Frage von liviaxx, 115

Wie erkläre ich meiner Mutter was los ist?

Hallo erstmal, ich bin Sophia und 16 Jahre alt. Ich fühle mich schon seit sehr sehr langer Zeit schlecht und unglücklich. Mittlerweile wird es immer immer schlimmer und ich denke ich bin endlich bereit mir Hilfe zu suchen, da es langsam wirklich keine gute Richtung annimmt da ich unter anderem merke dass ich keine wirklichen Gefühle mehr für irgendwas aufbringen kann wenn ihr versteht was ich meine. Das Problem ist dass meine Mutter ein sehr emotionaler Mensch ist und sich schnell die Schuld für alles gibt etc. und ich grosse Angst habe ihr von meinen Angsttörungen, Panikattacken, Depressionen usw zu erzählen da ich nicht möchte dass sie denkt es läge an ihr, da sie absolut nicts dazu kann. Ich rede sehr ungern über meine Probleme, vielleicht kennt das ja jemand und hat eventuell Tipps wie ich es ihr erklären könnte? Danke im Vorraus!!

Antwort
von einfachichseinn, 16

Du bist nicht für deine Mutter verantwortlich!

Es ist nicht deine Schuld, wenn deine Mutter sich Vorwürfe macht. Das ist ihre Aufgabe und ihr Problem. Deine Mutter wäre nicht die erste Mutter, die sich nach ihrem Kind in therapeutische Behandlung begibt.

Das hilft dir jetzt nicht weiter. Aber darüber solltest du in Zukunft mal ein bisschen nachdenken. Das kann helfen.

Ich nehme mal an, dass du noch nicht beim Arzt warst und dem entsprechend auch mich keine fachliche Diagnose hast. Wenn ich wirklich richtig liege, dann solltest du deiner Mutter auch nicht erzählen, dass du Depressionen oder so hast. Das KÖNNTE dazu führen, dass deine Mutter sich ein bisschen versetzt vorkommt, weil du den Prozess der Diagnostik alleine bewältigt hast und deine Mutter jetzt mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen stellst.

Wenn du sagst, dass du Hilfe haben möchtest, dann ist deine Mutter von Anfang an in den Prozess involviert und ihr könnt da gemeinsam durch. Das KANN eure Beziehung in Bezug auf die Problematik verstärken.

Wie du deiner Mutter von deinen Problemen am besten berichtest, kann dir wohl niemand sagen, weil wir weder dich noch deine Mutter kennen.
Ich persönlich finde es mittlerweile am besten Dinge einfach direkt auszusprechen ohne langes drumherum Reden. Also:" Mama mir geht es psychisch sehr schlecht, können wir morgen bitte zum Arzt fahren, um zu klären, wie ich Hilfe bekommen kann?!"

Je mehr du redest, desto mehr kann auch dagegen geredet werden.

Ein ganz simpeles Beispiel :

Du sagst, dass du Angst hast im Dunkeln zu schlafen und du fühlst dich in der Schule unter Druck gesetzt, bietest du deiner Mutter an dir einen Ratschlag zu erteilen, wie bei: wir können nachts das Licht anlassen und du kannst die Schule wechseln. Deine Mutter denkt sie hilft dir damit, was aber nicht wirklich der Fall sein muss. Deine Angst würde nicht verschwinden und der Druck aus der schule würde auch nicht nachlassen, weil dieser durch ganz andere Umstände zustande gekommen ist...

Ich hoffe es wird deutlich, was ich meine.

Falls reden für dich gar keine Option ist, kannst du einen Brief schreiben.

ICH würde auch dabei nicht allzu Informationen geben sondern deutlich machen, dass ich ein Problem habe, erklären, dass es keinen Verantwortlichen für die Probleme gibt (auch das geht ganz einfach : "ich weiß eigentlich gar nicht wieso das so ist. Ich fühle mich Zuhause geliebt und sehr gut aufgehoben. (Ich habe dazu sehr gute Freunde), dennoch geht es mir psychisch sehr schlecht... "

Den Brief würde ich auch wieder konkret enden lassen: ich würde mich freuen, wenn wir morgen (oder in den nächsten Tagen ja nach dem, wie deine Mutter arbeitet bzw beschäftigt ist) gemeinsam zum Arzt gehen könnten.

Falls die die Diagnosen schon hast, würde ich das im Prinzip genau so machen. Je nachdem, was du dir erhoffst. Du könntest dann das "zum Arzt gehen" durch "hinsetzen und uns überlegen, wie ich Zuhause besser klar komme" oder "ich würde mich freuen, wenn du mit zum Psychotherapeuten kommen würdest"oder was auch immer du dir erhoffst, ersetzen.

Viel Erfolg dabei!

Antwort
von WithoutName852, 4

Ich kann dich sehr gut verstehen!

Daher würde ich persönlich wie folgt vorgehen:
erst einmal zum Hausarzt meines Vertrauens gehen. Der kann einen beraten und kann auch testen, ob die Gefühlslage von Hormonen ausgelöst wird. Zum Beispiel Schilddrüse oder sowas! Er kann auch Tipps geben um das Leben etwas "besser" zu gestalten. So doof es klingen mag: viel trinken, Bewegung und eine gesunde Ernährung helfen dem Körper Hormone auszuschütten, die für ein besseres Wohlbefinden sorgen.

Gleichzeitig kann er dich auch beraten, welche Art von Therapie sinnvoll sein kann und dich dementsprechend überweisen. Das ist grundlegend der erste Schritt in eine Therapie. Der Hausarzt bzw. auch ein Therapeut kann dir helfen mit deiner Mutter das Gespräch zu suchen. Ggf sogar mit dem Arzt/Therapeut zusammen.

Wichtig ist nur, dass du den ersten Schritt tust. Und dazu scheinst du bereit zu sein :) auch, wenn deine Mutter womöglich Angst oder Trauer empfinden könnte, darf sie sehr stolz auf dich sein. Du hast die Kraft zu sagen, dass du Hilfe in Anspruch nehmen möchtest. Das ist sehr viel wert! Also Versuch keine Angst zu haben. Bitte sie, dass auch sie dir hilft. Schließlich ist sie deine Mutter: du liebst sie und vertraust ihr!

Antwort
von PvPvPvPvP, 27

Wenn du vor ihr stehst zähle in Gedanken auf 3 und sag so etwas wie "Mama, mir geht es schon eine Weile nicht so gut" sie wird dich fragen was los ist und du wirst ihre volle Aufmerksamkeit habe. Erzähl ihr all das was du beschrieben hast und sag ihr deutlich dass es nicht an ihr liegt. Stelle auch Vermutungen auf (Also warum du denkst, dass es so gekommen ist). Zu viel Stress? Angst zu versagen? Du willst dich selber finden und schaffst es nicht? oder ist es nur eine Phase? Egal was, sprich darüber! Deine Mutter wird dir helfen, hab keine Angst vor ihrer Reaktion, wenn du es ihr genügend erklärst.

Antwort
von aaxla259, 29

Hay. . .

zu nächst. . .  es kann sein, das du an einer minimalen Ads Krankheit leidest...bzw... ggf. eine hypohonder Syndrom. . .

ebenfalls steckst du mit 16 mitten in der Pupertät. . das heißt du wirst früher oder später lockerer werden. .  .

doof und dummes Kommentar, aber es stimmt: ,, es kann auch sein, das du als Frau langsam reize bekommst, bzw. gelüste und Ehmm ja... Klipp und klar: du brauchst evtl langsam Sex bzw: , musst da ,,kommen´´ damit du mal entspannter wirst. . .das heißt jetzt nicht das du den nächst besten maNn brauchst. .  .bzw. entscheide dich für den richtigen, , ,

aber du wirst merken, das wird dich relativ schnell wieder auf den Boden der Tatsachen holen. .  .und wie gesagt du bist totalll in der Pupertät das haben so gut wie alle durch...

ärtzte bezeichnen es schnell als Depression ect.... man ist nur so viel krank, wie man selber bereit ist sich in die  Situation rein zu steigern:)

Kommentar von liviaxx ,

Danke für den Kommentar erst einmal und natürlich dessen bin ich mir komplett bewusst, tatsache ist dass diese phase nun schon fast mehr als ein Jahr geht und ich langsam auch irgendwo nicht mehr kann. und was den Sex angeht da habe ich oft genug befriedigung sagen wir es so

Kommentar von aaxla259 ,

Weißt du . . . ich habe das selbe leider auch durch gemacht damals.. da war ich angefangen mit: 15 1/2 das weiß ich noch genau... nichts hat mich glücklich gemacht... egal was es war... ich habe abzulut keine Emotionen mehr gehabt. . aber es liegt am meisten echt an der Pupertät. wenn eines Tages der richtige Mann kommt in dein leben ändert sich alles :) ich bin jetzt 23 Jahre alt. . und ich muss sagen ganz überwunden habe ich es noch immer nicht, meistens beginnt es,wenn ich mich selber Körperlich oder psychisch nicht ganz wohl fühle. . dann bin ich abneigend zu jedem..  .sogar menschen die ich über alles eigentlich Liebe.... aber sag denen einfach : ,, duuuu. . ist wirklich nicht gegen dich . . aber mir geht es mometan nicht gut, ich weiß nicht wieso. . aber brauche einfach momentan abstand...´´ und zu not weine einfach. . wenn du weinen musst, dann weiiiin..... das hilft sehr <3    ,, aber süß ist, auch wenn du jetzt gerade keine Emotionen hast, du hast aber dennoch sehr viel Emotionalität von deiner mamiiii ab gekommen :) . .  . du bist so emotional verletzt in irgend einer hinsicht. . vilt wegen ein traum oder irgend eine Sache die du selber nicht Realsierst, aber dein herz total Blockiert. . das du angst hast wieder verletzt zu werden. .  .. das ist ein schutz Mechanismus in der pupertät <3  sorry wegen rechtschreib fehler... bin nur zu ko zum Koregieren^^

Kommentar von einfachichseinn ,

Das, was der Fs beschreibt hat weder etwas mit ADS zu tun (die betroffenen können sich nicht konzentrieren und haben eine äußerst geringe Aufmerksamkeitsspanne,...) und mit Hypochondrie hat das auch nichts zu tun (Betroffene haben Symptome und Schmerzen, wie bei bestimmten Krankheiten, allerdings ist organisch, alles gut. Es kommt vor, dass ein betroffener eine Körperhälfte nicht mehr spürt, nicht mehr reden kann, ein flackern vor den Augen hat, höllische Kopfschmerzen verspürt,... . Einen Schlaganfall hat er aber nicht. Nur die Symptome

Antwort
von GraceMalfoy, 39

Versuch es, ihr zu erzählen wie du es hier gemacht hast. Wichtig ist es, dass du ehrlich zu ihr bist.

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