Wie erkennt man ob jemand ein Alkoholproblem hat?

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8 Antworten

Sie ist zu 100% eine Alkoholikerin und sie würde nicht eine Nacht schlafen können, wenn sie mit dem  Bier trinken aufhören würde. Zu dem bekäme sie nach einiger Zeit, heftigste Entzugserscheinungen. Auch wenn sie im Moment noch keine Auffälligkeiten Zeigt, wird eines Tages der Körper nicht mehr mitspielen. Man sagt, dass jede Sucht zu Lasten der Nerven geht. Bei der kleinsten Kleinigkeit wird sie ausrasten und überfordert sein. Auch wird sich bei dieser Menge ihr Gesichtsausdruck verändern und man wird es ihr ansehen, dass sie ein Alkoholproblem hat. Das Gute ist, dass sich das zum Glück wieder neutralisiert, wenn sie entgiftet ist und wieder ohne Alkohol lebt.

Frage sie doch mal, ob sie Dir zu Liebe mal zwei Tage auf den Alkohol verzichten würde? Nach ihrer Aussage dürfte es ja kein Problem für sie darstellen. Wenn sie es schon nicht selbst längst weiß, wird sie es auf jeden Fall dann merken, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Entweder gibt sie es zu, oder sie wird weiter den Schein wahren, aus Angst davor, was dann kommen würde.

Versuche sie davon zu überzeugen, dass es einen Weg daraus gibt und dass viele Andere es auch geschafft haben. Sag ihr, dass Du sie begleiten würdest, wenn sie sich mal bei einer Drogenberatungsstelle erkundigen möchte, welche Möglichkeiten es geben würde? Denn zu der Angst vor einem Entzug, kommt natürlich auch die Angst, dass sie aus ihrem Leben gerissen würde und was aus ihrer Tochter während dieser Zeit wird?  

Doch genau dafür werden Lösungen gesucht, so das sie in Ruhe entgiften kann und eventuell anschließend ambulant betreut würde. Sie braucht nichts zu fürchten, weil alles freiwillig und nur ein Informationsgespräch ist. Die Leute von der Drogenberatungsstelle haben Schweigepflicht und nichts von dem was besprochen wird, gelangt irgendwo anders hin. Wenn sie will, kann sie ihr Leben danach genauso weiterführen wie bisher.

Aber vielleicht erfährt sie dort auch einiges, was sie zuvor noch nicht gewusst hat und wo sie sich sagt, dass sie es unter diesen Umständen in Angriff nehmen will?! Sie kann nichts verlieren, sondern nur an Informationen gewinnen. Ich wünsche Euch viel Glück.

                                                                                                                                                                                                                                                                                          

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Hallo!

Schau mal, ob es bei dir eine Al-Anon Gruppe gibt. Al-Anon ist für Menschen, die sich Sorgen wegen des Alkoholkonsums eines nahestehenden Menschen machen.
www.al-anon.de/gruppe-finden

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Durch die Regelmäßigkeit und die Menge ist hier von einem Suchtfaktor auszugehen. Nagel sie fest und vereinbart sie soll es mal vier Wochen sein lassen. Dann hast du Gewissheit.

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Das ist jetzt eine Persönliche Einschätzung. Ich bin kein Experte und würde meine Antwort deshalb hinten an stellen wenn noch jemand antwortet der sich besser auskennt. Mein Vater Trinkt etwa 3-4 Bier jeden Tag, egal ob am Wochenende oder in der Woche. An bestimmten Tagen auch mal mehr, dann ist er schon oft betrunken nach hause gekommen (einmal die Woche ist Kneipenabend). Er steht aber fest im Leben, leitet eine Firma die in der ganzen Region bekannt ist, kümmert sich um seine Mitmenschen und ist immer Voll bei der Sache. Er bezeichnet sich selbst als Alkoholiker, und das würde ich so auch bestätigen. Er ist allerdings in einem sehr gemäßigten Stadium und hat auch keine Tendenzen zu immer mehr Alkoholkonsum. Deshalb würde ich das ganze nicht als Kritisch bezeichnen. Wenn deine Freundin nun jeden Tag 5 Bier trinkt dann ist das sicher nicht gut. So lange sie aber nicht beginnt anderes zu vernachlässigen um zu trinken bzw. der Alkoholkonsum stetig steigt (das kann auch langsam passieren) würde ich mir keine großen Sorgen machen. Deine Freundin ist zwar nicht gerade in der Risikoärmsten Gruppe aber sie hat scheinbar Freunde die sich um sie sorgen, ein Kind um das sie sich kümmern muss und einen Job. Das sind alles Dinge die meiner Meinung nach dazu führen, dass das Risiko abnimmt. Also Mein tipp an dich ist: Rede mal mit ihr über die ganze Problematik des Alkohols, aber fang bloß nicht an ihr vorwürfe zu machen. Noch hat sie nichts falsch gemacht. Ein Paar Bier am Tag sind nicht Gut, aber sicher auch nichts weshalb man jemanden in die Suchtklinik schicken musste. Und solange sie in einem Stabilen Umfeld ist sollte das ganze auch nicht zum Problem werden.

Ich hoffe ich konnte dir mit meinem Begrenzten Wissen weiterhelfen :)

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Deine Freundin hat ein Problem. Du kannst ihr leider nicht helfen. Sie muss es selbst erkennen und bekämpfen WOLLEN.

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Wer so oft  Trinkt kann es nicht mehr sein lassen auch die behauptung sie kann jederzeit auffhören deutet darauf hin das sie nicht weiß das sie schon Alkoholabhängieg ist.Erst wen sie das einsieht kann sie etwas dagegen tun zb zu den Anonymen Alkoholikern gehen oder einen entzug in einer Klinik wichtieg ist aber das sie selber das Einsieht und daran was Ändern will.

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Ja deine Freundin ist definitiv eine Alkoholikerin und zu 90% auch davon Abhängig.

Erfahrungen hab ich Persönlich allerdings keine.

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