Frage von dieohnename87, 1

Wie erfolgt Vertragsannahme im Internet?

Eigentlich stimmt die Frage so nicht ganz, aber egal, es geht ums Thema Internetgeschäfte. Der Unternehmer macht im Internet ja eine Aufforderung an den Verbraucher, der Verbraucher stellt daraufhin ein Angebot. Die ist verbindlich seinerseits, aber es ist noch keine Willenserklärung vom Unternehmer. Erst wenn der Unternehmer eine Versandbestätigung o.Ä. rausschickt, ist der Vertrag seitens des Unternehmers angenommen. Sollte der Unternehmer lediglich eine Bestätigung der Bestellung rausschicken, ist der Vertrag noch nicht angenommen? So erst mal richtig, oder?

Meine Frage lautet nun: Was, wenn ich etwas bestelle und beispielsweise direkt über PayPal bezahle? Der Unternehmer hat den Vertrag ja noch nicht angenommen, und es könnte sein, er hat keine Ware mehr bei meiner Bestellung? Aber das Geld ist schon weg? Wie ist dieser Sachverhalt geregelt? Muss sich der Unternehmer dann zuvor schon mit Freiheitsklauseln weiterhelfen? Aber selbst wenn er schreibt: ''Nur solange der Vorrat reicht'', kann ich ja über Paypal direkt bezahlen, ich weiß ja nicht, ob er noch Ware hat. Ich hoffe, ihr versteht mein Anliegen, ich befürchte ich werde sowas nämlich bei meiner Gfs gefragt:/

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Antwort
von milonguero, 1

Bei Bestellungen im Internet kannst Du ohnehin innerhalb der 14tätigen Widerrufsfrist nach dem Fernabsatzgesetz ohne Angabe von weiteren Gründen Deine Bestellung widerrufen.

Antwort
von dresanne, 1

Sowie der Verkäufer die Bestellbestätigung versendet hat, gilt der Vertrag als angenommen und Du kannst bezahlen. Mit PayPal gehst Du ja sowieso kein Risiko ein.

Anders bei ebay, dort kaufst Du immer verbindlich, sowie Du den Kaufen-Button gedrückt hast.

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