Ich habe es letzte Woche mal kurz versucht, aber da haben sie nichts geschnallt. Kann mir jemand mit einem Ansatz helfen, vielleicht entspringt dieser ja eigener Erfahrung ? Ich fahre gleich hin, habe aber keine Idee. Hilfe!

Wie alt sind denn Deine Eltern? Doch sicherlich noch nicht "uralt". Wenn sie also bei Deinem ersten Versuch "nichts geschnallt" haben, wirst Du zu ungeduldig gewesen sein und zuviel vorausgesetzt haben. Ihr Jungen seit mit dem Computer aufgewachsen - Deine Eltern vielleicht noch nicht und haben auch beruflich nichts oder nicht viel mit PCs zu tun.
Ich selbst (olle Schachtel) hatte nie Probleme mit dem PC. Aber ich kenne die Scheu derer, die damit (noch) nichts zu tun haben. Das wichtigste erscheint mir: von Anfang an so viel wie möglich selber machen lassen!! Wenn Du denkst, Du könntest in rasender Geschwindigkeit ihnen was vorklicken und dann hätten sie es geschnallt, bist Du schon auf dem falschen Dampfer. Stell ihnen "Aufgaben", irgendwas für Dich alltägliches im Internet zu suchen oder zu machen und gib ihnen Hilfestellung, wenn es anfängt zu haken. Die größte Angst der Neulinge ist meist, auf die falsche Taste zu drücken. Diese Ungeschicklichkeit und daraus resultierende Angst verliert sich nur durch viel Übung. Also, hab bitte viiieeel Geduld, rechne damit, dass Du alles (mindestens)dreimal erklären musst. Verdreh bitte die Augen auch nur so gen Himmel, dass sie es nicht sehen. Merke: Auch Eltern können noch bockig werden! ;o)

Im Zweifelsfall kannst du ihnen ja eine Schachtel "Schnall-Pillen" aus der nächsten Apotheke besorgen. Im Ernst, lass sie mal selbst im Internet rumsurfen. Zeig ihnen, wie einfach man z. B. bei Google und GF an Antworten und Informationen herankommt, zeig ihnen Videos (z. B. auf "MyVideo") und hoffe, dass sie auch der Spieltrieb übermannt. Wenn du das schaffst, wirst du sie kaum mehr vom PC losbekommen.
Setz sie vor den PC und laß sie das Netz selbst entdecken. Bleib dabei und zeig ihnen die ersten Schritte, was passiert, wenn man wo draufdrückt oder was reinschreibt. Learning by doing.
Es gibt ein ganz schönes Buch "internet für dummys". Das erklärt spielerisch und einfach das internet und wie man sich da bewegen soll. Ist gut geschrieben und für deine Eltern bestimmt ein guter Begleiter sich damit schonmal auseinanderzusetzen. Kauf es doch und schenk es ihnen zusätzlich zu deinen Hilfestunden:)

sie sollen einfach mal selbststänig herumsufren man muss nur aufpassen dass sie nicht falsches downloaden.oder am besten auf www.youtube.con rumsurfen lassen

1.von vornherein sagen... ohne angst ausprobieren...fragen geduldig beantworten 2. gleich sagen..wenn ihr nicht sicher seid. lieber seitenaufbau abbrechen...dialergefahr erklären 3.der tip mit internet für dummys ist sehr gut!! dort ist tatsächlich alles sehr einfach erklärt... soweit ich weiss.. gibt es diese reihe bei hugendubel,oder amazon zu bestellen.. ist auch nicht sehr teuer

Lieber Jeremia,
wie evistie ja bereits gesagt hat, ist es wichtig den "Schülern" die Angst vor dem "etwas falschmachen" zu nehmen, und ebenfalls wichtig ist es sie selbst entdecken zu lassen (also z.B. nicht ständig nach der Maus zu greifen).
Sehr hilfreich ist es die Interessen zu berücksichtigen. Interessieren sie sich z.B. für Reisen oder Karnickelzüchten, Briefmarkensammlungen oder Geschichte? Anhand persönlich interessanter Beispiele lernt man immer am besten.
Aus meiner Erfahrung als Dozentin kann ich übrigens noch beisteuern, dass etwas Abstand zwischen Schüler und Lehrer sehr hilfreich ist. Auch Autofahren lernt man besser in der Fahrschule als beim Ehemann/Vater. Selbst ich bin bei meinen Schülern sehr viel geduldiger als bei meinen eigenen Mutter.
Ich wünsche Euch dreien frohes Gelingen
Jane

es gibt doch ganz wunderbare bücher für internet-anfänger. und eine gute regel ist für anfänger: die beste bedienungsanleitung ist die selbst geschriebene! das bedeutet, immer wenn ein bestimmtes vorgehen einmal oder zweimal funktioniert hat, haarklein jeden kleinen schritt aufschreiben! und ja nicht als lehrer daneben sitzen und blitzartige erklärungen liefern, das schockt nur.

Das ist so sehr schwer zu sagen, weil Du nicht schriebst, wie alt die Eltern sind und inwieweit sie sonst mal mit Technik zu tun gehabt hatten.
Meine Tante - technisch völlig unerfahren - hat das Internet mit 90 Jahren erstmals "kennengelernt", surft heute mit 96 Jahren immer noch begeistert und schreibt Mails in alle Welt.
DH! Ein sehr liebevoller, einfühlsamer Kommentar. Oft ist der "Lehrer" das Problem, weil er sich - vielleicht sogar unbewußt - produzieren möchte.
:o))