Frage von mialena, 24

wie erfahre ich Kontaktadredsssen ,um erforderliche Hilfsmassnahmen für verweigerte Hilfe vom MDK, zu beommen?

wegen einer sehr starken MS hat meine Nichte innerhalb eines halben jahres ihre bis dahin noch etwas vorhandene Mobilität durch einen schweren Schub , total verloren. Sie war längere zeit in einer Rehaeinrichtung, wurde von dort ziemlich schnell entlassen, da die Krankenkasse keine Kosten mehr übernahm, so dass nichtss organisiert werden konnte um alles ihrem Zustand entsprechend vorzubereiten. Die Sozialarbeiterin hat von der rehaeinrichtung aus noch eine Höhere Pflegestufe, von 2 auf 3 beantragt. Das war Anfang September. Sehr schnell wurde sie vom MDK mit einem Termin konfrontiert, der abgesagt werden musste, da keine Zeit war, die zu betreunende Person für den Kurzfriszigen zeitraum( 2 tage ) zeitlich einordnen zu können. Ihr wurde gesagt wir melden uns , da ende September keine neue Begutachtung erfolgte wurde ihr nach telefonischer Anfrage gesagt, es dauert Termin erfolgt erst im November. Nun hat sich durch den schlimmen Berlauf die lebensqualität sehr verschlechtert. Das Pflegepersonal kann nur 2 mal tägl kommen, einmal morgens um 8 .== Uhr, dann wird sie nache der Morgenlichen Pfleg in den Rollstuhl gestzt, kann, nicht die toilette nutzen, wird um ca 13 Uhe wieder in das Bett verracht und bleibt dann bis zum nächsten Morgen in ihrem Bett. Liegt in ihren Exkrementen und ist völlig auf Hilfe angewiesen Wenn sie eine höhere Pflegestufe hätte, könnte der Pflegedienst abends nochmals kommen das würde doie lebensqualität sehr erhöhen. Heute hat si nochmals telefonisch beim MDK angefragt, wann sie nun mit einer neuen begutachtung rechnen kann, da wurde ihr gesagt, dass ihr niemals gesagt wurde sie würde im November begutachtet werden. Wo kann sie sich hinwenden um überprüfen zu lassen, ob diese Behandlung richtig ist.

Antwort
von Griesuh, 7

Das was du zum Termin des MDK beschreibst, kann ich mir so nicht vorstellen. Denn laut den Begutachtungsrichtlinien dürfen zwischen Antragstellung und dem Einstufungsbescheid nur 5 Wochen liegen.

Wird diese Frist überschritten und das liegt im Versulden der Pflegekasse und oder des MDK so könnt ihr pro Woche der Überschreitung 70€ von der Pflegekasse einforden.

Und dieses "Strafgeld" wird sich weder die Pflegekasse noch der MDK durchschluderei auferlegen lassen.

Liegt das verschulden bei euch, z. B. wegen mehrfacher Terminabsage entfällt diese Forderung für euch.

Und dann, kommt es zur Begutachtung und zur höheren Pflegestufe, so erfolgt das Rückwirkend ab dem Tag der Antragstellung.

Schaut auch einmal hier:

http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Pflegeantrag-1372.html

Zum anderen: ihr könnt auch so den ambul. Pflegedienst 3 x tgl. bestellen. Dann müsst ihr , wenn das Geld der jetztigen Kombileistung nicht ausreicht, den Mehrbetrag privat bezahlen. Denn die Pflegeversicherung ist keine Vollkaskoversicherung die alle Kosten übernimmt, sondern sie ist eine Teilkaskoversicherung mit hoher Selbstbeteiligung. Leider.

Und dieses Mehrbezahlen, könnt ihr bei der Kasse zurückfordern, wenn es eine höhere Pflegestufe geben sollte.

Was ihr machen könnt.

Druck bei der Pflegekasse machen und denen mitteilen, dass die Begutachtung nun unverzüglich erfolgen kann. Aber bitte unbedingt schriftlich.

Beratung beim Pflegestützpunkt, dem örtl. Seniorenbüro, dem VdK, euerem ambul. Pflegedienst und allen anderen sozialen Einrichtungen einholen.

Kommentar von Patient0815 ,

Also die Aussage "Pflegeversicherung wäre keine VOLLKASKOVERSICHERUNG" finde ich persönlich sehr anmaßend und wirklich unverschämt!

Wer sagt denn so was? Wenn ein Pflegedienst 3 mal Pro Tag für einige MINUTEN kommt und LÄNGER IST ES NICHT,

WO wäre denn da eine "VOLLKASKOVERSICHERUNG"???

Wie Ihr mit Euren Rechten umgeht, macht mich wütend!!!

Es geht um die Gesundheit eines Menschen!!!

Kommentar von Griesuh ,

Patient0815: ist dein Name Programm?

Was soll denn dieser Ausbruch von dir und was soll diese unverschämte angreiferei gegen mich?

Du hast den Sinn der Worte nicht verstanden und kennst wohl den Unterschied zwischen einer Vollkaskoversicherung und einer Teilkaskoversicherung nicht.

Bevor du hier so ausfallend wirst, verstehe erst einmal was ich geschrieben habe.

Wäre die Pflegeversicherung eine  Volkaskoversicherung würde sie alle Kosten übernehmen.

Da sie aber nur eine Teilkaskoversicherung ist, übernimmt die Pflegeversicher eben NICHT alle Kosten.

Das ist wie bei einer Fahrzeugversicherung.

Was ist da nicht zu verstehen??


Und -- warum wird gemeckert, wenn es um die Kosten der eigenen Pflege geht?

Da ist jeder Cent der verlangt wird zu viel.

Ihr gebt fast alle jährlich Geld für teuere Smartphone und CO aus, zahlt ohne murren 80€ Stundenlohn in der Autowerktstatt, gebt Geld für viele Luxusartikel aus.

Aber die Pflege soll nichts kosten und dann soll das Pflegepersonal

auch noch mehr als sehr gut bezahlt werden.

Was glaubst du denn welche Kosten so eine Pflegeeinrichtung zutragen hat.?

Das ist weitaus mehr als nur die Löhne für das Personal.

Und was glaubst du wo das Geld dafür herkommt?

Und da es um die Gesundheit eines Menschen geht, macht es mich mehr als sehr wütend,

wenn Angehörige und oder der Pflegebedürftige bei ihrer eigenen Versorgung jeden Cent einsparen wollen.

Sorry deinen Ausbruch, der auch noch am Thema vorbeigeht verstehe ich nicht.


Antwort
von Tronje2, 8

www.patientenbeauftragte.de

Versuche es mal dort.

Oder, je nach Land und Kasse, bei deinem Sozialamt.

Die Diakonie oder die Caritas haben auch Beratungsstelle, die dir helfen können.

Ich wurdere mich allerdings, dass der Pflegedienst da nicht schon längst Druch gemacht hat. MfG

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