wie erkläre den ablauf eines fallschirmsprungs mit dem freien fall?

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1 Antwort

Beim freien Fall wird der Springer zunächst immer schneller, denn er wird durch die Schwerkraft beschleunigt. Die Beschleunigung ist am Anfang:

g = 9,81 m/s²

Daß die Sekunde im Quadrat steht, bedeutet: g = 9,81 (m/s)/s, in Worten: Jede Sekunde wird der Springer um 9,81 m/s schneller.

Der Luftwiderstand bremst den Springer aber und sorgt dafür, daß die Beschleunigung abnimmt. Der Luftwiderstand wird um so größer, je schneller der Springer ist. Daher ist der Sprung eigentlich kein ganz freier Fall. Ganz freien Fall gibt es nur draußen im luftleeren Raum.

Schließlich ist die Bremskraft des Luftwiderstandes gleich groß wie die Gewichtskraft. (Man kann sagen: Luftwiderstandskraft und Gewichtskraft sind im Gleichgewicht.) Damit ist die Beschleunigung gleich Null, d.h., der Springer wird nicht mehr schneller. Er fällt dann mit etwa 200 km/h, oder rund 50 m/s.

Der freie Fall dauert nur so lange, bis der Fallschirm sich öffnet. Der Fallschirm ist dafür da, damit der nachfolgende Abschnitt des Sprungs bis zum Boden nun wirklich kein "freier" Fall wird. Der Fallschirm sorgt für einen stark vergrößerten Luftwiderstand und damit verringert sich die Geschwidigkeit, bei der Gewichtskraft und Bremskraft im Gleichgewicht sind, auf etwa 5 m/s und darunter.

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Kommentar von helenaneedhelp
24.09.2016, 18:14

danke! aber ich hab eine frage sie haben ja gesagt das die gewichtskraft und der luftwiederstand im gleichgewicht sind!! was luftwiederstand bedeutet weiß ich jaa aber ist mit der gewichtskraft die erdbeschleunigung gemeint?

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