Mariechen34 am 03.05.2009 um 0:49 Uhr
Mein Vater ist am Mittwoch gestorben.Ich bringe es nicht übers Herz meiner Kleinen das zu sagen und vor allem wie? Sie hängt doch so an ihm.Bin total fertig!

sag ihr die Wahrheit,die Kinder verstehen das schon .bloss nicht anlügen

erstmal mein herzliches beileid und auch wenn sichs doof anhört ich würds in dem alter mit dem Himmel, der Wolke und Opa ist jetzt ein Opa der auf dich aufpasst machen... liebe grüße
kugel am 3. Mai 2009 00:55 Ja, das ist "Universalmittel" bei so kleinen (und auch bei den Großen...) Falls er krank war: Sag ihr, der liebe Gott wollte ihn nicht mehr leiden sehen und hat ihn zu sich geholt - da gehts ihm wieder gut. Wenn nicht, alles stirbt, wenn die Zeit vorbei bzw. man alt ist - traurig aber wahr.
Mein aufrichtiges Beileid! (Ich hab das schon hinter mir und kann mir denken, wie es Dir nun geht)
hesche1988 am 3. Mai 2009 01:00 ich meinte engel. sorry schreibfehler...

Kinder verstehen viel mehr als die Erwachsenen glauben. Ich würde auf jeden Fall die Wahrheit sagen. Nicht mit "schlafen" vergleichen, es gibt Kinder die dann Angst vor dem einschlafen haben. Herzliches Beileid!
waggerla am 3. Mai 2009 00:59 ein dickes DH dafür, dass Du den Vergleich mit dem Schlafen erwähnt hast!

Oh dichmalganzherzlichdrück Ich finde eine schöne Erklärung, dass der Opa gestorben ist und jetzt als ein Stern am Himmel steht und immer wenn sie mit dem Opa reden möchte, kann sie abends zum Himmel sehen und dort den Stern sehen. Und der Opa wird immer auf sie aufpassen und sie beschützen.

Herzliches Beileid....Deiner kleinen Tochter würde ich es mit dem Himmel, der Wolke oder so erklären und dass der geliebte Opa jetzt dort oben immer auf sie herabsehen kann und sie dadurch noch besser beschützen kann

Erzähl es ihr bald , deine Tochter merkt das mit dir nicht alles in Ordnung ist.
Geh offen mit dem Thema Tod um , leider machen viele Eltern den Fehler das Thema zu tabuisieren.
Kinder können erstaunlich gut, viel besser als wir Erwachsene mit so diesem Thema umgehen.
Benutze nie so umschreibungen wie das er eingeschlafen ist, das entspricht nicht der Wahrheit und könnte dein Kind verwirren.
Wichtig ist auch das sie die Chance bekommt von ihrem Opa zu verabschieden...
Ich wünsche dir und deiner Tochter alles gute und mein herzliches Beileid.
Eine tolle Seite, die dir als Mama helfen kann ist sicher diese hier:
waggerla am 3. Mai 2009 01:11 DH
Mein Großonkel, an dem ich sehr hing, starb, als ich 7 war. Bei der Beerdigung durfte ich mich an seinem offenen Sarg verabschieden. Das war für mich als Kind definitiv kein Problem und ich habe ihn auch so in Erinnerung, friedlich, mit geschlossenen Augen im Sarg liegend.
Man muss nicht so weit gehen mit dem Abschiednehmen, aber es ist (auch für Erwachsene) wichtig.

erzähl ihr das wies grad kommt. Auch wenn du fertig bist. Ist doch Deine Tochter. Teile das mit ihr. Herzliches Beileid
Unsere Oma Ursel ist im Himmel,sie ist dort ein wunderschöner Engel,der Tag und Nacht über uns wacht.Und wenn wir auf der Wiese liegen oder machmal beim Spazieren gehen,ruft oft eines der Kinder,er hat gerade im Himmel au einer Wolke Oma Ursel gesehen.Auf den Friedhof,machen sie im geharkten immer ihre Fußabdrücke rein.

Erstmal mein Beileid. Ich war 3 als mein Vater gestorben ist und ich habe es gewusst das er tot war aba meine mutter hat es mir so beigebracht wie du hier schon oft gehört hast: Sie hat gesagt das mein Papa nun auf einer Wolke sitzt und immer ein Auge auf mich hat und wenn ich hilfe brauch kann ich jederzeit mit ihm reden. ich denke mal besser kann man es nicht machen
erst sagen wenn sie das wirklich verstehen kann, sage ihr er ist verreist oder so
hesche1988 am 3. Mai 2009 00:50 so ein schwachsinn!!!!!
das ist der richtige ausdruck!!!!!!
krabbe22 am 3. Mai 2009 00:57 Lügen ist vollkommen falsch. Die Kleinen bekommen das doch irgendwann, irgendwie mit!

sachlich das dein "Vater" gestorben ist also im himmel oder -----------
marlo1 am 3. Mai 2009 00:51 herzliches beileid aber der opa wird ihr immer helfen
Mhmm das tut mir ehrlich leid. Sag das er jetzt oben im Himmel ist und auf Sie aufpasst.

in dem Alter verkraften Kinder das viel besser als wir denken
(meine Kinder waren 4 und 6 als ihre geliebte Oma starb)
sag, der Opa ist jetzt im Himmel und schaut immer zu ihr runter
wenn Du das nicht fertig bringst, warte einfach ab - die Zeit heilt Wunden und der Opa "verblasst"
(so "schwachsinnig" ist die Antwort von Netterbunny gar nicht!)
hesche1988 am 3. Mai 2009 00:56 vielleicht ist die Antowrt von Netterbunny JETZT nicht schwachsinnig aber wenn das kind älter wird dann schon.
Marple am 3. Mai 2009 01:02 mit der Zeit "vergisst" das Kind aber - verreist ist ja nicht mal gelogen ...
man muss nicht lügen, aber nicht jede Mutter kann es ihrem Kind vielleicht beibringen, dann ist es nicht falsch erst mal nur zu sagen, der Opa ist verreist....später kann man erklären, dass er nicht mehr kommt, in den Himmel verreist ist ...
das ergibt sich von ganz alleine ...
kommt aber immer auf das Kind und die ganze Situation an
man muss es ihr sagen , also ich lüge mein eigenes kind nicht an , wenn sie fragt würde ich es ihr ganz sicher sagen

hallo Mariechen, vieles wurde von anderen schon gesagt, wenn Du noch Nerv für etwas hast, hier mein Rat. Sag die Wahrheit, ein fragendes Kind hat das Recht auf eine ehrliche Antwort, wenn es dieses tut. Wenn keine Frage kommt, behutsam und in Kindgerechter Form erzählen dass die Oma "TOT" ist, es ist wichtig dies auszusprechen, die Bedeutung TOT muss klar werden, das heißt, das schmerzhafte KOMMT NICHT WIEDER!!! kann auch an Hand von Beispielen von Natur ( Pflanzen / Tieren) erzählt werde. Eigenen Betroffenheit zeigen, natürlich in Maßen, ein Kind der tiefsten Trauer und Verzweifelung eines Erwachsenen auszusetzen ist nicht angebracht. Ich habe in der Praxis gute Erfahrungen machen können ( und Eltern die dies mit ihren Kindern praktizierten stimmten mir zu,die Frage des Kindes zu "spiegeln" das heißt z.B. auf die Frage des Kindes :" wo ist die Oma? Wo denkst du dass sie ist?" also immer wieder die Frage zurückgeben, so kann man als Erwachsener gut herausfinden, wo das Kind innerlich steht. Das Kind fühlt sich ernst und wahrgenommen. Das wiederum ist wichtig um weiterhin auf der Kinderebene bleiben zu können. Kinder haben ihre eigene Vorstellung von TOD und STERBEN, wichtig für uns Erwachsene ist, wie fast das Kind dieses Thema auf, sind verborgene Ängste da und und und. Viel in den Arm nehmen und für das Kind da sein, doch nicht übertrieben oder aufgesetzt wirken, ( Kinder spüren das) beobachten. Wenn sich nach längerer Zeit immer noch auffälligkeiten zeigen sollten, die Dich unsicher machen, suche für Dich und Dein Kind eine/n Trauerbegleiter/In. Gruß Aqui01
herzliches beileid. sei ehrlich im umgang mit diesem thema! ich empfehle dir das buch mit dem titel "elvis". abschied nehmen wird dort in vielfältiger art und weise dargestellt.
Schau mal hier nach: www.trauerratgeber.info Vielleicht findest du da auch für dein Problem guten Rat.
DH! Kinder kommen mit dem Tod viel besser klar als die meisten Erwachsenen. Die rührende Absichtsbekundung, man wolle die lieben Kleinen schützen, ist eine Selbsttäuschung; denn damit schützt sich der Ewachsene nur selbst vor unangenehmen, (weil) unbefangenen und direkten Fragen.
die wahrheit ist immer gut...