kann ich noch eine kleine Anekdote erzählen . Der burische Premierminister Daniel François Malan von Südafrika kam irgendwann zu Ben Gurion, als dieser Ministerpräsident von Israel war, und sagte: "Na, Herr Gurion, in der Bibel ist doch bewiesen, dass die Apartheid von der Bibel her in Ordnung geht." Tatsache ist, dass die Prophetin Miriam und Aaron, der Bruder von Moses, über die schwarze Frau des Moses lästern. Ben Gurion erwidert daher: "Einen Moment! Ganz im Gegenteil! Ich sehe hier eine schwere Rüge." In der Bibel wird die Apartheid nicht gerechtfertigt, denn diese Lästerung kommt die beiden teuer zu stehen, die Miriam vor allem. Sie hatte sie verächtlich als "schwarze Frau" bezeichnet und wurde in diesem Augenblick weiß wie Schnee. Natürlich kann man hier jetzt auch sagen, Miriam hätte Lepra oder so etwas bekommen, so wie das heute geschieht. Aber der Mensch in der Antike hat jede Krankheit irgendeinem persönlichen Versagen zugeschrieben. So wie wir heute sagen, dass sich jemand vor lauter Ärger ein Ulkus angefressen hätte. Ben Gurion kannte die Bibel sehr gut und verwendete sie oft. Daher klärte er Malan auf, dass laut Bibel nicht von einer Rechtfertigung der Apartheid die Rede sein kann, sondern dass Miriam wegen dieser Lästerung weiß wie Schnee wird. Dann kommt Moses, der immer der Versöhner oder der Feindesliebhaber ist. Auch beim Pharao und sonst wo bewährt er sich als geduldiger und Feindesliebe beweisender Vermittler. Er kommt und betet für seine Schwester, obwohl es um seine Frau geht.

Kommentar von Viktor1 ,

Zu lang - und völlig daneben.

Kommentar von tinimini ,

Bist du der Vormund des Fragestellers.

Kommentar von Protoxin ,

In deiner Erklärung erkenne ich das Problem vieler Religionen wieder.

Das "nicht wörtlich nehmen können" sondern das "leg es aus wie du willst, es ist eine Metapher"

Dh eigtl kann ich mir die Bibel ja dann genau so hinbiegen wie ich will weil niemand sagen kann ob es so "stimmt"

Kommentar von Viktor1 ,

Erkläre du mal die Notwendigkeit, alles "wörtlich" zu nehmen.

Dh eigtl kann ich mir die Bibel ja dann genau 
so hinbiegen wie ich will

Mach doch. Die Schriften der Bibel enthalten Botschaften (oder auch Regeln) zur Erlangung des (transzendenten) Heil. Wenn du damit nichts am Hut hast, halt dich doch raus.
Diese Botschaften sind für die "Religion" relevant nicht das drumherum. "Bibelgläubige", welche wie du die ganzen Texte als wichtig oder "wahr" betrachten sind hier außen vor.
Die Botschaften der Bibel kann man nicht hin biegen (gut - manche versuchen dies auch und die selbstgefällige Abhandlung von tinimini
gefällt mir auch nicht)
Die Botschaft Jesu kann man selbst nachvollziehen, ohne daß man nachlesen muß, ob das stimmt.

Antwort
von Ichthys1009, 7

Das Christentum hat keine Theorie oder Lehre, WIE die Welt oder die Evolution entstanden ist.

In der Bibel gibt es zwei Schöpfungsgeschichten. Die eine Geschichte
erzählt, dass Gott die Welt geschaffen hat. Die andere Geschichte
erzählt, dass Gott die Menschen geschaffen hat.

Wie genau Gott das nun angestellt hat, will die Bibel mit diesen Geschichten gar nicht sagen.

Der christliche Glaube steht nicht im Widerspruch zu den naturwissenschaftlichen Lehren.

Glaube und Vernunft sind keine Gegensätze. Alles, was wissenschaftlich
erforscht wurde, findet in einem gesunden Glauben auch seinen Platz.

Die verschiedenen Evolutionstheorien, die es bis heute gibt, sind keine
Gefahr für den Glauben. Ein Christ kann guten Gewissens
Naturwissenschaften in der Schule lernen oder später dort weiter
forschen.

Kommentar von earnest ,

Deine Worte in das Ohr der Fundis und der Kreationisten.

Antwort
von viktorus, 49

Das weiß ich nicht, aber als "Sohn Gottes" (Gal.3,26) gebe ich das weiter, was zu Noahs Zeit geschrieben wurde. 

Sem war der "Vater" der weißen Rasse, Ham und seine Frau zeugten die "schwarze" Bevölkerung und "Japhet und Frau" gaben der "gelben Rasse" Fundament (1.Mose 10,1).

Kommentar von Protoxin ,

Danke das erklärt mir zumindest eine Frage auf eine befriedigende Art.

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