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Wie erkennt man Trichotillomanie (Haar-Ausreißen) und wie hilft man so jemandem?

gefragt von franca am 15.10.2009 um 22:01 Uhr

Eine Freundin erzählte mir heute von einer Kollegin, die zunehmend mehr Haare verliert, scheinbar aus unbekanntem Grund. Ich hab aber mal von Trichotillomanie gelesen, das ist das zwanghafte Ausreißen von Haaren (also wenn man sie sich selbst ausreißt). Und die Kollegin ist nicht in den Wechseljahren, die das ja auch erklären könnten. Trotzdem: keine vorschnelle Annahme!! Uns würde trotzdem interessieren, wie man diese Krankheit als solche erkennt und den anderen gegebenenfalls darauf ansprechen kann oder ihm helfen, wenn man diese Vermutung hat. Kennt sich jemand mit dieser Krankheit aus?


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anonym
beantwortet von PeterSchmitt2 am 16. Oktober 2009 07:57
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Hilfreichste Antwort

Hallo, hier findest du eine sehr gute Website zu diesem Thema mit Informationen und Adresse von Selbsthilfegruppen:

http://www.trichotillomanie.de/

Deine Freundin kann ja mal ganz unverbindlich diese Person zum Kaffeetrinken einladen und "nachforschen", ob persönliche/berufliche Problem vorliegen. Es ist immer Schwer, jemanden direkt anzusprechen auf ein Problem oder eine Erkrankung, aber wenn man nur zuschaut und diese Person mit sich alleine lässt, wird die Situation auch nicht besser. Aktiv werden sollte sie auf jeden Fall. Schau dir Seite auf jeden Fall mal an und empfehl sie auch deiner Freundin weiter - beste Grüße!


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Rabenfeder
beantwortet von Rabenfeder am 15. Oktober 2009 22:03
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Vielleicht macht die Kollegin auch ne Therapie und posaunt es nur nicht rum, oder hat eine Stoffwechselerkrankung. Diagnosen sind Ärztesachen und nichts für Hobbyärzte.


schneeblume
beantwortet von schneeblume am 16. Oktober 2009 23:21
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Ich würde auch nicht einfach auf solche Spekulationen kommen... es gibt so viele Gründe dafür, mangelhafte Ernährung, schlechte/falsche Ernährung, ... außerdem wenn sie nicht von sich aus darüber reden will, warum willst du sie in eine unnötige, für sie unangenehme Situation bringen?? (wobei nicht mal sicher ist, ob dieses Problem auch wirklich vorliegt...). Aber gegen vorsichtiges Nachforschen beim Plaudern ist sicher nichts einzuwenden!


anonym
beantwortet von Sally2809 am 15. Oktober 2009 22:10
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Die Frau wird sicher schon selbst genug überlegen, was los ist.Vielleicht hat sie auch eine Diagnose und will sie nur nicht jedem auf die Nase binden. Sie möchte sicher nicht von einer Kollegin und noch einer (ihr wildfremden Frau) darauf angesprochen werden. Haltet euch mal lieber zurück.


pierrot
beantwortet von pierrot am 16. Oktober 2009 09:36
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Ich rate dir eine/Npsychologen/in aufzusuchen.Anhand einer Verhaltenstherapie kann man dem armen Menschen sicher gut helfen.Ich wünsche dir alles gute und viel Kraft und liebe Menschen,die dir zur Seite stehen. Pierrot


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