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Wie erkenne ich eine gute Flasche Olivenöl am Etikett?

gefragt von mitzerl am 16.06.2008 um 21:11 Uhr

Was sollte -außer extra vergine- drauf stehen, um möglichst gute Qualität zu kaufen? Ich wechsel immer mal gerne wieder die Marke.

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anonym
beantwortet von LastStraw am 17. Juni 2008 07:51
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Hallo!

Eine Frage, die nicht leicht zu beantworten ist. Kaltgepresst oder extra vergine steht in Deutschland eigentlich auf jeder Flasche.

Aber, hier mal eine Vergleich:

Von der gesamten Olivenölproduktion des Mittelmeerraums werden ca. 10 % als extra vergine produziert, 90 % stellen einfache und bille Öle dar! Jedoch werden 90 % der Öl als extra vergine verkauft und nur 10 % werden anders deklariert.

Auf dem Etikette einer Flasche sollte - eben wie beim guten Wein - folgendes stehen:

Anbaugebiet Jahrgang Olivensorte (es gibt ja nur schlappe 800 Sorten!) Erntemethode

Wer was vernünftiges will, sollte in den Fachhandel gehen. Schminkt Euch endlich ab ein echtes Olivenöl für 2,99 €/Liter zu bekommen. Ich möchte niemanden zu Nahe treten, aber Bertoli ist ein Industrieprodukt und wer glaubt, hier ein reinsortiges Olivenöl höchster Qualität zu bekommen, naja.....

Dann lieber ein heimisches Rapsöl in die Pfanne!

Wer Bezugsquellen haben möchte, bitte bei mir melden. Danke!

LastStraw


heligirl
beantwortet von heligirl am 16. Juni 2008 21:12
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auf jeden Fall kalt gepresst


vergine
beantwortet von vergine am 17. Juni 2008 10:01
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Schön wärs, wenn man ein gutes Olivenöl am Etikett erkennen könnte. Trotz einiger gesetzlicher Vorgaben schreibt fast jeder darauf was er will. Die erschreckenden Zahlen, die LastStraw nennt, basieren auf seriösen Untersuchungen. Denjenigen, die wirklich wissen wollen, was ein gutes Olivenöl ausmacht, empfehle ich die Lektüre der Zeitschrift Merum - Dossier Olivenöl (googeln). Jeder sollte essen, was er mag. Wer sich aber mit Massenprodukten von z.B. Bertolli zufrieden gibt, hat wohl noch nie ein wirklich gutes Olivenöl probiert. Gruß Vergine olivenoel-quelle.de


pegolina
beantwortet von pegolina am 16. Juni 2008 21:16
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Wenn du ein gutes gefunden hast, bleib dabei. Ich kann dir aus eigener Erfahrung die Öle von Bertoli empfehlen.


anonym
beantwortet von GiorgosLemonidi am 8. Juli 2009 15:09
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ich kann LastStraw nur zustimmen. Also, hier ein paar Anhaltspunkte auf die ihr achten könnt: 1. Anbaugebiet, Herstellungs - und Abfüllungsort sollten klar ausgewiesen und gleich sein. Sonst ist die Gefahr groß, dass da ein elendes Gepansche drinsteckt. Beim Discounter zum Beispiel kann man oft lesen: aus verschiedenen Anbaugebieten des Mittelmmerraums. Finger weg davon. 2. Der Säuregehalt: steht beim Öl vom Discounter sowieso nicht drauf. Sollte so gering wie möglich sein. Ein hoher Säuregehalt weist auf verletzte, überreife oder vergammelte Oliven hin. 3. Der Peroxidgehalt. Sollte zwischen 6 und 8 liegen. 4. Der Preis: Die Fachliteratur sagt, es kann kein hochwertiges olivenöl unter 10 Euro pro Liter geben. Dies liegt u.a. daan, dass für ein Spitzenöl die Früchte von Hand geerntet werden müssen.

Wichtig ist, dass der Anbieter all diese Informationen auch liefert. Wer alles offenlegt, hat nichts zu verbergen. Dies gilt für kein Discounter-Öl, das mir bekannt ist.

Der Anbieter Lakonikos Elia GmbH tut dies unter: http://lakonikos.de/olivenoel/qualitaetsmerkmale dort findet ihr auch die EU-Grenzwerte für Nativ Extra, die wie ihr sehen werdet recht lasch sind. Auf der Seite gibt es auch viele Informationen rund um das Thema. Ich habe mich intensiv mit dem Thema befasst, wer also mehr wissen will, sollte sich nicht scheuen, mich anzuschreiben


anonym
beantwortet von LastStraw am 18. Juni 2008 07:47
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Ich kann Vergine nur recht geben. Lest mal MERUM und Ihr werdet auch erfahren wie türkisches Haselnussöl als Olivenöl vermarktet wird ;-) die-oelquelle.de


LucyOne
beantwortet von LucyOne am 17. Juni 2008 08:39
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Es sollte auf keinen Fall Bertolli draufstehen. Ich kenne richtig gutes Olivenöl und im Vergleich dazu riecht Bertolli total abgestanden und ranzig. Auf den Etiketten kann vieles stehen, letzten Endes muss man das Öl riechen und schmecken, um über seine Qualität zu entscheiden. Gutes Öl riecht fruchtig.


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