Wie entstehen Träume eigendlich?

gefragt von NovakNovak am 23.08.2008 um 19:03 Uhr
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Resistance
beantwortet von Resistance am 23. August 2008 19:06
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Ein Traum ist ein im Schlaf erlebtes Geschehen. Statt der körperlichen Sinneswahrnemung findet die Wahrnehmung im Traum psychisch statt. Kognitive Fähigkeiten wie begriffliches Denken und kausal-logisches Erinnern treten dabei meist in den Hintergrund. Auch das Bewusstsein ist meist aufgehoben. Unbewusste Träume sind nach dem Erwachen oft schwer oder überhaupt nicht erinnerbar. siehe Wikipedia


schildi
beantwortet von schildi am 23. August 2008 19:06
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Wie entstehen Träume? Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK Das Gehirn schläft nicht

Das Gehirn ist beim Träumen aktiv, es "schläft" also nicht. Darüber herrscht in der Welt der Wissenschaft Einigkeit. Wie aber diese Aktivität tatsächlich mit den Inhalten unserer Träume zusammenhängt, weiß dagegen niemand so genau. Seit über 40 Jahren gehen Schlafforscher davon aus, dass der Traumschlaf in der so genannten REM-Phase (REM von Rapid Eye Movement) stattfindet und im primitiven Stammhirn entsteht. Die Augen bewegen sich sehr schnell und ruckartig, aber der Rest des Körpers ruht anscheinend still. Dieser Mechanismus, der vom Gehirn gesteuert wird, ist so zu erklären, dass Bewegungen während der Traumphase nicht in elektrische Muskelkontraktionen "übersetzt" werden und somit der Schläfer keinen Schaden, aufgrund eines Traumes, davonziehen. Während eines beispielsweise sehr lebhaften Traumes kann ein "Fallen" oder "Schlagen" nicht von dem Schlafenden in die "Realität" übertragen werden.

REM-Zyklen treten bis zu 6-mal - bei Erwachsenen Menschen - in einer Nacht auf, wobei sich die Länge einer jeden REM-Phase dem Alter des Träumenden anpasst. Die REM-Phasen bei Säuglingen betragen bis zu 50 Prozent eines Schlafzyklus, wobei bei Erwachsenen dieser Wert nur noch bei 25 Prozent liegt.

Träume sind nach Meinung vieler Forscher ein sinnloses Nebenprodukt der physiologischen Vorgänge im Schlaf. Eine biologische Funktion haben Träume demnach nicht. Psychologen und Psychoanalytiker sehen das natürlich anders.

Nach neuesten Untersuchungen wird der REM-Schlaf zwar in den Zentren im Hirnstamm ausgelöst, doch der Traum basiert auf einer eigenen Steuerung. Meist geht es um Ereignisse, die nicht bewusst wahrgenommen werden und dann im Traum hervorgeholt und in Geschichten gepackt werden. Der Traum stellt die Kehrseiten des üblichen Denkens, Erlebens und der Gefühlslagen dar, so die Traumforscher. Das sei auch gut, weil er damit etwas entdecken lasse, was im Tagesdenken nicht enthalten ist. Das brauche die Seele, so Dr. Wolfgang Leuschner, der langjährige Leiter des Traumlabors im Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt am Main. Träume zu beeinflussen, lässt sich lernen, ist aber sehr mühsam. Anleitung dazu gibt es im Buch von Johana Miller "Ein Kurs in Träumen".

Kommentar von 7d9ff7b0d33e227f435308ed73c053a4smallcollo am 23. August 2008 19:28

Inzwischen gehen viele Wissenschaftler davon aus, das der Mensch während des gesamten Schlafes träumt, nicht nur in der REM-Phase.


griechesucht
beantwortet von griechesucht am 23. August 2008 20:39
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Im Traum verarbeitet das Gehirn bzw Das Unterbewußtsein das am Tage geschehene bzw Probleme die einen belasten egal ob positive oder negative.


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