wie entsteht Klonmais?

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5 Antworten

Klonmais gibt es meines Wissens nach nicht, Mais wird immernoch durch Kreuzung von Elternpflanzen vermehrt, Kartoffeln auf der anderen Seite sind z.B. Klone.

Du meinst vermutlich "Genmais", wobei dieser Name einfach lächerlich ist, denn jedes Lebewesen auf unserem Planeten enthält Gene, besser wäre gentechnisch veränderter oder modifizierter Mais, kurz gv- oder gm-Mais.

Die momentan gängigen Varianten sind einmal die glyphosattoleranten Sorten, also tolerant gegenüber dem (Total-)Herbizid und Sorten die bt-Toxin produzieren, das ist ein Insektengift und wird beim Mais hauptsächlich wegen des Maiszünslers eingesetzt.

Diese gv-Pflanzen werden zurzeit im Wesentlichen erzeugt, indem man eine gewünschte DNA-Sequenz in ein Plasmid (ringförmige DNA) integriert und dann entweder mittels dem Agrobacterium in Pflanzenzellen einschleust oder es auf Mikropartikel aus Wolfram oder Gold aufträgt und dann mit einer "Genkanone" in die Pflanzenzellen hineinschießt. Um herauszufinden, welche Pflanzen erfolgreich die gewünschte DNA aufgenommen haben, kann man mittels eines Antibiotikums, dessen zugehöriges Resistenzgen man zusätzlich auf dem Plasmid hat, selektieren.

Dies ist ein erster Punkt, weshalb diese Pflanzen so verpönt sind, da man befürchtet, dass diese Resistenzgene auf Bakterien übertragen werden können, die auch für Mensch und Tier krankheitserregend sind.

Auch werden Missmanagements in den Anbausystemen, die durch diese gv-Pflanzen verstärkt wurden auch oft in direkten Zusammenhang mit der Gentechnik gestellt, obwohl inzwischen auch solche möglichkeiten auf herkömmlichem Wege erreicht wurden. Die gv-Pflanzen werden leider in der Regel nur auf die genannten zwei Eigenschaften reduziert, da sie schon so lange im Einsatz sind, inzwischen hat man aber auch viele weitere Varianten schaffen können.

Weiterhin ist es vielen unbehaglich, da bei den genannten Beispielen beim Mais Bakteriengene (also "artfremde") in die Pflanze eingebracht wurden. Bei glyphosattoleranten Sorten wurde ein Bekteriengen für ein Enzym in die Pflanzen gebracht, welches in seiner pflanzlichen Form von Glyphosat gehemmt wird. Bei bt-Sorten werden verschiedene Gene, die für unterschiedliche Varianten des bt-Toxins zuständig sind, in die Pflanzen übertragen, sodass diese permanent dieses Toxin produzieren und Fraßschädlinge sofort abgetötet werden können. Auch hier hat man inzwischen feststellen können, dass z.B. die Süßkartoffel natürlicherweise Gene aus Bakterien in sich trägt.

Letztlich gibt es noch viele weitere, teils diffuse, mögliche Risiken, wie Auskreuzungen mit natürlicher Flora, Ängste um Patente auf Lebewesen, schädliche Auswirkungen auf die gesamte genetische Expression der Pflanzen und so auch möglicherweise Produktion von schädlichen Genprodukten. Patente sind sicher eine ernstzunehmende Problematik, aber rein politisch lösbar. Die restlichen Punkte haben sich zumindest in den letzten 20 Jahren nicht als ernste Riksiken herausstellen können, es kann alles vorkommen, aber das Ausmaß ist durchaus händelbar.

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Maispflanzen werden nicht geklont, nur gentechnisch behandelt damit der Mais bestimmte Eigenschaften aufweist.

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KloNmais oder Genmais ist, wie der Name schon sagt, genetisch behandelter Mais.

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Da wird ein Gen in den Mais eingefügt im Labor das er normal nicht hat. Er ist verpöhnt da der Mais ein Gift produziert welches einen Schädling tötet problem dieses essen wir dann 

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Klomais kenne ich nicht.

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