Frage von Matsuru, 59

Wie erkläre ich das dem Arzt am besten?

Hallo,

und zwar habe ich seit längerem Probleme mit mir selbst. Ich habe keine Lebensfreude mehr. Ich muss mich zu allem zwingen. Ich habe zu nichts mehr lust. Dann kamen jetzt auch noch einige Probleme mit meiner Freundin dazu (Das ist aber ein anderes Thema). Vor zwei Jahren habe ich mich schonmal versucht umzubringen, davon weiß aber keiner was, weil ich wieder aufgewacht bin bevor wer wieder nach Hause kam. Vor kurzem habe ich es mit 10 ibu 800er probiert(wir hatten nichts anderes zuhause). Davon hatte ich am nächsten Tag nur ein paar Magenschmerzen, sonst haben sie nicht wirklich eine Wirkung gezeigt. Ich sehe das Leben pessimistisch und zeige keine Emotionen, obwohl ich eine Gefühlsbombe sein kann. Nur ganz wenige haben überhaubt meine Seite mit Gefühlen kennengelernt. Die Hintergründe warum ich so denke möchte ich hier lieber nicht sagen. Eigentlich müsste ich ja glücklich sein. Ich habe nichtmal Probleme mit meinen Noten. Aber ich bin nicht glücklich. Täglich gehen mir so viel Gedanken durch den Kopf, ich bin nie ausgeschlafen. Ich fühle mich wie eine Hülle ohne Seele. Es hat alles schon vor 2 Jahren angefangen, zwischendurch ist es zwar besser geworden, aber seit einigen Monaten bin ich wieder am Tiefpunkt.

Es weiß noch keiner das ich so denke, ich weiß nicht ob man es überhaubt als Depressionen bezeichnen kann. Morgen früh möchte meine Mutter mit mir zum Arzt ( wegen den Magenschmerzen/krämpfe) und am liebsten würde ich das meinen Hausarzt alles sagen. Ich weiß aber nicht wie ich ihm das erklären kann und ob er mich überhaubt ernst nimmt.

Was soll ich machen, wie kann ich es dem Arzt erklären.

Danke

lg

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von pilot350, 42

Antriebsschwierigkeiten sind Anzeichen für eine Depression. Hinzu kommen Deine suizidalen Versuche. Alleine kommst Du da nicht raus. Es wäre sehr schön wenn Du bei Deinem Hausarzt einen Termin machst. Er kann dir helfen, denn Du brauchst Hilfe. Gehe hin bevor es soweit kommt, dass du in die Psychiatrie zu einer stationären Therapie musst.

Antwort
von Deichnixe, 35

Genauso wie du es hier erklärt und beschrieben hast.

Antwort
von HelpFulAnswer, 27

Erklär es ihm und deiner Mutter. Geh am besten zum Psychiater, der wird dir helfen

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