Wie entstehen eigentlich die Preise in den Läden?

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7 Antworten

Um einen Verkaufspreis zu ermitteln, gibt es ein Kalkulationsschema. In dieses eingerechnet wird nicht nur der Einkaufspreis, sondern auch mögliche Rabatte (die der Einzelhändler vom Lieferanten erhält), Frachtkosten für die Waren-lieferungen, Kosten für Personal und Gebäude, Steuern etc. Und diese ganzen Kosten können beim Handel recht unterschiedlich sein.

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Der Händler gibt den Preis vor. Das ist bei allen Artikeln so, egal ob Auto Erbsen oder Smartphone. Der Händler bezahlt Summe x im Einkauf der Ware und versucht diese so teuer wie möglich weiter zu verkaufen.

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folgende Firmen verdienen daran und je nach dem, wieviel diese verlangen, steigt oder sinkt der Preis für uns Endverbraucher:

Die herstellende Firma (sprich:rittersport), das Speditionsunternehmen, der Großhändler und der Supermarkt. Jeder von ihnen will seinen Teil haben und das bestimmt letztendlich den Preis. Es kommt auch darauf an, wieviel der Laden so im schnitt verkauft, dementsprechend sinken die Kosten für Transport und auch ein nachlass bei großen Mengen wird oft gewährt.

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Es gibt nur sehr wenige Markenhersteller, die es schaffen, ihre gewünschten Verkaufspreise weitestgehend durchzusetzen. Ansonsten bestimmt der Handel bzw. der Händler die Verkaufspreise.

Im Bereich Schokolade schafft es z.B. Lindt recht gut, dass ihre Waren tatsächlich zur UVP verkauft werden. Dafür sind sie halt auch nicht in jedem Supermarkt und Discounter zu finden.

Es steht dem Hersteller natürlich frei zu sagen "wenn ihr meine Schoki verramscht, dann beliefere ich euch nicht mehr". Das kostet dann zwar Umsatz, erhält aber die Stärke der Marke.

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Die Herstellerfirma darf gar keinen Preis vorgeben, das ist verboten. Die geben eine Preisempfehlung raus.

Prinzipiell setzt jeder Händler den Preis selbst fest. Den muss er kalkulieren. So hoch, dass er genug daran verdient, aber auch nicht zu hoch, damit die Kunden nicht bei der Konkurrenz einkaufen. Bei Massenprodukten ist der Preis meist quasi dadurch vorgegeben, dass du sie in allen möglichen Läden kaufen kannst und ein Händler daher sich an den Preisen der anderen orientieren muss.

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Firmen geben eine unverbindliche Preisempfehlung. Da jeder Händler selbst die Marge (Gewinn) bestimmt, haben die gleichen Produkte oft andere Preise

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Eine Preisbindung gibt es nur für einige wenige Produkte, z.B. Bücher.

Alles andere, insbesondere bei Lebens- und Genußmitteln, sind "UVP" - unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.

Wenn Ritter-Sport als UVP 1,-- Euro  empfiehlt, kann der Händler die Ware trotzdem für 2,-- Euro verkaufen.

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