Frage von Ohami,

Wie entwickelte sich der menschliche Körper im Bezug auf die Pest?!

Was hat sich im menschlichen Körper im Bezug auf die Pest im Vergleich zu 1800 verändert? Sind wir resistenter gegen die Pest und wenn ja, warum? Entwickeln wir irgendwelche Stoffe oder Enzyme die der Pest vorbeugen, oder sie sogar in Maßen bekämpfen können? Spielen vielleicht auch Medikamente und Impfungen eine Rolle? Sind wir ohne diese anfälliger für die Pest, oder vielleicht sogar andersherum. Machen uns bestimmte Medikamente vielleicht anfälliger? Gibt es auch Punkte in denen sich der Körper gegenüber der Pest verwundbarer gemacht hat? Hoffe es sind nicht zu viele und komplizierte Fragen! :)

Hilfreichste Antwort von geisman,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Antwort: bestimmte Menschen hatten etwas andere rezeptoren oder eine etwas andere biochemie-reaktion im körper. diese menschen überlebten die pest, selbst in hochburgen. diese überlebenden haben sich danach vermehrt. also gibt es heute viel mehr menschen, die gegen die damalige form der pest resistent waren als damals. aber die erreger verändern sich auch. es ist ein wettrüsten, wenn eine neue form der pest ausbrechen sollte kann das selbe wie damals passieren. das wird es hier in europa aber nicht, da hygiene, arzneimittel und eindämmungstaktiken vorhanden sind, im gegensatz zu damals.

Kommentar von Ohami,

Das hilft mir echt weiter, dankeschön! :)

Antwort von gwandala,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die hygienischen Bedingungen haben sich einfach sehr verändert, die Pest gibt es aber auch heute noch.

Schau mal hier rein, da bekommst du Antwort auf viele deiner Fragen:

http://www.medizinpopulaer.at/archiv/medizin-vorsorge/details/article/die-pest-h...

Kommentar von Ohami,

Danke, aber der Link hilft mir nicht sehr weiter, weil da wenig zum Menschen steht, mehr aber zur Geschichte :/

Kommentar von gwandala,

???

zitiere:

PESTERREGER ALS GEFÄHRLICHE WAFFE –––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Besteht die Gefahr einer neuerlichen Pestepidemie, mit ähnlich verheerenden Folgen wie der „Schwarze Tod“ im Mittelalter? Thalhammer gibt diesbezüglich Entwarnung: „In den Industrienationen besteht aufgrund der ausgezeichneten hygienischen Bedingungen keine reelle Gefahr, dass es zum Auftreten einer Pestpandemie kommt.“ Zwar leben in unseren Städten Ratten in großer Zahl, doch im Gegensatz zu früheren Zeiten bzw. weniger entwickelten Gebieten von heute kommen Mensch und Ratte in Industrieländern kaum noch in Kontakt.

Behandlung & Folgen

Mit Ausnahme der letztgenannten milden Variante führt die Erkrankung unbehandelt in den meisten Fällen zum Tod. „Heutzutage kann die Pest aber mit Antibiotika gut behandelt werden. Bei frühzeitigem Erkennen bestehen gute Heilungschancen“, beruhigt Infektionsexperte Univ. Prof. Dr. Florian Thalhammer.

Was willst du denn noch???

Kommentar von Ohami,

Mich interessiert, ob der Körper sich intern verändert hat und was davon die Pest beeinträchtigt den Körper/Menschen zu infizieren. Irgendwelche Enzyme oder sowas die der Körper bildet oder ähnliches. Körperintern ist das was ich brauche!

Kommentar von gwandala,

Nein, wie gesagt (auch im Link) die Pest wütet auch heute noch genau wie früher, nur kann sie durch Hygiene und Antibiotika abgemildert werden.

Der Körper hat sich NICHT verändert!

Antwort von jobul,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Es ist überhaupt nicht bekannt, was die Pest wirklich verursacht hat. Der "Pesterreger" Yersinia Pestis kann es jedenfalls nicht gewesen sein, weil die Infektionsausbreitung der Pest nur durch einen Virus erklärbar ist. Meiner Meinung nach hat es sich dabei um den Grippevirus gehandelt, dessen Wandlungsfähigkeit bekannt ist. Ich vermute, dass die Grippe in größeren Abständen besonders gefährliche Varianten hervorbringt, die für die mittelalterliche Pest und z.B. für etliche Fälle des plötzlichen Verschwindens einer Kultur verantwortlich waren (Maya, Khmer).

Kommentar von gwandala,

O_o Bitte wie???

Yersinia pestis ist ein gramnegatives, unbegeißeltes, sporenloses, fakultativ anaerobes Stäbchenbakterium.

Lebensdauer

Bei moderaten Temperaturen überleben Yersinia pestis an den Mundwerkzeugen der Flöhe rund 3 Stunden.[14] Bereits 1944 ist festgestellt worden, dass Pestbakterien in Salzlösung und einer Temperatur um 25° C bis zu 2 Wochen, bei 2-4° C sogar bis zu zwei Jahren außerhalb eines Wirtstieres überleben und virulent sein können.[15] Experimente in der 1. Hälfte des 20 Jh. zeigten auch, dass Sonnenlicht die Bakterien rasch abtötete, die Lebensdauer jedoch stark von der Umgebung der Bakterien abhängt, insbesondere von deren Unterlage. In dünner Lauge auf Glas starben sie innerhalb 1 Stunde ab, bei einer dicken Bakterienschicht vervierfachte sich die Lebensdauer und auf Stoff aus Hanf lebten sie bis zu 14 Stunden.[16] Während Temperaturen bei 55° C tödlich sind, schaden ihnen niedrige Temperaturen nicht. In Mandschuria (Stadt in China) wurden sogar noch virulente Bakterien in gefrorenen Pestleichen gefunden. Auch konnten die Bakterien fast einen Monat in Kornstaub überleben, der von infektiösen Ausscheidungen verunreinigt war.[17] Pestbakterien können in Raumtemperatur und normaler Luftfeuchtigkeit also Menschen in einem Zeitraum von mehr als 5 Tagen infizieren.

Übertragung

Flöhe, insbesondere aber der Rattenfloh Xenopsylla cheopis können den Pesterreger übertragen. Aber auch Nosopsyllus fasciatus und der Menschenfloh Pulex irritans werden diskutiert, da Xenopsylla cheopis auf tropische Temperaturen angewiesen ist und in Europa nicht überleben kann. Flöhe sind blutsaugende Parasiten, die ihren Wirt direkt mit Yersinia pestis infizieren können. Wechselt der Rattenfloh von einem infizierten Nager – beispielsweise der Wanderratte oder der Hausratte – nach dessen Tod auf einen anderen Wirt, etwa Haustiere oder Menschen, ist er in der Lage, diese mit dem Pestbakterium zu infizieren. Dabei kann die Pesterkrankung für den Menschen ebenso tödlich sein wie für die Ratten.

aus wiki/Yersinia_pestis

Vielleicht solltest du deine Aussagen vorher mal recherchieren!

Hier noch was zum Baktetien und Viren

http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2003/0603/002_viren.jsp

Kommentar von jobul,

Das ist ja alles richtig. Tatsächlich ist die Todesursache bei Grippe weniger der Virus selber, sondern Nachfolgeinfektionen durch Bakterien, die dem geschwächten Kranken den Rest geben (u.a. Yersinien). Daher auch die vielen unterschiedlichen Erscheinungen der Pest (je nach der Art der angreifenden Bakterien). Wanderratten gab es im mittelalterlichen Europa nicht. Das Vordringen der Pest auch in entlegene, isolierte Gegenden ist am besten durch Vögel zu erklären, die bekanntlich Grippe übertragen (Vogelgrippe). Ich habe mich mit dem Thema lange beschäftigt. Ausserdem: Gibt es Berichte über Grippe aus früheren Zeiten? Sie ist doch sicherlich keine neue Krankheit, und die Erkrankungsrate bei Grippeepidemien ist hoch. Virulente Grippeviren, die auf eine geschwächte Bevölkerung treffen, können sicherlich zu katastrophalen Sterberaten führen, wie sie von der Pest berichtet werden, die - wie die Grippe - in gewissen unregelmäßigen Abständen Auftrat.

Kommentar von gwandala,

Ach ja?

Verbreitung [Bearbeiten]

Die Wanderratte war ursprünglich im gemäßigten, nördlichen Ostasien heimisch. Das Areal mit wohl autochthonen Vorkommen umfasst den Südosten Sibiriens, den Nordosten Chinas sowie die japanischen Inseln Honshu, Shikoku und Kyushu.[7] Wann die Ausbreitung nach Westen begonnen hat, ist unbekannt. Europa wurde im 18. Jahrhundert wahrscheinlich über Russland erreicht. Früher auf das 9. bis 10. und das 13. bis 14. Jahrhundert datierte Knochenfunde aus Schleswig-Holstein werden heute als Verschleppungen in tiefere Bodenschichten betrachtet.[10] Die weltweite unbeabsichtigte Einbürgerung erfolgte überwiegend per Schiff. Ebenfalls bereits im 18. Jahrhundert wurden die Britischen Inseln besiedelt. Erste Nachweise aus Amerika stammen schon von 1745, die Hauptbesiedlung Nordamerikas erfolgte mit der großen Einwanderungswelle von Briten zwischen 1760 und 1780.[7] Heute kommt die Art auf allen Kontinenten außer Antarktika und auf fast allen größeren Inseln oder Inselgruppen der Erde vor.

Wanderratten sind heute in allen Ländern Europas heimisch. In Mittel- und Nordeuropa ist die Verbreitung weitgehend flächendeckend, nur in von Menschen dünn besiedelten Gebieten wie zum Beispiel Teilen Skandinaviens und Finnlands sind die Vorkommen sporadisch und lokal eng begrenzt. Im Mittelmeerraum ist die Besiedlung viel weniger flächendeckend und weist insbesondere auf der Iberischen Halbinsel und auf dem Balkan große Lücken auf.

siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Wanderratte#Verbreitung

Auf jeden Fall reagieren aber Viren nicht auf Antibiotika, der Pesterreger gagegen schon ;-)

Antwort von BlackDracula,

unser körper hat sich überhaupt nicht verändert nur unsere hygienischen standarts ohne die und unsere medizin könnten wir sofort wieder an der pest sterben

Kommentar von Ohami,

Das hilft mir natürlich enorm weiter, jedoch frage ich trotzdem nochmal, hast du dafür Nachweise oder ist das dein Wissen? Steht das irgendwo oder weisst du nur nicht, dass sich der Körper verändert hat?!

Kommentar von BlackDracula,
  1. die evolution kann den menschlichen körper nicht so schnell verändern

  2. die pest gibt es noch heute und in manchen ländern sterben auch noch leute dran. der zusammenhang zwischen hygiene und krankheit ist aber ziemlich gesichert und aufgeklärt.

Kommentar von Ohami,
  1. vllt nicht die Evolution, sondern die Medikation. Der körper kann sich ja auch durch regelmäßige Impfungen und andere medizinische Einflüsse verändern.
  2. weiß ich :)
Kommentar von BlackDracula,

nein nur die evolution und vllt genetik können das erbgut verändern. impfungen etc werden nicht vererbt.

Antwort von mikaele,

Hallo,

die Pest wurde durch Ratten auf den Menschen übertragen. Antibiotika waren damals noch unbekannt.

Der Rest lässt sich googeln "Pest".

Gruß

Mikaele

Kommentar von Ohami,

Was ist denn das für ne Antwort bitte? Ich brauch was zum menschlichen Körper.

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